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Fusion der fragmente

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Projekte - Liste der Studentenprojekte

Das Entwurfsseminar ist in mehrere Phasen geteilt; in der ersten sollen geometrische Grundprinzipien für Zeichen- und Modelliertechniken in gängigen CAD Programmen (AutoCAD) und Animationssoftware (Maya) erforscht werden, zu denen im zweiten Schritt thematisch relevante architektonische Analogien gebildet werden, die schließlich einer Selektion unterzogen und als Script bzw. 'Drehbuch' für die eigentliche Entwurfsphase dienen. Das Ziel des Semesters ist die Erarbeitung einer Wohnbebauung in Peking, wobei einzelne Teams jeweils Bereiche in der Größe einzelner Appartementhäuser bzw. kleiner Gruppen von Wohnungen als Teile (Fragmente) eines Gesamtprojektes auf vorgegebenem Bauplatz erarbeiten. Geometrische Beschreibungen sollen im Laufe des Semesters sowohl anschaulich als auch begrifflich analysiert werden, um das bisher angeeignete, grundlegende Repertoire an Ordnungsmustern, Raumbildungsprinzipien und tektonischen Systemen phänomenaler Transparenz zu erweitern.


(FORM)GENERIERENDE KOMPONENTEN

In einer ersten Phase sollen gruppenweise verschiedene Effekte phänomenaler Transparenz gefunden und analysiert werden, sowie deren Anwendung in Kunst und Architektur dokumentiert werden. Parallel werden zur Erzeugung 3-dimensionaler Formen geeignete geometrische Grundtypen, welche die gängigen 3D-Programme (MAYA) zur Verfügung stellen, extrahiert und analysiert. Auf Basis von programminhärenten Manipulations-, Variations- und Bearbeitungsprozessen soll über deren 3-dimensionale Entwicklungsmöglichkeiten und deren Potential zur Verräumlichung phänomenaler Transparenz auf Basis der zuvor gewählten Effekte spekuliert werden. In Kleingruppen werden generative Kataloge von konzeptionell und formal interessanten Varianten zur Strukturierung eines vorgegebenen Feldes ('Grundstück') mit Punkten und unterschiedlichen Linientypen (Polylinien, Splines, NURBS-Kurven, …), sowie andererseits von möglichen Raumbildungsprinzipien erstellt, nach denen die 3-dimensionalen Informationen der Linien in Oberflächen und Volumen transformiert werden. Diese Ergebniskataloge dienen als Basis für die Erstellung von Raum-Scripts (Drehbüchern) über die Veränderung und Entwicklung dieser Geometrien anhand ihrer generative components, durch welche die folgenden, konkreten Entwürfe strukturiert werden sollen.


ARCHITEKTONISCHE ANALOGIENBILDUNG

Das auf Basis dieser Prozesse gewonnene, systematisierte Repertoire an Methoden, geometrischen Formen und Volumina wird anhand vorgegebener externer Parameter und Kriterien auf seine Tauglichkeit zur architektonischen Analogiebildung hin überprüft und bewertet.

Folgende Kategorien dienen zur systematischen Analyse:

1.Formale Analogien

2.Funktionale Analogien

3.Konstruktive Analogien

4.Umweltbasierte Analogien


SELEKTION UND SCRIPTING

Die analytischen und beschreibenden Schritte werden stets durch Umsetzung auf dem konkreten Bauplatz überprüft und selektiert.

Anhand konkreter Bewertungen und Abstimmungen (über das Semester erweitert sich so auch das begriffliche Repertoire der Gruppe) werden Kriterien erstellt, die als Anleitungen für die weitere Umsetzung bzw. Überarbeitung der Projekte dienen. Die so erarbeiteten Rahmenbedingungen werden in einem iterativen Prozess innerhalb der Gruppe sukzessive in das 'Raumscript' integriert.

Durch Einhaltung und Abstimmung der gemeinsam erarbeiteten Prinzipien sollen heterogene Einzelkomponenten zu einem homogenen Gesamtprojekt zusammengefügt werden können; an Kanten und Schnittstellen können Einzelteile anverwandelt werden, um Systembrüche zu vermeiden.

Formgenerierende Komponenten und Analogietypen funktionieren als Agenten, die das Potential haben, andere Objekte (die 'Re-agenten' finden sich im geometrischen Repertoire) zu verändern, dabei selbst aber unverändert bleiben. Fusion der Fragmente

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