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Es war das kleine bisschen Faulheit

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Verfasser: Kathrin Reiner, Konstanze Schick



...das dieses Dummy entstehen hat lassen


Durch die Bewegung im Netz, das Echo auf die Google Nutzung werden wir zu Marionetten unserer selbst. Es war das kleine bisschen Faulheit, das dieses Dummy entstehen hat lassen.

Das Phantombild wird durch Werbung bzw.auf uns zugeschnittene Informationen jeglicher hinsicht sichtbar. Es benutzt ohne zu vergessen gespeicherte Erinnerungen bzw. Musterfolgen, die es gebildet hat, um vorhersagen über das zu machen, wie wir uns im Netz und in der Realität verhalten und verhalten werden. Es wächst komt uns näher, wird präziser....






Mit einer Installation wird dieses abstrakte, unfassbare Phantombild zu einem erfahrbarem Phänomen transformiert. Wir tragen eine Art Maske, eine Maske, die nicht das Phantombild abbildet, sondern eine Maske als Medium unter dem wir uns unbeobachtet und anonym verhalten können, so wie wir glauben, es im Netz zu tun. Wir nehmen an, allein zu sein und glauben vor uns nur unsere Projektion zu haben. wir sind diejenigen die das verhalten der Projektion steuern. wir rechnen nicht damit, dass unser Verhalten auswirkungen haben wird… erst ist das Phantombild nur beobachter, Spiegel unser selbst, unsere Projektion. Die Aktiv/Passiv-Grenze beginnt sich zu verschieben, sobald sich das Phantombild zu erkennen gibt, indem es nicht mehr „nachahmt“, sondern selbst aktiv wird.


...es kann mit einem Parasiten verglichen werden, der sich, auf der Suche nach Informationen, an unseren und den Daten der Gesellschaft bedient, den wir ständig unbewußt füttern, und der sich zusätzlich an den Daten aus dem Kollektivtopf bereichert, um uns zu vervollständigen. Wir nehmen seine Vorschläge, seine Antworten dankend an. Es ist das kleine bisschen Faulheit das dem Parasiten den Nährboden gibt. Aber indem wir ihn akzeptieren, ihn stärken kann er uns immer mer beeinflussen, manipulieren und schwächt unsere eigene Meinung, unser Wissen immer mehr ab. Dieser Parasit befindet sich anfangs immer ein Stück hinter uns, wir bereichern ihn mit Informationen, er wächst nimmt Form an, sodass wenn er real, fassbar würde, er uns bereits überholt hätte und einen Schritt vor uns gehen müsste, sind wir also sozusagen zu seiner Spur geworden?


Dieser Prozess, der das Phänomen im Netz beschreibt, bei dem sich der User erst autark, unbeobachtet fühlt, jedoch mit der Zeit auf subtile Weise von seinem selbsterzeugten Gegenüber geschwächt wird, wird auf zwei Volumenkörper übertragen, die sich in einem vorgegebenen Raum befinden. Es wird ihnen aufgezwungen diesen zu teilen, sie geben und nehmen sich gegenseitig Platz, der eine beeinflusst den anderen, wobei einer den anderen langsam verdrängt...












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Attribute

Reiner Kathrin, Schick Konstanze | Thorsen Kjetil Troi Valentine, Ender Ursula | E7 | Es war das kleine bisschen Faulheit | echo | 08SS | Bild:Maske37.jpg | a

Fakten zu Es war das kleine bisschen FaulheitRDF-Feed
BetreuerThorsen Kjetil  +, Troi Valentine  + und Ender Ursula  +
ImageMaske37.jpg  +
LVE7  +
Semester08SS  +
Themaecho  +
TitelEs war das kleine bisschen Faulheit  +
VerfasserReiner Kathrin  + und Schick Konstanze  +
Zuordnunga  +
Persönliche Werkzeuge