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E3 Projekt 2011 Ager und Zebisch

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Verfasser Ager Ann-Kathrin, Zebisch Florian Dieter, Schodterer Michael
Betreuer Schumacher Patrik, Budig Michael, Grasser Georg
LV E3
Thema The Semiological Project
Titel E3 Ager Schodterer Zebisch
Semester 11SS
Image Bild:sicht3.jpg

Inhaltsverzeichnis

Grundlegende Beobachtungen

Recherchen ergaben eine Fülle von Typologien, in denen gelernt, bzw. gelehrt wird. Um diese Ergebnisse zu verarbeiten, war eine Abstraktion mittels dieser zwei Qualitäten wichtig, um sie in eine Matrix einordnen zu können. Das Objekt ist das Medium des Lehrinhalts, das Subjekt ist der Lernende. Die Personenanzahl beider kann variieren, was unmittelbare Auswirkungen auf die Topologie der Lernsituation hat. Je mehr Subjekte existieren, desto eher ist eine dreidimensionale Lernumgebung von Nöten, und die Radien der Schalen vergrößern sich.

Lehr- und Lerngebäude mit weichen Übergängen ihrer Arbeitsbereiche waren leider kaum zu beobachten, wird ja doch die akustische Abschirmung zentral behandelt. Dennoch zeigten sich Übergänge, die den Zusammenhang von Bereichen thematisierten, die Hierarchie.


Entwurfsgeschichte

Architekturfakultät unter Berücksichtigung semiologischer Aspekte

Wir beschlossen diese Aufgabenstellung für uns zu verfeinern, indem wir die Fakultät bestehend aus sechs Instituten, 300 Studenten und das Recht auf ausreichend Arbeitsraum für jeden als Grundannahmen festlegten. Dadurch war unser Augenmerk bei der anfänglichen Analyse auf Vergleichsprojekte gerichtet, deren Arbeits- und Lehrbereiche weiche Übergänge zeigten, was eben einen großen Graubereich schafft, um nicht zuletzt als flexibler studentischer Arbeitsraum genutzt werden zu können.

Aufteilung der Bereiche auf die Bänder

Formfindung

Da eine Fakultät mehrere Bereiche fassen muss, die von zentral zu peripher variieren, aber immer noch Interaktionen zulassen, sollte die Grundstruktur in Bändern organisiert sein, deren topologische Ausformungen - wie Steigung, Gefälle, Krümmung - den Anforderungen beispielsweise eines Hörsaals Rechnung tragen können. Es entstanden mehrere Ansätze eines Scripts, die diese Formen grundsätzlich widerspiegelten.


Lichthöfe/Säulen

Um diese aus Bändern entstandenen Oberflächen statisch und beleuchtungstechnisch zu bewältigen, sind Unterbrechungen derselben in Form von Höfen entstanden. Erst mehrgeschossiger aufgrund eines vorhergegangenen Entwurfes, in dem die Säulen eines Geschosses die jeweilige Textur nach unten lesbar transportieren sollten, die Idee blieb jedoch für die spätere Entwicklung in variierter Form bestehen.

Semiologie

Bänder

Die Breite der Bänder lässt deren Frequentierung durch Menschen sichtbar werden, die Streifenränder Manifestieren sich als Lichtadern am Boden und variieren in ihrer Breite, was die Gliederung eines Bandes ermöglicht.


flach - gefaltet

Unterscheidung von einem ebenen, hierarchielosen Arbeitsbereich für Studenten (rechts) und einem gefalteten, spezifizierten Bereich, der Institute, Hörsäle etc. aufnimmt (links).

oben - unten

Unterscheidung von aktivem und passivem Lernen, also die Hörsäle (nach unten gehend) im Gegensatz zu Arbeitsbereichen (nach oben gehend)

Unterscheidung von thematisch allgemeinem Lehren (Hörsäle unten) und thematisch spezifischem Lehren (Institute oben).

Lichthöfe

Die Lichthöfe sind dort anzutreffen, wo sich die Bereiche der aneinanderstoßenden Bänder nicht synergetisch benötigen. Es gibt drei verschiedene Typen (von oben nach unten): Lichthöfe, Deckenbeleuchtung und Infrastruktur (z.b. Teeküchen, oder Toiletten).

Durch die Struktur der Lichthöfe ist die Tageszeit stark spürbar, da sich die Sonne als "Projektor" gegenüber der "Bildfläche" verändert.


Entwurf

Schnitte

Längsschnitt

Querschnitt

Grundriss

Grundriss mit Höhenschichtlinien

Oberer und unterer Eingang

Aufteilung der Bereiche auf die Bänder

Schaubilder


Innenraum

Möglicher Standort und Seitenansichten


Tragwerk

Die Idee einer Konstruktion mittels einer projizierten Struktur, als Tragwerk spielte schon früh eine Rolle, war aber noch undeutlich.


Durch Nachbearbeitungen der Projektionen, deren Projektionsfläche auch noch einige Male variierte, gestaltete sich eine klare zweisinnig gekrümmte Struktur. Die Lichthöfe sind in tragender Hinsicht extrudierte als Wabenkonstruktionen ausgefürt, daran dockt eine leichtere Gitterschalen- konstruktion an, deren Stäbe als Stahlrohre erscheinen. Die Wabenkonstruktion besteht aus Stahlblättern, die mittels Stahlwinkeln verdübelt und verschraubt sind. Die Bodenplatte und die Widerlager/Fundamente sind aus Stahlbeton und haben im gefalteteren Bereich ebenfalls Schalencharakter.

Die Gitterschalenstruktur wird verkleidet. Die Wabenkonstruktion der Lichthoefe bleibt sichtbar


Arbeitsprozesse Ager, Schodterer, Zebisch


Zusätze

Wichtige Präsentationsschritte sollen hier nochmals verfügbar sein.

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BetreuerSchumacher Patrik  +, Budig Michael  + und Grasser Georg  +
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TitelE3 Ager Schodterer Zebisch  +
VerfasserAger Ann-Kathrin  +, Zebisch Florian Dieter  + und Schodterer Michael  +
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