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HB1 Projekt Avci Tolga

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Inhaltsverzeichnis

ANALYSE

Grundrisse, Schnitte, Ansichten und eine kurze Beschreibung



STANDORT

Grundstück,Fotos des Ortes und Geländevergleich


MATERIALKONZEPT


AUFBAUTEN

MODELL

EINREICHUNG

POLIERPLAN

REFERAT BETON

ALLGEMEINES

Beton besteht aus folgenden Komponenten: - Wasser, - Zement, - Gesteinskörnung, - kann auch Betonzusatzmittel oder Betonzusatzstoffe enthalten.

Ein Gemisch aus Zement und Wasser nennt man Zementleim. Beim Erhärten (Hydration) entsteht aus Zementleim der Zementstein, der die Gesteinskörner zu Beton verkittet. Die Festigkeit des Betons entsteht durch Auskristallisierung der Klinkerbestandteile des Zements unter Wasseraufnahme. Es wachsen Kristallnadeln, die sich fest ineinander verzahnen. Das Kristallwachstum hält über Monate an, sodass die endgültige Festigkeit erst lange nach dem Betonguss erreicht wird. Zusätze, die dem Beton noch beigegeben werden können, sollten gewisse Betoneigenschaften wie z.B. die Verarbeitbarkeit, die Frost-Tausalz-Beständigkeit oder die Wärmeentwicklung verbessern. Beton erreicht nach 28 Tagen, bei normalen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen seine Normfestigkeit. Er härtet nicht aus, sondern er bindet ab (dh.:Vorgang von feuchten Zustand bis zum Erstarren).

Festigkeitsklassen..................Expositionsklassen,Betonteile müssen widerstandsfähig gegenüber chemischen und physikalischen Einwirkungen sein.

BETONHERSTELLUNG

Baustellenbeton: Baustellenbeton ist Beton, der in einem eigenen Werk direkt auf der Baustelle hergestellt wird, im Gegensatz zu Transportbeton, der mit Mischfahrzeugen von einer stationären Anlage angeliefert wird.

Transportbeton: Transportbeton ist Beton, der in stationären Betonmischanlagen zentral hergestellt und dann mit Betonmischfahrzeugen auf den Baustellen angeliefert wird. Eine andere Bezeichnung von Transportbeton ist Fertigbeton, weil er bereits fertig gemischt ist und nur noch eingebracht werden muss.

Ortbeton: Mit Ortbeton bezeichnet man Beton, der vor Ort auf der Baustelle verarbeitet wird und dort, meist in einer Schalung abbindet. Nach dem Einfüllen in die Schalungen muss der Ortbeton verdichtet werden.

ARTEN VON BETON

Spritzbeton: Spritzbeton ist Beton, der mit Druckluft in Rohrleitungen oder Schläuchen zu einer Spritzdüse gefördert wird, wo der Beton flächenartig aufgetragen und dadurch gleichzeitig verdichtet wird. Insbesondere im Tunnelbau bei der Sicherung freigelegter Fels- oder Lockergesteinsflächen, aber auch bei der Sanierung und Verstärkung von Beton- und Stahlbetonkonstruktionen hat dieses Betonierverfahren eine große Bedeutung.

Sichtbeton: Sichtbeton ist Beton, der nicht verputzt oder verblendet wird und dessen Ansichtsflächen meist gestalterische Funktionen erfüllen und ein bestimmtes Aussehen haben sollen.

Schleuderbeton: Schleuderbeton ist Beton, der mit schnell rotierenden runden Hohlkörpern (z.B. Stahlschalungen) verdichtet wird. Durch die Zentrifugalkraft wird das Wasser aus dem Beton gedrückt und es ergibt sich ein niedriger Wasserzementwert von 0,25 bis 0,3. Der Beton ist somit dicht und sehr fest. Vor allem Rohre, Maste und Pfähle werden mit diesem Verfahren hergestellt.

Stahlbeton: Bestehend aus den beiden Komponenten Beton und Bewehrungsstahl. Beton hat im Vergleich zur Druckfestigkeit nur eine Zugfestigkeit von etwa 10 %. Stahl besitzt dagegen eine hohe Zugfestigkeit. Das Tragprinzip beim Baustoff Stahlbeton ist es daher, auf Zug beanspruchte Stellen eines Bauteils mit Stahl zu verstärken, also zu bewehren, und in den übrigen Bereichen die Druckfestigkeit des Betons auszunutzen (in hauptsächlich biegebeanspruchten Bauteilen z. B. Balken). Bei überwiegend auf Druck beanspruchten Bauteilen (z. B. Stützen) wird der Stahl (Bewehrung) auch zur Erhöhung der Tragfähigkeit herangezogen, also auf Druck beansprucht.

Faserbeton: Beim Faserbeton werden dem Beton zur Verbesserung der Zugfestigkeit, und damit des Bruch- und Rissverhaltens, Fasern zugegeben. Diese Fasern sind in dem Zementstein eingebettet. Sie wirken als Bewehrung. Bei höheren Zugbeanspruchungen treten Risse im Beton auf. Durch die Verwendung eines Faserbetons werden die Risse in viele sehr schmale und damit normalerweise unschädliche Risse verteilt.

Selbstverdichtender Beton: Durch geeignete Rezepturen oder Zusatzmittel ist es möglich, Beton herzustellen, der ohne von außen zugeführte Verdichtungsenergie (Rütteln) auskommt. Dieser Beton wird als SVB (selbstverdichtender Beton) oder SCC (Self-Compacting Concrete) bezeichnet.

Glasschaum-Beton: Glasschaum-Beton ist eine Betonmischung, die statt Sand und Kies Glasschaum verwendet. Der Baustoff ist hart und tragend, aber auch sehr leicht. Durch den Glasschaum werden außerdem sehr gute Wärmedämmeigenschaften erreicht.

BETONOBERFLÄCHEN

Gewaschene Oberfläche: Bei der Herstellung dieser Oberfläche wird die Zementschlämme an der Betonoberfläche durch Kontaktverzögerer am Aushärten gehindert. Mit einem Wasserstrahl wird die nicht ausgehärtete Oberfläche "abgewaschen". Die Oberfläche erhält eine sandsteinähnliche Struktur.

Gesäuerte Oberfläche: Ein ähnlicher Oberflächeneffekt wie beim Waschbeton kann durch die Bearbeitung einer Betonfläche mit einer lösenden Säure erzielt werden. Dabei wird die Abtragstiefe durch die Intensität der Säureanwendung gesteuert. Die Säure löst den Zementstein, der mit mechanischer Unterstützung (Bürste, scharfer Wasserstrahl) abgewaschen werden kann.

Sandgestrahlte Oberfläche: Die Bearbeitung von fertigen Betonoberflächen durch Strahlen mit festen Strahlmitteln ist ein verhältnismäßig preisgünstiges Verfahren zur Oberflächengestaltung. Als Strahlmittel werden überwiegend Sande eingesetzt.

Geschliffene Oberflächen: Mit Diamantscheiben werden ca. 3 bis 6 mm der Oberfläche abgeschliffen und die Zuschlagkörner komplett freigelegt. Die Bearbeitung umfasst ebenso die Stirnflächen und bewirkt saubere Ecken und Kanten an den Betonfertigteilen.

Oberfläche mit Matrizen:Strukturbeton Matrizen bestehen aus Gummi, sie werden in die Schalungen gelegt und verleihen der Betonoberfläche ihre individuell gestaltete Struktur. Die Ansichtsfläche eines erhärteten Betons ist das Spiegelbild der verwendeten Schalung.

Fotooberfläche (Fotobeton): Das gewählte Foto wird in eine gerasterte Schwarz-Weiß-Vorlage umgewandelt. Diese wird per Siebdruckverfahren auf eine millimeterdicke Kunststofffolie gedruckt. Statt Farbe wird dabei ein Abbindungsverzögerer in unterschiedlich dicken Schichten aufgetragen. Die Fotobetonfolie wird in die Betonschalung eingelegt und mit dem Material übergossen. Der Abbindungsverzögerer bewirkt, dass der Beton an verschiedenen Stellen unterschiedlich schnell aushärtet. Dadurch entstehen raue und glatte Flächen sowie Hell-Dunkel-Verläufe. Die hellen Bereiche des Motivs bleiben glatt, die dunklen werden ausgewaschen.

OIB-Richtlinien

Richtlinie 1: 2.1.1 Tragwerke sind so zu planen und herzustellen, dass sie eine ausreichende Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit aufweisen, um die Einwirkungen, denen das Bauwerk ausgesetzt ist, aufzunehmen und in den Boden abzutragen. Dies ist jedenfalls erfüllt, wenn die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden. 3.1.1 Die Tragwerke sind auf tragfähigem Boden und frostsicher zu gründen. ( in Innsbruck 80cm) 3.1.3 Fundierungen und andere Bauteile, die sich ganz oder teilweise im Boden befinden, sind aus Baustoffen herzustellen, die schädigenden Einflüssen wie insbesondere Feuchtigkeit und aggressiven Wässern und Bodeninhaltsstoffe ausreichend widerstehen, dass die Anforderungen an die Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit erfüllt werden. (WU-Beton)

Richtlinie 2: 2.1.1 (b) die Dämmschicht bei vorgehängten hinterlüfteten oder belüfteten Fassaden der Euroklasse des Brandverhaltens mindestens D entsprechen. (d) bei Flachdächern die oberste Schicht aus mindestens 5 cm Kies bzw. Gleichwertigem bestehen oder die Abdichtung der Euroklasse des Brandverhaltens mindestens BROOF (t1) entsprechen. 3.4 Sofern Schächte, Kanäle, Leitungen und sonstige Einbauten in Wänden bzw. Decken liegen oder diese durchdringen, ist durch geeignete Maßnahmen (z.B. Abschottung, Ummantelung) sicherzustellen, dass die Feuerwiderstandsklasse dieser Bauteile nicht beeinträchtigt bzw. eine Übertragung von Feuer und Rauch über die Zeit der entsprechenden Feuerwiderstandsklasse wirksam eingeschränkt wird. 3.9.1 Heizraum gelten jedenfalls als Räume mit erhöhter Brandgefahr. (Rigipsplatten) 3.10 tragbare Feuerlöscher sind bereitzustellen

Richtlinie 3: 2. Fußböden und Wände von Sanitärräumen (Toiletten, Bäder und sonstige Nassräume) müssen leicht zu reinigen sein 3.1.2 Niederschlagswässer, die nicht als Nutzwasser verwendet werden, sind technisch einwandfrei zu versickern, abzuleiten oder zu entsorgen. 3.2.1 Alle Bauwerke, die über eine Versorgung mit Trink- oder Nutzwasser verfügen, die Anlagen aufweisen, bei denen sich Kondensate bilden oder bei denen sonst Abwässer anfallen, sind mit Anlagen zur Sammlung von Abwässern auszustatten. Die gesammelten Abwässer sind ordnungsgemäß zu entsorgen. 6.1 Bauwerke mit Aufenthaltsräumen sowie sonstige Bauwerke, deren Verwendungszweck dies erfordert, müssen in all ihren Teilen dauerhaft gegen das Eindringen und Aufsteigen von Wasser und Feuchtigkeit aus dem Boden geschützt werden. 7.1 Alle Bauwerke mit Aufenthaltsräumen müssen über eine Trinkwasserversorgung aus dem öffentlichen Trinkwassernetz oder. 8.3.1 „Garage“ wird natürlich belüftet.9 Durch die großen Fenster kommt eine großzügige Belichtung zu stande.11.2 Die Raumhöhen werden eingehalten mit 2,54m.

Richtlinie 4: 2.1.1 Zur vertikalen Erschließung erfolgt durch eine Treppe 90cm. 2.2.1 Bei Ein- und Zweifamilienhäusern und bei Nebengängen genügt eine lichte Durchgangsbreite von 1,00 m. 2.5 Durchgangsbreite der verbauten Türen beträgt 0,8m und die -höhe 2,1m. 2.5.3 Die Toilettentür geht nach außen auf. 2.7.1 Eine sicher Zufahrt zum Kfz-Abstellplatz is vorhanden und eine ausreichen Breite auch mit 5,50m. 4.1.1 Absturzsicherung vorhanden durch ein Gelände mit 1,20m. 7 Bauwerke sind mit einer Blitzschutzanlage auszustatten. Davon ausgenommen sind Bauwerke, bei denen sich auf Grund einer Risikoanalyse ergibt, dass ein Blitzschutz nicht erforderlich ist, sowie Ein- und Zweifamilienhäuser.

Richtlinie 5: Das Haus ist ausreichend mit Schallschutz gemäß den OIB-Richtlinien ausgeführt.

Richtlinie 6: 2.2.1 Wohngebäude: Die Zuordnung zur Kategorie Wohngebäude erfolgt anhand der überwiegenden Nutzung, sofern andere Nutzungen im Ganzen entweder nicht mehr als 50 m² konditionierte Netto-Grundfläche aufweisen

Attribute

Avci Tolga Bablick Heike HB1 11SS

Bauteil U-Wert [W/m²K] U-max
- - -
Wände gegen Außenluft 0,13/0,17 0,35
Trennwände 0,33 0,90
Erdberührte Wände 0,20 0,4
Decken 0,17 0,2
Innendecken 0,29 0,4
Fakten zu HB1 Projekt Avci TolgaRDF-Feed
BetreuerBablick Heike  +
LVHB1  +
Semester11SS  +
VerfasserAvci Tolga  +
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