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Elisabeth Sinnesberger Phänomen und Paradigma Seite

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1 Phänomen? Paradigma? Digital?

Phänomen

Bedeutungen 1.etwas, was sich beobachten, wahrnehmen lässt; [bemerkenswerte] Erscheinung Gebrauch bildungssprachlich

Beispiele •ein physikalisches, meteorologisches, seltenes, alltägliches Phänomen •rätselhafte Phänomene

2.das Erscheinende, sich den Sinnen Zeigende; der sich der Erkenntnis darbietende Bewusstseinsinhalt Gebrauch Philosophie

3.außergewöhnlicher, phänomenaler (2) Mensch Gebrauch bildungssprachlich

Beispiel auf ihrem Fachgebiet ist sie ein Phänomen http://www.duden.de/rechtschreibung/Phaenomen


Das Phänomen (oder selten das Phänomenon, Plural Phänomene / Phänomena, die Erscheinung) ist ein mit den Sinnen wahrnehmbares einzelnes Ereignis, im weiteren Sinne die sinnliche Wahrnehmung eines Ereignisses.

Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet Phänomen (adj. phänomenal) auch eine Ausnahmeerscheinung. Die sogenannten Phänomene beziehen sich auch auf die Zauberei und vieles mehr.

Begriffsgeschichte [Bearbeiten]Das Wort geht auf das griechische φαινόμε¢νο fainόmeno ‚Sichtbares, Erscheinung‘, altgriechisch φαινόμενον fainómenon ‚ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes‘ (Partizip Präsens Medium/Passiv von faino ‚ich zeige‘ bzw. Partizip Präsens des medialen Verbs φαίνομαι fainomai ‚ich zeige mich, ich erscheine‘) zurück.

Der Begriff wurde für jegliche Art einer Erscheinung, ursprünglich nur für Lufterscheinungen gebraucht, dann aber von den Philosophen, besonders den Skeptikern, auf die Metaphysik übertragen und in Bezug auf das, was den Sinnen erscheint, im Gegensatz zu dem in Begriffen Gedachten (Noumenon), angewendet.

Nach Immanuel Kant stellt das Phänomen die Abstraktion des unkennbaren, unwissbaren Dinges an sich, des Noumenon dar, das als solches nicht unmittelbar im Bewusstsein des Beobachters erscheint, sondern nur indirekt, als Phänomenon, bewusst werden kann. Kant bestimmte, dass Phänomene die erfahrungsmäßige Erscheinung, d. h. das in Raum und Zeit wahrnehmbare Mannigfaltige, bezeichnen, wie es für uns nach unserem subjektiven Wahrnehmungsvermögen ist, gegenüber den Dingen an sich, die als solche nicht erscheinen, sondern bloß von uns als das den Phänomenen zu Grunde Liegende gedacht werden.

Den Teil der Naturlehre, welcher die Bewegung oder Ruhe der Materie bloß als solche Erscheinung der äußeren Sinne bestimmt, nennt Kant Phänomenologie. Auch Hegel nimmt in ähnlichem Sinne diesen Ausdruck auf, wenn er die Darstellung der Erscheinungsweisen des Geistes in seiner stufenweisen Heranbildung zum in sich vollendeten Wesen eine Phänomenologie des Geistes nennt.

Edmund Husserl entwickelt eine Phänomenologie, die sich zwar an dem Paradigma des Phänomens als dem Zugang zu den Sachen selber orientiert, allerdings eine starke transzendentale Wende nimmt. http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomen


Paradigma

Bedeutungen 1.(bildungssprachlich) Beispiel, Muster; Erzählung mit beispielhaftem Charakter 2.(Sprachwissenschaft) Gesamtheit der Formen der Flexion eines Wortes, besonders als Muster für Wörter, die in gleicher Weise flektiert werden Synonyme zu Paradigma [Fall]beispiel, Leitbild, Modell[fall], Muster[beispiel], Musterbild, Vorbild; (bildungssprachlich) Inkarnation, Prototyp; (bildungssprachlich veraltend) Exempel Herkunft lateinisch paradigma < griechisch parádeigma, zu: paradeiknýnai = vorzeigen, sehen lassen


Bedeutungen und Beispiele paradigmatisch: 1.ein Modell, Muster darstellend, als Vorbild, Beispiel dienend; modellhaft Gebrauch bildungssprachlich

2.das Paradigma (2) betreffend, zu ihm gehörend; als Paradigma, in einem Paradigma dargestellt Gebrauch Sprachwissenschaft

Beispiel die paradigmatische Darstellung eines Wortes http://www.duden.de/rechtschreibung/Paradigma


Das Wort Paradigma (gr. παράδειγμα parádeigma, aus παρὰ parà „neben“ und δείκνυμι deiknymi „zeigen“, „begreiflich machen“; Plural Paradigmen oder Paradigmata) bedeutet „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Vorurteil“; in allgemeinerer Form auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“.

Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnet Paradigma eine bestimmte wissenschaftliche Lehrmeinung, Denkweise oder Art der Weltanschauung. Wenn sich eine solche grundlegend ändert, nennt man das Paradigmenwechsel.

ARISTOTELES In Aristoteles’ Rhetorik ist das induktive Argument das Beispiel (paradeigma); in Gegensatz zu anderen induktiven Argumenten wird nicht von besonderen Fällen zu einem allgemeinen übergegangen, sondern von einem besonderen Fall zu einem anderen, wobei beide unter dieselbe Art fallen.

DAS WISSENSCHAFTLICHE PARADIGMA Seit dem späten 18. Jahrhundert verwendet man das Wort Paradigma, um damit eine bestimmte wissenschaftliche Denkweise oder eine bestimmte Art der Weltanschauung zu bezeichnen. Der Begriff des Paradigma wurde von Georg Christoph Lichtenberg eingebracht.[2] Im klassischen Deutsch kann man den Begriff auch im Sinne unterschiedlicher (wissenschaftlicher) „Schulen” verwenden. Ein gutes Beispiel für eine solche „grundlegende Weltsicht“ sind das geozentrische Weltbild (Ptolemäus) oder das heliozentrische Weltbild (Nikolaus Kopernikus).

Die gebräuchlichste Verwendungsweise des Wortes in diesem Zusammenhang geht jedoch auf den amerikanischen Wissenschaftstheoretiker Thomas Samuel Kuhn (1922 - 1996) zurück, der darunter „Lehrmeinung” versteht und damit einen Satz von Vorgehensweisen beschreibt. In seinem Buch Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen definiert er ein wissenschaftliches Paradigma als: das, was beobachtet und überprüft wird die Art der Fragen, welche in Bezug auf ein Thema gestellt werden und die geprüft werden sollen, wie diese Fragen gestellt werden sollen wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung interpretiert werden sollen. Kuhn meint mit Paradigma also ein vorherrschendes Denkmuster in einer bestimmten Zeit. Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen, anhand derer man Phänomene zu erklären versucht.

Nach Kuhn ist ein Paradigma solange anerkannt, bis Phänomene auftreten, die mit der bis dahin gültigen Lehrmeinung nicht vereinbar sind. Dann werden neue Theorien aufgestellt, die sich manchmal sofort durchsetzen, manchmal erst nach längeren Diskussionen zwischen Verfechtern verschiedener Lehrmeinungen. Das Sich-Durchsetzen einer neuen Lehrmeinung oder den Prozess des Meinungsumschwungs bezeichnet man als Paradigmenwechsel.

Auf der Nymphenburgvorlesung von 1984 hat T. S. Kuhn sich nach etwa 34 erfolglosen Definitionsversuchen vom Begriff 'Paradigma' öffentlich verabschiedet. Für weiteres siehe Kuhns Paradigmenbegriff.

Jens Asendorpf (* 1950) definiert 2009 den Begriff wie folgt: Ein Wissenschaftsparadigma ist ein einigermaßen zusammenhängendes, von vielen Wissenschaftlern geteiltes Bündel aus theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden, das längere historische Perioden in der Entwicklung einer Wissenschaft überdauert.

DER BEGRIFF „PARADIGMA“ IN DER LINGUISTIK In der Linguistik hat das Wort „Paradigma“ folgende Bedeutungen:

ein Muster, gebildet durch geordnete Attribute und Werte, das die Menge der Formen eines Wortes modelliert und eine Formenklasse darstellt (Flexionsparadigma von Verben oder Substantiven; Konjugation, wie beispielsweise singen – sang – gesungen, bzw. Deklination) eine Funktion, die bei gegebenem Wort und gegebener Wortklasse die Formbelegung der einzelnen Positionen des Paradigmas liefert eine (einzigartige) Sammlung von (auf vertikaler Ebene) austauschbaren Zeichen (Elementen) derselben (Wortart) Kategorie, wie beispielsweise „der Hund/Tiger/Fisch frisst“ oder auch die Anlautkonsonanten in B-/G-/T-/Vier

Der Begriff „Paradigma“ wird auch verwendet für eine Erzählung, die in „Beispielen eine moralische Lehre erläutert“ (vgl. Worteintrag im Wahrig). So können z. B. Märchen im weiteren Sinne als Paradigmen bezeichnet werden.

Das Wort wird in Wissenschaft, Technik und Wirtschaft mit sehr unterschiedlichen Bedeutungen verwendet; insbesondere beispielsweise im Computerbereich oder der Managementliteratur. Dabei steht es weniger für eine umfassende Weltanschauung oder -ansicht, wie im ursprünglichen (epistemologischen) Sinne, als für eine besondere, fokussierte Sichtweise auf einen (möglichst grundlegenden) Aspekt des jeweiligen Fachgebietes. So wird beispielsweise vom Paradigma der „Wiederverwendbarkeit von Software“ (ein sog. Programmierparadigma), vom Paradigma der Teamarbeit oder der schlanken Produktion (lean production) gesprochen. Hier bezeichnet der Begriff „Paradigma“ eine grundsätzliche Haltung zu einer Klasse von Phänomenen (aber nicht zu einem einzelnen).

Die Werbung beziehungsweise das Marketing nutzt den Begriff „Paradigma“, um Produkte als besonders neuwertig und innovativ erscheinen zu lassen, um damit eine größere Aufmerksamkeit zu gewinnen.

In der Organisationstheorie gibt es das Konzept der Unternehmenskultur. Eines der meist zitierten Modelle ist das Kulturnetz nach G. Johnso (1998), beschrieben als Netzwerk interner Strukturen und Prozesse, welche die Selbstwahrnehmung einer Organisation kontinuierlich sowohl erzeugen als auch verstärken. Die sieben genannten Elemente des Kulturnetzes sind: Geschichten und Mythen, Symbole, Machtstrukturen, Organisationsstrukturen, Kontrollsysteme, Rituale und Routinen – und das Paradigma.

In der Verhaltenswissenschaft bezeichnet man mit dem Begriff „Paradigma“ ein klassisches Vorurteil: Eine gefühlsbedingte, absolute Wertung (gut/schlecht), bevor eine verstandesmäßige Verarbeitung von Informationen stattfinden kann. Siehe auch Denkmuster. Neu wird auch der Begriff „Paradigmenparalyse“ (eine Lähmung durch Vorurteile) verwendet. Damit wird beschrieben, dass logische Denkprozesse – und in der Folge konsequentes Handeln – durch Vorurteile (Paradigmen) unterbrochen, gelähmt (paralysiert) oder verhindert werden können.

In der Psychosomatischen Medizin wird der Begriff Maschinenparadigma durch Thure von Uexküll gebraucht, um damit die eher ganzheitliche Sichtweise der Psychosomatik von der rein organisch ausgerichteten Medizin zu unterscheiden. Die Organmedizin habe sich durch das Vorbild der Physik das reduktionistische Maschinenmodell zu eigen gemacht. Der Physik sei es gelungen, „eine in sich geschlossene Lehre der mechanischen Kräfte zu entwickeln und den Begriff der Kausalität von den ihm noch anhaftenden metaphysischen Vorstellungen zu befreien.“

Weiter wird das Wort „Paradigma“, besonders in der Entwicklungspsychologie, als eine Versuchsanordnung oder ein Versuchsdesign verstanden, welches auf Grundlage einer bestimmten Annahme oder Theorie entwickelt wurde.

In den 1980er Jahren hat der Physiker und Esoteriker Fritjof Capra den Begriff „Paradigmenwechsel“ verwendet, um die von ihm postulierte Wende zu einem harmonischen freiheitlichen und ganzheitlichen neuen Zeitalter zu kennzeichnen.

Der Begriff „Paradigma“ ist also sehr unscharf und „weich“ definiert: Es lässt sich schwer allgemein abgrenzen, welche Aussage ein Paradigma darstellt und welche nicht (insofern ist es ein gutes Beispiel für eine Injunktion). http://de.wikipedia.org/wiki/Paradigma


Digital

Vom lateinischen "digitus" (der Finger) kommt der gebräuchliche Ausdruck digital. Digitale Signale werden durch 2 definierte Zustände gebildet: 0 und 1 (oder auch "aus" und "an"). So brauchen digitale Signale eine feste Schrittfolge, wohingegen analoge Werte stufenlos darstellbar sind. http://www.pentzek.org/internet-wiki/digital.html


1.mithilfe des Fingers erfolgend Herkunft lateinisch digitalis Gebrauch Medizin

Beispiel etwas digital untersuchen 2. a.in Stufen erfolgend; in Einzelschritte aufgelöst Herkunft englisch digital, zu Digit Gebrauch Physik

Beispiel digitales Signal (Digitalsignal) b.auf Digitaltechnik, Digitalverfahren beruhend Herkunft englisch digital, zu Digit Beispiele •digitale Effekte, Fotos •digitales Fernsehen 3.in Ziffern darstellend; in Ziffern dargestellt Gebrauch Technik

Beispiel etwas digital anzeigen http://www.duden.de/rechtschreibung/digital

Der Begriff "Digital" von Dietrich Lensch

Was heißt "Digital"? Es gibt zwei grundsätzliche Möglichkeiten eine Information zu beschreiben, analog oder digital. Analog bedeutet, dass die Darstellung der Information entspricht. Schwingungen werden als Schwingungen gespeichert und ein Wachstumsanstieg, einer Pflanze beispielsweise, wird in Form eines analogen Anstieges, einer Spannung etwa, dargestellt. Weitere Beispiele hierfür sind Uhren mit Zifferblatt oder Schallplatten. Digitale Darstellung bedeutet, dass von der darzustellenden Information abstrahiert wird und sie in fest definierten, beschreibbaren Zuständen gespeichert werden kann. Hierdurch kann die Information leichter verarbeitet werden. Oft ergibt sich auch eine (oberflächlich) genauere Darstellung. Geht man aber ins Detail, stößt man schnell auf "Sprünge" in der Darstellung. Beispiele: Digitaluhren, CDs.

Der Computer kann nur elektronische Zustände, im Allgemeinen nur: Spannung vorhanden (I) oder keine Spannung vorhanden (0), verarbeiten. Es gibt keine Zwischenstufen. Alle Bildinformationen müssen also auf klare Zustände reduziert werden um verarbeitet werden zu können. Die Darstellung von Informationen im Computer ist also digital.

Es gibt dabei zwei unterschiedliche Möglichkeiten ein Bild zu digitalisieren:

Pixelorientierung Pixelorientierte Bilder teilen das Bild in Punkte (Pixel) auf und weisen jedem Punkt einen klaren Farbwert zu, welcher sich aus exakten Prozenten der Grundfarben des verwendeten Farbmodelles errechnet. Die Pixel treten als "elektronische Pigmente" auf. Erkennbar sind solche Bilder an dem Phänomen der Auflösung, d.h. der Dichte der Pixel, welche selbst Bildbestimmend sein kann. In dieser Technik ist ein "malerischer Stil" möglich.

Vektororientierung Die zweite Variante der Digitalisierung ist die Aufteilung des Bildes in Flächen und Linien mit klarer Farb- oder Strukturfüllung, welche als mathematisch beschreibbare Kurven gespeichert werden. Dadurch sind Zwischenstufen immer neu berechenbar. Das Phänomen der Auflösung gibt es hier nicht, das Bild bekommt aber einen stark linearen Charakter.

Allgemeine Phänomene Auf die Gesamtinformationen des Bildes oder auf bestimmte Teile kann frei zugegriffen werden. Dies ermöglicht einen freien Umgang mit den Bildern. Farben können ausgetauscht oder verändert werden, Bildteile können beliebig kopiert, vergrößert und verändert werden. Dies leisten die benötigten Grafikprogramme. Diese Programme unterscheiden sich in ihren Fähigkeiten und ihrer Präzision. Deshalb gehört die Auswahl des Programms schon zum gestalterischen Prozess, genauso wie die Wahl der Auflösung, des digitalen Formates, der Bearbeitungswege, usw.

Die Vielzahl der Möglichkeiten machen dabei diese Programme zu hoch komplexen Werkzeugen der Bildbearbeitung.

Das fertige Bild ist zunächst wiederum nur als Information, gespeichert in einer Datei, vorhanden. Diese Datei ist eine Art elektronisches Negativ von dem nun Abzüge hergestellt werden können.

Digitale Bilder können jederzeit weiterbearbeitet werden, jedes Bild kann als Ausgangspunkt mehrerer verschiedenartiger anderer Bilder dienen, weshalb sich die Erstellung von Bildreihen anbietet. Zudem können von einem "fertigen" Bild mehrere exakt gleiche Ausdrucke erstellt werden, weshalb es sich ebenso anbietet größere Auflagen zu erstellen.

"Digitale Malerei" Es gibt zwei Wege zu einem digitalen Bild zu gelangen, das Erstellen von Bildmaterial aus konkreten Zuständen, Zahlen nach einem Algorithmus oder die Digitalisierung von analogem Ausgangsmaterial. Die erste Methode stand zu Begin der Konfrontation von Kunst und Computer hoch in Kurs. Auch heute wird diese Form der Kunst von einigen Computerkünstlern als die eigentliche Computerkunst angesehen. Die Digitalisierung von analogem Ausgangsmaterial, so erscheint es, bekommt mit der Verbesserung der Programme und der Entmathematisierung der Computerkunst immer mehr an Gewicht. Diese Form läuft auf die Verfremdung von Bildern hinaus. http://www.dietrichlensch.de/texte/begriff.html


Aufgabe 2- 5 PERSÖNLICHE PHÄNOMENE/ 1 PARADIGMENWECHSEL

5 PERSÖNLICHE PHÄNOMENE:

1.) Der Einfluss von Wetter auf die Stimmung der Menschen 2.) Dass ein Mensch merkt, wenn er/ sie beobachtet wird 3.) Gedankenübertragung 4.) Hypnose 5.) Träume 6.) Im Dunkeln das Gleichgewicht zu verlieren

WELCHES PARADIGMA HAT SICH IN MEINER BISHERIGEN LEBENSSPANNE NEU INTERPRETIERT?

Wendepunkte im Bauen VON DER SERIELLEN ZUR DIGITALEN ARCHITEKTUR gekrümmte Gitterschalen, Gebäude so leicht wie ein Flugzeug, vorfabrizierte Konstruktionen aus Holz, Stahl und Stahlbeton – alles neueste Erfindungen mithilfe des Computers? Mitnichten! Anhand minutiös gefertigter Modelle wird der Werdegang der seriellen Architektur von den Anfängen der Moderne im vorletzten Jahrhundert bis heute gezeigt. Der Titel Wendepunkt(e) im Bauen bezeichnet zwei wesentliche Paradigmenwechsel in der Architektur. Vom Handwerk hin zum seriellen industrialisierten Bauen. Konzepte und Projekte zum zweiten Wendepunkt präsentiert: dem digitalen Planen und Produzieren.

Computer ermöglichen heute nahezu jede Form zu bauen. Doch ist das erstrebenswert? Nicht immer gehen Konstruktion und Hülle eine harmonische Verbindung ein bei der das Ganze mehr ist als die Summe beider Teile. Architekten wie Frank Gehry geben nicht selten eine intuitiv entworfene Form vor, eine äußere Hülle als Fassade und eine innere Hülle als Raumabschluss. Dazwischen lassen sie zwei Meter Platz für die Konstruktion, deren Logik und Gestaltung nicht weiter interessiert: Der Tragwerksplaner wirds schon richten. Dabei kann das Potenzial von Computer basiertem Entwerfen noch viel weitreichender genutzt werden. Wenn Tragwerk und Hülle eine gemeinsame innere Logik haben lassen sich Synergieeffekte nutzen, die letztendlich nicht nur eine im konstruktiven Sinn überzeugendere Architektur aus Freiformflächen, sondern auch reibungslosere Bauprozessen, die Einhaltung von Terminen und Kalkulierbarkeit von Baukosten zur Folge haben. Eines der wenigen bisher überzeugenden Beispiele ist das Mercedes Benz Museum in Stuttgart von UN Studio. Basierend auf einem gemeinsamen parametrischen 3D-Modell ( siehe Abb. Video von Arnold Walz, der das 3D-Modell erstellt hat), das allen Baubeteiligten mit allen Aktualisierungen in Echtzeit zur Verfügung stand bilden hier die zweifach gekrümmten Betonflächen gleichzeitig Tragwerk, Raumbegrenzung der Ausstellungsräume und Installationsraum für die Gebäudetechnik. Wesentlich war, dass bei der Festlegung der Geometrie bereits in der Planung überlegt wurde, wie das Bauwerk später auch realisiert werden kann. Bis zu welchen Radien kann ich eine Schaltafel biegen? Welche Krümmungen in der Fassade kann ich mit einfachem Kaltverformen noch bewerkstelligen und ab wann benötige ich aufwändigere Verfahren. Materialkonstanten und die Ergebnisse von Testreihen und Versuchen im Maßstab 1:1 sind bereits in der Planung in das 3D Modell miteingeflossen. Im Gegensatz zu den gleichzeitig terminierten Prestigebauten anderer deutscher Automobilkonzerne wurde das Mercedes Benz Museum termingerecht im Kostenrahmen fertiggestellt. http://www.detail.de/artikel_wachsmann-digitale-architektur_25662_De.htm


Aufgabe 3- MEGAPROJEKT- BIG PLAYERS

DER BURJ KHALIFA

Wurde als höchster Wolkenkratzer mit einer Gesamthöhe von 830m (163 Etagen) in Dubai von 2004 bis 2010 erbaut. Der Architekt, Adrian Smith von Skidmore, Owings and Merrill, plante dieses Gebäude mit einem Team aus 90 weiteren Architekten und Bauingenieuren in der Ausführung. Dieser „Super-Wolkenkratzers“ (526.000m² Gesamtfläche) besteht aus Wohnungen (170.000m²), einem Luxushotel und Büros (28.000m²). Der Eigentümer ist Baugesellschaft Emaar Properties PJSC. Die Investoren dieses Projektes sind die Königliche Familie von Dubai und der Scheich Chalifa bin Zayid Al Nahyan von Abu Dhabi, nach welchem auch der Wolkenkratzer benannt wurde.


Der Burj Khalifa wurde von der Projektgesellschaft Emaar Properties nach Plänen des Architekten Adrian Smith vom amerikanischen Architekturbüro Skidmore, Owings and Merrill gebaut. Seit April 2008 ist er das höchste Bauwerk der Welt, besitzt weltweit die meisten Stockwerke und auch das höchstgelegene nutzbare Stockwerk. Die Bauarbeiten begannen im Jahr 2004, im Januar 2009 wurde die Endhöhe von 828 Metern erreicht. Das Gebäude wurde am 4. Januar 2010 eingeweiht und ist seitdem das höchste Gebäude der Welt. Lage Der Burj Khalifa soll durch seine Größe zum Zentrum eines neuen Stadtentwicklungsgebietes von Dubai, genannt Downtown Dubai, werden, in dem eine breite Mischung verschiedener Funktionen wie Handel, Wohnen, Büros, Hotels, Einkaufen, Unterhaltung und Freizeit zusammengeführt werden sollen und in das man in den nächsten Jahren 20 Milliarden US-Dollar investieren will.

Die Baukosten in Höhe von rund 1,5 Milliarden US-Dollar sollten ursprünglich von der königlichen Familie von Dubai allein – ohne jegliches Darlehen – finanziert werden. Von der Finanzkrise war jedoch auch der Investor betroffen, so dass in letzter Minute der zur Eröffnung namensgebende Scheich Chalifa bin Zayid Al Nahyan von Abu Dhabi mit einer "Finanzspritze" einsprang, um die Fertigstellung des Turms zu sichern. Das Gebäude wurde am 4. Januar 2010 eröffnet. Architektur Wie bei den meisten der höchsten Gebäude ihrer Zeit wurde auch bei dem Burj Khalifa ein neuartiges Verfahren eingesetzt. So stehen auf einem Y-förmigen Grundriss drei Gebäudesäulen, die sich gegenseitig abstützen, indem sie wie bei einem Windrad in der zentralen Achse zusammengeführt werden. Durch eine sechseckige Achse in der Turmmitte ist er sehr stabil gegen Verwindung. Der Chefingenieur und Erfinder William F. Baker nennt das buttressed core (‚abgestützter Kern‘). Zum Zeitpunkt des Baubeginns war noch nicht klar, wie hoch der Turm werden könnte. Zunächst sollte er nur etwas höher als das bisher höchste Gebäude der Erde, der Taipei 101 mit 508 Metern Höhe, sein. Nachdem das Fundament gegossen war, stellte sich heraus, dass eine wesentlich höhere Bauweise möglich ist. Auch noch während der fortgeschrittenen Errichtung des Stahlbetonkerns wurde mehrmalig die Höhe von ursprünglich geplanten 507 bis zuletzt 601 Meter nach oben korrigiert.

Der durchschnittliche Wasserbedarf wird mit 946 Kubikmetern pro Tag und der tägliche elektrische Spitzenlastwert mit Werten zwischen 36 und 50 Megawatt angegeben.


Bei der Planung und Umsetzung der verschiedenen Nutzungen wurde vor allem ein Ziel ins Auge gefasst. Der "Burj Khalifa" wird sozusagen eine kleine Stadt in der Stadt Dubai-City sein. Die Shopping-Mall beispielsweise ist einer alten arabischen Stadt mit kleinen Gassen nachempfunden.

Aber auch das ganze, vom bekannten Architekturbüro Skidmore, Owings & Merrill kreierte Gebäude, lehnt sich stark an arabische Traditionen an. So ist der Fuß des Turms als mehrblättrige Wüstenpflanze entworfen und der Turm wächst Y-förmig in die Höhe, wobei er nach oben hin immer schmaler wird. Allein die Errichtung des "Burj Khalifa" wird mehrere Milliarden US-Dollar kosten. Diese übernimmt die Herrscherfamilie von Dubai gänzlich allein, was darauf hindeuten mag, über welches finanzielle Potenzial die Scheichs verfügen.

Das höchste Gebäude der Welt hat nicht nur eine Aussichtsplattformen und ein Hotel, sondern auch Wohnungen die gekauft werden. Die Preise sind teilweise um bis zu 70 Prozent gefallen. Doch die von Armani nicht.

Preise

Zum Höhepunkt des Immobilienmarktes in Dubai kosteten Wohnungen im Burj Chalifa gut 117.700 Dirham pro Quadratmeter. Das entspricht umgerechnet einem Quadratmeterpreis von knapp 23.000 Euro. Mittlerweile ist der Preis jedoch gesunken auf unter 27.000 AED pro Quadratmeter (umgerechnet 5.200 EUR/m²). Eine Ausnahme davon bilden die Armani-Wohnungen im Burj Khalifa. Der Quadratmeterpreis liegt hier immer noch bei 42.000 bis 53.500 AED (zwischen 8000 und 10.500 EUR pro m²).

900 Appartements

Im höchsten Gebäude der Welt wurden rund 900 Appartements zum Kauf angeboten. Davon sollen bereits 90 Prozent noch vor der offiziellen Eröffnung verkauft worden sein. Also ohne dass der Besitzer die Wohnungen jemals zuvor gesehen hat. Der Preisverfall für Wohnungen in Dubai ist zum größten Teil der wirtschaftlichen Lage geschuldet. Doch nicht ausschließlich. Viele Käufer verhandeln auch sehr gut und schaffen es dadurch Preise entsprechend zu drücken.


====Adrian Smith==== (* 19. August 1944 in Chicago, Illinois) ist ein US-amerikanischer Architekt. Zu seinen Arbeiten zählt unter anderem der Burj Khalifa, welcher mit einer Höhe von 828 Metern[1] momentan das höchste Gebäude der Welt ist.

Smith studierte an der University of Illinois in Chicago und erhielt dort 1969 seinen Bachelor of Architecture.

Von 1967 arbeitete er fast vier Jahrzehnte lang für das Büro Skidmore, Owings and Merrill, zuletzt als Partner, bis er 2006 mit Gordon Gill und Robert Forest ein eigenes Büro gründete.


Emaar Properties PJSC

arabisch ‏إعمار العقارية‎, DMG Iʿmār al-ʿAqārīya) ist ein Immobilienunternehmen, das die Projektentwicklung (Immobilien) und deren Projektvermarktung in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate aus einer Hand betreibt. Das Unternehmen wurde 1997 mit staatlicher Beteiligung gegründet und gehört inzwischen zu den weltweit bekanntesten Projektträgern von Megaprojekten. Emaar Properties entwickelt und betreut derzeit mehrere bekannte große Projekte, die in Dubai verwirklicht werden. Zu den diesen Projekten zählen u.a. die Dubai Mall mit rund 1.000.000 Quadratmetern Nutzfläche oder der höchste Wolkenkratzer der Welt, der Burj Khalifa. Auch viele weitere Projekte im Rahmen der neu entstehenden Dubaier Entlastungscity Downtown Dubai werden von Emaar Properties verwirklicht.


Aufgabe 04: Experience vs. (really!) BIG DATA: Woher kommen Wissen, Erkenntnis und Theorien? & wem gehören sie?

Big Data

Als Big Data werden besonders große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard-Datenbanken und Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Problematisch sind hierbei vor allem die Erfassung, die Speicherung, die Suche, Verteilung, Analyse und Visualisierung von großen Datenmengen. Das Volumen dieser Datenmengen geht in die Terabytes, Petabytes, Exabytes und Zettabytes. Nach aktuellen Berechnungen verzehnfacht sich die verfügbare Datenmenge circa alle fünf Jahre. Dieser Trend wird verstärkt durch die zunehmende maschinelle Erzeugung von Daten z. B. über Protokolle von Telekommunikationsverbinden (CDR) und Web-Zugriffen (Weblogs), automatische Erfassungen von RFID-Lesern, Kameras, Mikrofonen und sonstigen Sensoren. Weitere Beispiele für Big Data gibt es in der Finanzindustrie (Finanz-Transaktionen, Börsendaten), dem Energiesektor (Verbrauchsdaten), Gesundheitswesen (Verschreibungen). In der Wissenschaft fallen ebenfalls große Datenmengen an, z. B. in der Geologie, Genetik, Klimaforschung und Kernphysik. Kritik gibt es vor allem daran, dass die Daten oft nur nach quantitativen Aspekten erhoben und ausgewertet werden, statistische Grundprinzipien wie Repräsentativität aber nicht gewahrt werden. Dadurch enthalten die so gewonnenen Erkenntnisse oft einen verfälschenden Trend.

Beispiele

Für Unternehmen bietet die Analyse von Big Data die Möglichkeit zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen, Generierung von Einsparungspotentialen und zur Schaffung von neuen Geschäftsfeldern. Beispiele hierfür sind:

zeitnahe Auswertung von Webstatistiken und Anpassung von Online-Werbemaßnahmen bessere, schnellere Marktforschung Entdeckung von Unregelmäßigkeiten bei Finanztransaktionen (Fraud-Detection) Einführung und Optimierung einer intelligenten Energieverbrauchssteuerung (Smart Metering) Erkennen von Interdependenzen in der medizinischen Behandlung Realtime-Cross- und Upselling im E-Commerce und stationären Vertrieb Aufbau flexibler Billingsysteme in der Telekommunikation

Verarbeitung von Big Data

Klassische relationale Datenbanksysteme sowie Statistik und Visualisierungstools sind oft nicht in der Lage, derart große Datenmengen zu verarbeiten. Für Big Data kommt daher eine neue Art von Software zum Einsatz, die massiv parallel auf bis zu hunderten oder tausenden von Prozessoren bzw. Servern arbeitet. Hierbei gibt es folgende Herausforderungen

Verarbeitung vieler Datensätze

Verarbeitung vieler Spalten innerhalb eines Datensatzes schneller Import großer Datenmengen sofortige Abfrage importierter Daten (Realtime-Processing) kurze Antwortzeiten auch bei komplexen Abfragen Möglichkeit zur Verarbeitung vieler gleichzeitiger Abfragen (Concurrent Queries) Die Entwicklung von Software für die Verarbeitung von Big Data befindet sich noch in einer frühen Phase. Prominent ist der MapReduce Ansatz, der in der Open Source Software Hadoop, sowie in einigen kommerziellen Produkten (Aster Data, Greenplum, etc.) zum Einsatz kommt.

Kritik

Kritik gibt es an "Big Data" vor allem dahingehend, dass die Datenerhebung und Auswertung oft nach technischen Aspekten erfolgt, also dass beispielsweise der technisch einfachste Weg gewählt wird, die Daten zu erheben und die Auswertung von den Möglichkeiten diese Daten zu verarbeiten begrenzt wird. Statistische Grundprinzipien wie das einer repräsentativen Stichprobe werden oft vernachlässigt. So kritisierte die Sozialforscherin Danah Boyd: Größere Datenmengen müssten nicht qualitativ bessere Daten sein Nicht alle Daten seien gleich erzeugt "Was" und "Warum" seien zwei unterschiedliche Fragen Bei Interpretationen sei Vorsicht geboten Nur weil es verfügbar ist, sei es nicht ethisch So ermittelte ein Forscher beispielsweise, dass Nutzer eines sozialen Netzes nicht mehr als 150 Freundschaften pflegen würden - was jedoch lediglich eine technische Begrenzung des Netzwerkes war. Und sicherlich würde nicht jeder alle seine Facebook-Freunde in einem Interview als Freunde benennen - der Begriff eines "Freundes" auf Facebook gibt lediglich eine Kommunikationsbereitschaft an.

http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Data

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