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Spiral weaving

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Inhaltsverzeichnis

spiral weaving

arbeitsmodell

Der Entwurf basiert auf einem hierarchischen System. Das Leitsystem wird von statisch wirkenden massiven spiralen gebildet. durch einwirken des Subsystemes entsteht ein steifes Gewebe. Das Hauptsystem wird durch ein ausgeklügeltes Verfahren geordnet. Im Gegensatz dazu steht die eher wirre und chaotische Sekundärstruktur. Nur durch das Zusammenwirken der gesamten Konstruktion kann das Gebäude bestehen. und doch gibt es eine klare Trennung durch Funktion, Material und Einsatz der beiden Systeme.

primäres system

Das Leitsystem wird ausschließlich von Scripts erzeugt. Jede Position wird durch exakt ausgerichtete Parameter bestimmt. Parameter, wie Höhe der Spirale, Krümmungsradius der Grundkurve auf der sie steht, Achsenausrichtung und Position der Spirale spielen dabei eine Rolle. Keine der ausgerichteten Helixen ist identisch.







Durch die Ausrichtung der gesamten Spirale am Krümmungsradius der Grundkurve entstehen verschiedene Muster in der Anordnung.


Durch Einbeziehen eines weiteren Parameters, sprich die Ausrichtung an einen Bezugspunkt, welcher eine gewünschte Achse oder Richtung zeigt, ergeben sich weitere Serien und Muster. Die Anfangsamplitude der Spiralen wird entsprechend der Entfernung zum Bezugspunkt bzw. –richtung verändert. Auch die Gesamthöhe der Spiralen nimmt in Richtung des Bezugspunktes ab. Somit ändert sich die gesamte Helix.


secundäre systeme

gewebe/gebäudehülle

Dieses Subsystem stellt im Entwurf das eigentliche Gewebe dar. Hier gibt es zwei Möglichkeiten das Gewebe zu gestalten, wobei jede ihre Qualitäten aufzuweisen hat.

  • chaotisch (erste Versuche: funktionierten nicht wie vorgesehen)













  • geordnet (erste Versuche: nicht angestrebt, jedoch wird die Wirkung beider Systeme verstärkt, Leitsystem kommt voll zur Geltung)














Das geordnete System hebt die Wirkungen und Qualitäten des Haupt- und Subsystems hervor ist jedoch nicht das angestrebte, das chaotische hingegen reagiert zu unkontrolliert, daher wird versucht eine Mischung aus beiden gestalterischen Möglichkeiten zu finden. Weiters wird noch ein weiteres Element eingebaut, eine Annäherung an das "Konvex-Konkav"-Verhalten, welche wir im arbeitsmodell beobachten konnten. Diese Annäherung haben wir im Anwenden einer Sinusfunktion auf die Verteilung der Kontaktpunkte zwischen Haupt- und Subsystem erreicht.

Wie man den Bildern entnehmen kann, gibt es beim chaotischen System auch, nach Überarbeitung und Annäherung an ein kontrollierteres System, immer noch das Problem, dass es zu starke Extremas gibt, bzw. dass es teils noch immer zu stark ausschlägt. Ab hier haben wir den Verlauf dieses Subsystems noch viel stärker reguliert, und stärker kontrolliert, sodass diese Mängel behoben wurden. Dem Subsystem wurde ab hier nur noch wenig "unkonntrolliertes Verhalten" gestattet, was die endgültige Form des Gewebes hervorbrachte.

Haupt- und Subsystem - Zusammenwirken
Gewebe alleine


geschosse

Die Geschossflächen werden durch das Hauptsystem, den Spiralen, bestrimmt. Aufgrund dessen sind alle Geschossflächen verschieden groß, denn die Ausrichtung der Spiralen, und deren Beeinflussung bezüglich des Bezugspunktes führt dazu, dass sich eine Geschossfläche sich im einen bereich verkleinert, während sie sich in einem anderem ausweitet(bezüglich des vorhergehenden Stockwerks).

Hauptsystem und Geschossflächen

Die Geschosse werden untereinander durch mehrere Bänder, welche sich am äußeren Rand befinden, miteinander verbunden. Diese Bänder führen dazu, dass zwischen ihnen und dem Gewebe ein leichter Moire-Effekt entsteht.


Gewebe/Geschosse
Gewschosse/Bänder
Gewebe/Bänder


dach

Das Dach soll einen fließenden Übergang zwischen den unterschiedlich hohen Spiralen ausbilden.
Gleichzeitig sollen Spiral- und Websystem beibehalten werden.

Dach


















bildergalerie



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Attribute

Trenkwalder Stefan, Ladurner Georg Schumacher Patrik | Budig Michael,Neumayr Robert,Malin Markus | E5 | E5 Projekt Trenkwalder Ladurner | Strukturelle morphologien | 08SS Datei:10 ladtre.jpg

Fakten zu Spiral weavingRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  +, Neumayr Robert  + und Malin Markus  +
Image10 ladtre.jpg  +
LVE5  +
Semester08SS  +
ThemaStrukturelle morphologien  +
TitelE5 Projekt Trenkwalder Ladurner  +
VerfasserTrenkwalder Stefan  + und Ladurner Georg  +
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