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E3 Projekt 2011 Scheiber und Yalcin

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabenstellung

Aufgabe war es auf Basis der Analyse verschiedener Universitäten eine Architekturfakultät unter Berücksichtigung semiologischer Aspekte zu entwerfen.

Datei:E3 scheiber yalcin final render.jpg

Analyse

Zu Beginn haben wir untersucht, wie einzelne Institute in sich organisiert sein können, vor allem im Bezug auf die Trennung bzw. Vereinigung von Workspace und Verwaltung. Im Weiteren haben wir verschiedene Beziehungen zwischen mehreren Instituten dargestellt, wobei jede Variante zu mehr oder weniger Schnittstellen führt.

Angeregt von dem Projekt „two libraries for juisseu university“ von OMA haben wir uns mit geneigten Flächen beschäftigt. Unsere Gedanken haben sich vor allem darum gedreht, welche Nutzungen solch geneigten Flächen zugeteilt werden könnten und ob sie auch teilweise, oder sogar zur Gänze als Erschließung dienen könnten.


Datei:E3 scheiber yalcin analyse.jpg


Entwurf

Formfindung

Datei:E3 scheiber yalcin formfindung.jpg

Wir entschieden uns dafür, dass die Neigung der Flächen und ihre Funktion/ Nutzung voneinander abhängig sein sollen. Sprich, die Nutzung soll anhand der Neigung abgelesen werden können, die Nutzung soll die Neigung definieren. Die Gebäudeform, also auch die Fassade, entwickelt sich somit aus der Anreihung dieser Geschossdecken, abhängig vom gewünschten Programm.


Perspektiven

Datei:E3 scheiber yalcin perspectives 2.jpg

Das Gebäude beginnt im hinteren Teil mit strengen Formen. Es sind klar erkennbare Gebäudeteile, mit klar zuteilbaren Funktionen. Es gibt einen Erschließungstrakt mit Treppe und Lift und Räumlichkeiten für Verwaltung u.Ä. Nach vorne hin verändern sich die Formen und werden immer freier. Der gerade Kern im hinteren Bereich wird durch Stützen, welche immer freiförmiger werden ersetzt.

datei:e3_scheiber_yalcin_perspectives_2.jpg

Es findet keine klare Trennung mehr zwischen den Bauteilen statt. Die Decke beginnt plötzlich Wand zu werden, die Wand geht fließend über in eine Treppe. Aus dem Boden wachsen Stützen... Die Fassade wölbt sich verschieden weit, abhängig von den Raumhöhen, welche sich durch die Neigungen/Funktionen ergeben. Die Offenheit der Fassade zeigt, welche Funktionen sich dahinter verbergen. Die Verläufe der Decken sind ersichtlich und lassen die Verwandlung in der Funktion ablesen.


Grundrisse

Datei:e3_scheiber_yalcin_floors_2.jpg

Floor 00: Haupttreppe und offene Passagen, Kern mit Erschließung und Sanitär

Floor 01: Hauptreppe mit Übergang ins Foyer, Bibliothek und Cafe, Kern mit Erschließung und Sanitär

Floor 02: Ausstellungbereich bzw. frei nutzbarer Bereich, Kern mit Erschließung und Sanitär

Floor 03: Workspace mit Blickbezug zu Floor 02, Kern mit Erschließung und Sanitär


Datei:e3_scheiber_yalcin_floors_3.jpg

Floor 04: Institut mit fließendem Übergang zu einem kleinen Workspace und Seminarräumen, Kern mit Erschließung und Sanitär

Floor 05: Institut mit fließendem Übergang zu einem kleinen Workspace und Seminarräumen, Kern mit Erschließung und Sanitär

Floor 06: Hörsaal mit Chill-Area und Bar, Kern mit Erschließung und Sanitär


Schnitte

Datei:E3 scheiber yalcin longitudinal sec.jpg
Datei:E3 scheiber yalcin cross sec.jpg

In den Schnitten ist die Entwicklung der Geschossdecken ersichtlich. Decken werden zu Wänden, Stützen wachsen aus dem Böden.


Ansichten

Datei:E3 scheiber yalcin elevations 1.jpg

In den Ansichten wird die Entwicklung der Fassade sowie der Geschossdecken ersichtlich. Der Eingang ist durch seine Form eindeutig erkennbar, ebenso wie der zweigeschossige Hörsaal. Die Neigung der Geschossdecken, sowie die Form und Lichtdurchlässigkeit spiegeln die Nutzungen und „Öffentlichkeits-/Privatheitsgrad“ der Räume im Inneren wieder.

datei:e3_scheiber_yalcin_elevations_2.jpg

Die Nordansicht zeigt wie das Gebäude zu Beginn klar gegliedert, vereinheitlicht und streng ist. Mit zunehmender Entfernung wird die Fassade, sowie die Geschossdeckenform immer freier und ihrer Funktion angepasst. Der Kern tritt leicht aus dem Gebäude hervor, um den Nutzern sofort zu zeigen wo sich die Erschließung befindet. Ebenso wird die Haupttreppe sofort wahrgenommen, da sie mit dem Kern (und den Stützen) der einzige Baukörper ist der Kontakt zum Gelände hat.


Innenraum

Workspace

Datei:E3 scheiber yalcin workspace_1.jpg

Der Workspace ist durch eine Deckenöffnung mit dem Ausstellungsbereich verbunden. Dies soll auch die enge Beziehung zwischen Produktion und Ausstellung darstellen.


Hörsaal

datei:e3_scheiber_yalcin_lecture_hall_1.jpg

Der Hörsaal befindet sich im obersten Bereich des Gebäudes und erstreckt sich über zwei Geschosse. Durch seine differenzierte - invertierte Fassadengestaltung hebt er sich von den restlichen Räumen ab und wird dadurch sofort erkannt.


Ausstellungsbereich

datei:e3_scheiber_yalcin_exhibition.jpg

Blick in den Austellungs- bzw. frei nutzbaren Bereich: Die Säulen folgen dem Prinzip von Fassade und Geschossdecken, sie werden immer freier. Die Blickverbindung zum darüberliegenden Workspace erfolgt über eine Deckenöffnung.

Eingangsbereich

datei:e3_scheiber_yalcin_entrance.jpg

Blick in das 1.Obergeschoss mit der Haupttreppe, Säulen und Wänden, die sich aus der unterer Geschossdecke entwickeln und schließlich wieder fließend in die obere übergehen.


Semiologik

Fassade

Datei:E3 scheiber yalcin facade 1.jpg
datei:e3_scheiber_yalcin_facade_2.jpg

Die Fassade spiegelt die Nutzungen im Innern wieder: Je nach „Öffentlichkeit/Privatheit“, sprich Nutzung der Räume variieren die Abstände der einzelnen Steher, sowie die Dimension und Form dieser. Sie reagieren somit auch auf die Raumhöhen, welche durch die den Nutzungen angepassten Geschossdecken entstehen.

datei:e3_scheiber_yalcin_facade_3.jpg

Der Übergang von streng, „privat“ und geschlossener in den Kernbereichen, Verwaltung und den Instituten zu offen, flexibel, der Nutzung angepasst wird hier dargestellt. Der Hörsaal tritt neben der Ausdehnung über zwei Geschosse auch durch die Fassade besonders in Erscheinung und ist sofort erkennbar.


Floors

datei:e3_scheiber_yalcin_semiologik_floors_1.jpg

Hier wird die semiologische Bedeutung unterschiedlich Neigungen der Geschossdecken dargestellt. Es findet eine Differenzierung von streng, spezifisch zu frei, offen statt. Die Neigung spiegelt die Funktion wieder.


Haupttreppe mit Passagen

datei:e3_scheiber_yalcin_prominent_stairs.jpg

Hier wird die semiologische Wirkung der Treppe deutlich. Durch das Ausführen der Setzstufen in Glas lässt sich sofort erkennen wo sich die Erschließung befindet. Die Funktion der Stufe wird verdoppelt.


Verlauf von Form, Funktion und Farbe

datei:e3_scheiber_yalcin_colour.jpg

Es war uns wichtig, einen Prozess im Gebäude stattfinden zu lassen. In der Darstellung ist dieser mit einem Verlauf, beginnend im hinteren Bereich des Gebäudes, von 0% zu 100% dargestellt.

Form: entwickelt sich von einer geraden, strickten, flachen zur freiförmigen, kurvigen, geneigten Fläche.

Funktion: ist zuerst klar definiert, spezifisch beginnend, wird sie nach vorne hin multifunktionaler.

Farbe: soll diesen Verlauf unterstreichen, in dem sie von einem hellen in einen dunklen Farbton übergeht.


Tragwerkslehre

datei:e3_scheiber_yalcin_statics_1.jpg
datei:e3_scheiber_yalcin_statics_2.jpg

Die Geschossdecken sind statisch tragende Schalen und leiten die Kräfte über die Stützen an der Fassade und den Stützen und Wänden im Inneren, sowie den massiven Kern in den Untergrund ab. Die Fassadensteher tragen nur die Glasfassade und leiten sämtliche Belastungen dieser in die Geschossdecken weiter.


Attribute

Scheiber Matthias Yalcin Yasemin Schumacher Patrick Budig Michael Grasser Georg E3 The Semilogical Project E3 Scheiber Yalcin 11SS Datei:E3 yalcin scheiber repräsentatives bild.jpg

Fakten zu E3 Projekt 2011 Scheiber und YalcinRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrick  +, Budig Michael  + und Grasser Georg  +
ImageE3 yalcin scheiber repräsentatives bild.jpg  +
LVE3  +
Semester11SS  +
ThemaThe Semilogical Project  +
TitelE3 Scheiber Yalcin  +
VerfasserScheiber Matthias  + und Yalcin Yasemin  +
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