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E2 Projekt Birgit Oberegger

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Inhaltsverzeichnis



"DO IT YOURSELF" so entstand aus der Idee der Räume ein soziales Projekt...


Mein Brief

Brief
Und alles begann mit einem Brief.....

Die Idee der gedachten Räume war jene, dass jeder Raum sich dem Benutzer individuell anpasst. Durch eine elastische Außenhaut kann man durch Druck Einfluss auf die danebenliegenden "Blasen" nehmen. Die elastische Haut hat jedoch mit der Zeit im Projekt ihren Stellenwert verloren und ist deshalb im Endmodell nicht mehr zu sehen. Die Herausforderung war es ein "Gebäude" zu konzipieren in dem sich der Raum an seinen Besitzer anpasst und nach dessen Vorstellungen Form annimmt.


Studien in Schwarz/Weiss


Die erste Herangehensweise an das Projekt war, dass ich versucht habe das im Brief geschriebene in Zeichnungen und Skizzen zu veranschaulichen. Dabei legte ich mein Augenmerk auf die knochenähnliche Struktur die die Räume im Zusammenspiel bilden.


Modelle

Nach diesen esten Skizzen habe ich ein Reihe von Modellen gebaut, die sich immer wieder verbesserten bis ich schließlich zu einem Endmodell kam, das in etwa dem entsprach was ich ursprünglich erreichen wollte.


Modell 1: Gipsmodell


Das erste Modell das ich baute war ein Gipsmodell. Hierfür habe ich Negativ-Räume aus Styrodur ausgeschnitten und diese dann mit Gips ausgegossen. Das Problem an diesem Modell war, dass das ganze sehr grob wirkte und die Räume zu wenig individuell waren. Was mich weiter daran störte war, dass ich die gesamte Kontrolle über das Aussehen und die Größe der Räume hatte. Was sich nicht mit dem Gedanken der, dem Besitzer angepassten individuellen Räume, deckte. Daher galt es dieses Modell weiter zu entwickeln....


Modell 2: Wachsmodell


Als nächstes versuchte ich es mit einem anderen Material und einer anderen Technik. Ich entschied mich für ein Wachsmodell. Das Ergebnis war zwar etwas besser jedoch immer noch nicht gut genug. Besser an diesem Modell war, dass die Lage der Räume eher dem Aufbau eines Knochens entsprach. Auch die Transparenz die dort auftrat wo das Material sehr dünn war, war eine positive Eigenschaft. Was daran jedoch zu bemängeln war, war dass ich absolut keinen Einfluss auf das Ergebnis nach dem Gießen hatte. Auch diesen Modell galt es zu verbessen...


Modell 3: Styrodurmodell mit Feuer bearbeitet


Aufgrund zahlreicher Versuche (heraus- ätzen, -kratzen, -schaben, -schneiden, -brennen....) mit Styrodurklötzen, haben sich 3 als geeignt für das Projekt heausgestellt. Und zwar die erste Methode war jene des Herausbrennens aus einem Styrodurklotz. Das Ergebnis war, die Räume waren im Inneren relativ glatt, man konnte gut kontrolliere welche Form und Größe sie annahmen und sie ließen sich individuell nach den eigenen Wünschn gestalten....


Modell 4: Styrodurmodell mit Benzin bearbeitet


...die zweite Methode war jene des Herausätzens mit Benzin. Die Räume waren im Inneren relativ grob strukturiert und es ließ sich auch nicht kontrollieren welche Form der entgültige Raum annimmt, da sich der Benzin bis zu einer Woche in das Material reinarbeitete....


Modell 5: Styrodurmodell mit Aceton bearbeitet


...und die dritte Methode war scließlich jene des Herausätzens mit Aceton. Bei dieser Methode ließ sich zwar Form und Größe kontrollieren, man hatte jedoch keinerlei Einfluss auf die Struktur die sich in Inneren bildete.


Konzept für das Endmodell

Die Räume sollten Füllcharakter haben, d.h. es wird ein Materialklotz in eine Gebäudelücke eingeschoben, aus welchem dann die jeweiligen Räume individell vom jeweiligen Besitzer herausgeätzt oder -gebrannt werden. Weiters bleibt es dem Besitzer überlassen zu welchen anderen Räumen er sich Zugänge freiätzt oder -brennt. Aus diesem Grund hat sich aus meinen Räumen ein soziales Projekt entwickelt. Das Material kann je nach belieben immer wieder nachbearbeitet werden.... das "Gebäude" ist also nie komplett fertiggestellt.

Je nach Herangehensweise entstehen Räume beliebig oder gewollt.


3 Beispiele zeigen welche Art Mensch sich für welche Art der Raumbildung entscheiden könnte:


Detail Styrodurmodell mit Feuer bearbeitet
Frau Steiner: "Meine Vorstellung eines Raumes ist eher konservativ. Ich möchte gerne glatte Wände haben. Ich bin kein abenteuerlicher Mensch und möchte deshalb selbst bestimmen welche Form und Größe meine Räume haben. Aus diesen Gründen habe ich mich für das Herausbrennen des Raumes entschieden."


Detail Styrodurmodell mit Benzin bearbeitet
Frau Mair: "Ich habe mich für die unkontollierbarste Methode entschieden und zwar für das Herausätzen des Raumes mit Benzin. Ich lasse mich gerne auf Abenteuer ein ohne von vorn herein zu wissen was mich ewartet. Auch finde ich die durchlöcherten Wände im Inneren sehr aufregend."


Detail Styrodurmodell mit Aceton bearbeitet
Herr Huber: "Ich bin ein sehr unentschlossener Mensch,möchte aber trotzdem eine gewisse Kontrolle über das Aussehen meiner Wohnung haben. Das Innere kann ruhig etwas verrückt sein. Deswegen denke ich, dass ich die Methode des Herausätzens mit Aceton wählen werde. Das Innere zieht bei dieser Methode so eine Art Fäden, welche sich wohl gut für meine Katzen zum klettern eignen."



Endmodell

Und das war das Ergebnis meiner Arbeit....



Pläne


Fazit

Es kann ganz spannend sein in einer Wohnung zu leben die man sich selber aus einem Block herausarbeitet... Ob das Ganze nun so weit getrieben wird, dass irgendwann der gesamte Block verschwunden ist und von Neuem begonnen weden kann, oder ob der Bau irgendwann gstoppt wird hängt wohl von seinen Bewohnern ab.....


Attribute

Oberegger Birgit| Ender Ursula| Luckeneder Daniel| Felder Michael| E2| Raumfieber| Raumfieber Birgit Oberegger| 08WS| Bild:grafik_36_oberegger.jpg|

Fakten zu E2 Projekt Birgit ObereggerRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Felder Michael  +
ImageGrafik 36 oberegger.jpg  +
LVE2  +
Semester08WS  +
ThemaRaumfieber  +
TitelRaumfieber Birgit Oberegger  +
VerfasserOberegger Birgit  +
Persönliche Werkzeuge