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E3 Projekt 2011 Theiner und Zuegg

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe

Datei:e3_theiner_zuegg_endrendering.jpg

Aufgabe dieses Semesters war es aufgrund der Analyse verschiedener Universitäten zu Beginn des Semesters und unter Berücksichtigung von semiologischen Aspekten eine Architektur-Fakultät zu entwerfen.

Analyse

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Im Mittelpunkt unserer Analyse stand sowohl ein historisches als auch ein zeitgenössisches Beispiel eines Lehr- und Lernzentrums. Wir entschieden uns für die ETH in Zürich von Semper und das Rolex Learning Center in Lausanne von SANAA. Bei der Analyse selbst haben wir uns vor allem auf die unterschiedliche Art der Raumverteilung, der Erschließung, der Nutzung und des Aufbaues der beiden Gebäude konzentriert und versucht dies in Diagrammen und graphischen Darstellungen aufzuzeigen. Hauptelemente, welche dann auch in unseren späteren Entwurf mit eingeflossen sind, sind die Nutzung von Rampensystemen (Grad der Steigung) und der Aufbau des Gebäudes durch Höhenlinien. Auch das Raumfunktionsprogramm wurde aufbauend auf die vorangegangene Analyse erstellt.

RFP

Datei:e3_theiner_zuegg_rfp.jpg

Unser Hauptaugenmerk beim Entwerfen der Fakultät lag von Beginn an vor allem auf der Zusammenarbeit der Benutzer (Studenten und Lehrende) und der sozialen Interaktion aller Bereiche der Fakultät. Die wichtigsten und zentralen Elemente sollten dabei der Arbeitsbereich der Studenten, sowie die Kojen sein. Auch die Erschließung und die Verbindungselemete der anderen Bereiche sollten multifunktional nutzbar sein und nicht alleine der Erschließung dienen. Weitere wichtige Bereiche sind die Institute, die Spezialräume (Labor, Werkstatt und Studia), sowie Bibliothek, Mensa und Ausstellungsbereiche als Treffpunkt und als Zentrum des Lernens und des Austausches. Wir entschieden uns im weiteren Schritt unsere Fakultät aufgrund der Nutzung zwei zuteilen.

Formfindung

Datei:e3_theiner_zuegg_formfindung.jpg

Bei der Formfindung selbst sind wir von einem einzigen Körper ausgegangen, einem Wassertropfen. Dieser beginnt sich langsam zu teilen. Aufgrund der Funktionen im Inneren des Gebäudes und der Orientierung (Ausrichtung und Eingänge) hat sich die Form entwickelt. Es entstanden zwei einzelne Körper, die sich aus dem Einen heraus entwickelt haben. Die Körper sind zwar auf ähnliche Weise entstanden, sie unterscheiden sich jedoch in ihrer Größe, Funktion und Platzierung im Gelände . Der introvertiertere Bereich (Kojen, Institute und Spezialräume) besitzt ein geschlossenes Atrium im Zentrum. Dadurch entsteht ein zweigeschossiger Raum, der für Vorträge und Versammlungen genutzt werden kann. Auch ist dieser Bereich um 5m tiefer gelegen als der andere Körper, sodass er sich ins Gelände “eingräbt”. Der extrovertierte Körper, wo sich auch der Haupteingang befindet, beinhaltet die Mensa, die Bibliothek und einen großflächigen Ausstellungsbereich. Er ist gekennzeichnet von einem offenen Atrium, das einen Freiraum im Inneren schafft und als zusätzliche Lichtquelle dient. Die Beiden Körper wurden in einem späteren Schritt wieder durch Erschließungswege und dem Hörsaal miteinander verbunden. Damit soll die Zirkulation und der Austausch der beiden Bereiche gewährleistet werden.

Semiologie

Datei:e3_theiner_zuegg_höhenundrampenregel.jpg

Als ersten semiologischen Aspekt haben wir uns dazu entschieden, mit Höhenlinien und Neigungen in der Grund- und Geschossplatte zu arbeiten. Anstelle von Wänden und Treppen, sollten die dadurch entstehenden Rampen und Erhöhungen als Raumtrenner fungieren. Außerdem dienen sie der Orientierung im Raum, der Akustik und der Zuweisung von Funktionen. Je nach Grad der Neigung ändert sich die Funktion des sich dort befindenden Bereiches. Auch der Hörsaal wird durch die Neigung der Bodenplatte erzeugt, welche hier der natürlichen Entwicklung des Geländes folgt.

Datei:e3_theiner_zuegg_diagramm1.jpg

Die Erhöhungen und Vertiefungen der Platte erzeugen unterschiedliche Niveaus. Die Vertiefungen weisen auf die Bibliothek und die Arbeitsfläche hin und die Erhöhungen beinhalten die Institute, die Seminarräume, die Spezialräume und die Ausstellungsräume. Der Grad der Erhöhung und Senkung unterscheidet sich jeweils. Auf dem Diagramm des Grundrisses kann man die Veränderung in der Höhe der Grundplatten erkennen. Jeder Farbwechsel steht für einen Höhenunterschied von 10cm .

Verbindungselement

Datei:e3_theiner_zuegg_verbindungselement.jpg

Das Bild zeigt die Verbindungselemente der beiden Körper. Diese Verbindung wird durch überdachte und offene Rampen erzeugt. Unterhalb des Verbindungsweges (EG-OG) befindet sich der Hörsaal, welcher durch die bereits angeführten “Lamellenregeln” als solcher auch von außen erkennbar ist.

Grundriss

Datei:e3_theiner_zuegg_grundriss.jpg

Fassade_Semiologie

Datei:e3_theiner_zuegg_fassade_gesamt.jpg

Einen weiteren semiologischen Aspekt unserer Projektes bildet die Fassade bestehend aus Lamellen. Sie erstrecken sich über das gesamte Gebäude. Es ist einerseits der Abstand zwischen den einzelnen Lamellen und andererseits der Neigungsgrad der Lamellen welcher die Funktion dahinter widerspiegelt. Somit dienen die Lamellen nicht nur als Schattenspender, sondern auch als Wegweiser und Orientierungshilfe. Man kann anhand der Fassade erkennen in welchem Solid und in welchem Bereich des Gebäudes man sich im Moment befindet.

Datei:e3_theiner_zuegg_neigung_abstand.jpg

Datei:e3_theiner_zuegg_fassade_material.jpg

Auch das Material der Lamellen dient als Orientierungshilfe. Während die untere Fassade des Gebäudes aus Metall-Lamellen besteht, finden sich in der Mitte Glas-Lamellen und beim oberen Solid Glaslamellen mit integrierten Solarzellen. Dadurch wird eine Unterscheidung der drei Bereiche auf den ersten Blick möglich.

Schaubild

Datei:e3_theiner_zuegg_schaubild1.jpg

Datei:e3_theiner_zuegg_Schaubild2.jpg

Gelände

Datei:e3_theiner_zuegg_gelände.jpg

Im Gelände spiegelt sich der Umriss des Gebäudes wieder, jedoch mit einer graduellen Variation. Die Geländelinien werden im Mittelteil “zusammengezogen” und entfernen sich im Bereich der beiden Eingänge voneinander. Dadurch entstehen dort Vorhöfe, welche auf die Eingänge hinweisen und zum zusätzlichen Austausch und Aufenthalt auffordern. Das Gebäude selbst ist eingebettet in diese Landschaft.

Konstruktion

Datei:e3_theiner_zuegg_solid1.jpg

Primärkonstruktion_ Die Primärkonstruktion besteht aus tragenden Stahlbögen, die sich nach oben hin verjüngen. Sie sind im Fundament verankert und übertragen die Last auf dieses. Das Plattenfundament besteht aus bewehrtem Beton. Sekundärkonstruktion_ Die Sekundärkonstruktion besteht aus quadratischen Aussteifungselementen (20x20cm), welche an der Primärkonstruktion angebracht werden. Sie bestehen ebenfalls aus Stahl und passen sich in ihrem Verlauf dem Rampen- und Geschossverlauf an. Sie haben gleichzeitig eine konstruktive und semiologische Funktion (Verlauf innen spiegelt sich in Konstruktion wieder). Lamellen_ Die Lamellen werden an der Stahlkonstruktion (Primärkonstruktion) befestigt.

Datei:e3_theiner_zuegg_deckenkonstruktion.jpg


Attribute

Theiner Rita Zuegg Johanna Schumacher Patrik Budig Michael Grasser Georg E3 Datei:E3 theiner zuegg gelände.jpg The Semiological Project E3 Theiner Zuegg 11SS

Fakten zu E3 Projekt 2011 Theiner und ZueggRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  + und Grasser Georg  +
ImageE3 theiner zuegg gelände.jpg  +
LVE3  +
Semester11SS  +
ThemaThe Semiological Project  +
TitelE3 Theiner Zuegg  +
VerfasserTheiner Rita  + und Zuegg Johanna  +
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