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E3 Projekt 2011 Aukenthaler und Falch

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Inhaltsverzeichnis

Analyse

Datei:01_Analyse.jpg

Ausgangspunkt für den Entwurf war eine Analyse von 3 Universitäten:

  • Cooper Union in New York (Morphosis Architects)
  • Architekturfakultät in Nantes (Anne Lacaton und Jean-Philippe Vassal)
  • Fachhochschule in Wien (Delugan Meissl)

Das erste Diagramm oben links zeigt einen schematischen Grundriss von der Architekturfakultät in Nantes, wobei die durchlässigen Blickbezüge, sowie die offene Raumstruktur im Werkraum sichtbar werden. Auf dem Diagramm daneben wird ersichtlich, wie in der Fachhochschule in Wien mit Niveauunterschieden gearbeitet wurde. Die verschiedenen Farben weisen jeweils auf absteigendes, gleich bleibendes und steigendes Niveau hin. In der unteren Grafik werden die Größen des Zentrums der jeweiligen Universitäten und deren Aufteilung auf die Stockwerke dargestellt. Die schwarzen Würfel zeigen die durchschnittliche Größe und Stockwerke, was Ausgangspunkt für den Entwurf war.

Formfindung

Datei:02_Formfindung.jpg

Für das Projekt war es wichtig, den Arbeitsbereich für die Studenten im Zentrum des Gebäudes zu haben, also entschieden wir uns, diesen vom Rest abzuheben, indem wir den Raum auf einem niedrigen Niveau platzierten. Als nächstes wurden rund um den Arbeitsbereich Ringe gelegt, um Grundlagen für die Erschließung zu erhalten. Um mehr Gebäudetiefe zu erreichen, wurde der Arbeitsbereich versetzt. Rund um den Arbeitsbereich wurden mit einem selbst-ähnlicehn Konzept Hörsäle und Institute angeordnet.

Raum-Funktions Programm

Datei:03_RF-Programm.jpg

In diesem vereinfachten Grundriss sind die verschiedenen Funktionen in verschiedenen Farben dargestellt. Links sieht man den Arbeitsbereich im Zentrum, die Hörsäle und die Institute. Im rechten Grundriss ist das Obergeschoß mit der Bibliothek.


Plandarstellung

Draufsicht

Datei:04_Draufsicht.jpg

Dieses Bild zeigt die Draufsicht mit der Dachkonstruktion und dem Gelände. Das Gelände weist in Form von Linien auf den Haupteingang, sowie die Außenrampe, welche zur Bibliothek im Obergeschoß führt, hin.


Grundriss Erdgeschoß

Datei:05_Grundriss.jpg

Hier wird das selbst-ähnliche Konzept ersichtlich. Institute und Hörsäle sind in einer ähnlichen Form um das Zentrum angeordnet. In der Mitte wiederum der Arbeitsbereich, der durch eine Rampe erschlossen wird. Die zweite Innenrampe im Zentrum, sowie die Rampen an der Ostfassade führen zur Bibliothek ins Obergeschoß.


Grundriss Obergeschoß

Datei:06_Obergeschoss.jpg

Obergeschoß mit Bibliothek


Schnittperspektive

Datei:07_Schnittperspektive.jpg

Schnitt durch das gesamte Gebäude und das Gelände


Fassade

Datei:08_Öffnungen.jpg

Die Öffnungen in der Fassade folgen bestimmten Funktionen und Erschließungen dahinter. Die Glaskuppel ist als Lichthof ausgebildet und befindet sich genau über dem Arbeitsbereich im Zentrum. Es gibt jeweils eine Öffnung entlang der Außenrampe, dem Obergeschoß und den Instituten.

Datei:09_Außenansichten.jpg


Semiologie

Cluster und Freiflächen

Datei:10_Cluster-Institute.jpg

Der Entwurf basiert auf vier verschiedenen semiologischen Aspekten. Es wird unterschieden zwischen Lern- und Lehrfläche. Der erste Unterschied besteht in der Unterteilung in Cluster und Freiflächen. Die graue Fläche stellt die Freiflächen dar, wo Lernen stattfindet. Dazu gehören Arbeitsraum, Bibliothek und Foyer. Der blaue Bereich zeigt die Cluster, wo gelehrt wird. Diese Flächen beinhalten Institute und Hörsäle. Im Rendering über der Grafik sieht man links den Hörsaal-Cluster und rechts den Instituts-Cluster.


Stiegen und Rampen

Datei:11_Rampen-Stiegen.jpg

Der zweite Aspekt unseres Konzepts beschreibt die unterschiedliche Erschließung von Lehr- und Lernflächen. Die Lehrflächen sind durch Treppen verbunden, die Lernflächen durch Rampen. Im ersten Diagramm sieht man die Niveauunterschiede und die Erschließung der Lehrflächen durch Stiegen. In der unteren Grafik sind die Niveauunterschiede und die Erschließung der Lernflächen durch Rampen ersichtlich.

Datei:12_Lern-Lehr.jpg

In Blau sind die Cluster und Treppen dargestellt, welche zugleich als Zwischenzonen fungieren. Durch unterschiedliche Tiefen der Stufen bilden sich Aufenthaltsgelegenheiten. Die Treppen werden dadurch nicht nur als Erschließungselemente genutzt. Die grauen Flächen bilden die Lernflächen, sowie Übergangszonen.


Niveauunterschiede und Blickbezüge

Datei:13_Niveaus-Blickbezüge.jpg

Der nächste Apekt sind die Niveauunterschiede, welche im oberen Diagramm sichtbar werden. Das gesamte Gebäude befindet sich auf der 0-Kote, Hörsäle auf -2 Meter und Institute auf +0.75 Meter. Die untere Grafik zeigt die Blickbezüge zwischen Obergeschoß, Erdgeschoß und Arbeitsbereich. Weiters sieht man den Lichteinfall durch die Glaskuppel durch das gesamte Gebäude bis hin zum Arbeitsbereich ganz unten.


Obergeschoss

Datei:14_OG-Institut.jpg

Einige Renderings des Obergeschoßes mit der Verbindung durch Wendeltreppen mit den Instituten, sowie der Blick vom Obergeschoß in den Arbeitsbereich.


Insitute

Datei:15_Institute.jpg

Grundriss und Draufsicht eines Instituts. Jedes Institut ist mit einer Wendeltreppe mit dem Obergeschoß verbunden.

Datei:16_Schnitt-Institut.jpg

Jedes Institut verfügt über einen eigenen Seminarraum und Büroflächen. Wie im gesamten Gebäude führt eine Rampe in das Zentrum eines jeden Instituts, dem Seminarraum.


Hörsäle

Datei:17_Hörsäle.jpg

Grundriss und Draufsicht der Hörsäle

Datei:18_Schnitt-Hörsaal.jpg

Schematischer Schnitt durch Hörsaal-Cluster


Unterschiede zwischen Instituten und Hörsälen

Datei:19_Unterschiede.jpg

Der letzte semiologische Aspekt ist die Selbtsähnlichkeit. Hier sind die Unterschiede zwischen Hörsälen und Instituten dargestellt. Das obere Diagramm zeigt die Wegführung. Bei den Hörsälen führt der weg über eine Treppe nach unten, und anschließend nach oben um zu den Sitzplätzen zu gelangen. Im Gegensatz dazu muss man um in ein Institut zu gelangen, ein paar Stufen hoch und über die Rampe nach unten ins Zentrum. Je Hörsaal gibt es eine vertikale Öffnung, je Institut mehrere horizontale. Ähnlich wie im Gesamtgebäude befindet sich in den Instituten ein Atrium, das Licht ins Zentrum bringt.


Konstruktion

Fassade

Datei:20_Konstruktion.jpg

Draufsicht und perspektivische Ansicht der Dachkonstruktion

Datei:21_Vertikalschnitt.jpg Vertikalschnitt durch die Konstruktion

Die Konstruktion wird in ein primäres und in ein sekundäres Tragsystem unterteilt. Die Primärkonstruktion besteht aus 40 radial angeordneten, zur Spitze hin verjüngenden Stahlstützen. Diese treffen sich 16m über dem zentralen Arbeitsraum in einem Druckring. Die Länge der einzelnen Stützen beträgt 35-40m, der Abstand zwischen den Stützen 6m. Die Stahlstützen haben ein Vollprofil mit Rechtecksquerschnitt und sind 1m tief und 0,7m breit. Die Sekundärkonstruktion beinhaltet horizontale Aussteifungen in Form von drei Stahlringen, welche in einem Abstand von 10m entlang der Fassade verlaufen. Die Ringe sind Vollprofilringe und haben einen quadratischen Querschnitt. Die Maße der drei Stahlringe sind unterschiedlich groß, der unterste Ring hat Maße im Querschnitt von 0,9m*0,9m, der zweite 0,5m*0,5m und der dritte 0,3m*0,3m.

Die Vertikallasten der Stahlstützen (Pendelstützen) werden über lastverteilende massive Köcherfundamente in den Boden abgeleitet. Die Stützen werden in das Fundament mit Vergussbeton eingespannt.


Geschossdecke

Datei:22_Geschossdeckenkonstrukion.jpg

Die Platte des Obergeschosses liegt zum Teil auf den Hüllen der Institute auf (in der Grafik mittelblau dargestellt). Weiters wird die Zwischenebene auf der gegenüberliegenden Seite von fünf Stahlseilen gehalten. Diese werden von der Sekundärkonstruktion abgehängt (hellblau). Südlich stützt ein Betonsockel unter der Rampe das Obergeschoss (dunkelblau).


Glaskuppel

Datei:23_Glaskuppel.jpg

Die Glaskuppel ist eine Glasstahlkonstruktion mit radial-konzentrischem Prinzip. 40 Stahlstützen laufen vom Druckring bis zum ersten Breitengrad, 20 Stützen bis zum zweiten Grad, zehn bis zum dritten Grad und fünf laufen mittig in einen Knoten zusammen. Die leicht gekrümmte Oberfläche benötigt eine Randlagerung, welche Vertikal-sowie Horizontalkräfte aufnehmen muss. Die Kuppel ist mit Stahlhohlprofilen ausgefacht.


Fassadenmaterial

Datei:24_Material.jpg

Die Wahl des Materials für die Dachhaut fiel auf Polycarbonatplatten. Die Platten werden von unten nach oben von schwarz bis hellgrau eingefärbt und als Vorhangfassade auf die Hülle angebracht.

Attribute

Aukenthaler Sarah Falch Tamara Schumacher Patrik Budig Michael Grasser Georg E3 Datei:16 Schnitt-Institut.jpg The Semiological Project E3 Aukenthaler Falch 11SS

Fakten zu E3 Projekt 2011 Aukenthaler und FalchRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  + und Grasser Georg  +
Image16 Schnitt-Institut.jpg  +
LVE3  +
Semester11SS  +
ThemaThe Semiological Project  +
TitelE3 Aukenthaler Falch  +
VerfasserAukenthaler Sarah  + und Falch Tamara  +
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