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E1 Projekt Mayr Tschigg

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Betreuer: Architekt DI Michael Budig, Architekt DI Robert Neumayr


Inhaltsverzeichnis

Entwurfsprozess

Ausgangsmodell


Das Modell besteht aus einem spiralförmig aufgerollten Band. Dieses Band wurde so verändert, dass es nur noch an einigen wenigen Punkten aufeinander aufliegt. Diese Punkte sind aber noch beliebig, da die Bänder frei verändert wurden.







Ausgehend von diesem Entwurf haben wir folgende Konzepte entwickelt:

Unterteilung in Segmente

Die Spirale wurde nicht mehr als ganze verändert, sondern in Segmente unterteilt. Um eine größere Differenzierung zu erreichen bilden die Segmente nicht eine ganze Windung, sondern erstreckt sich nur noch über drei Viertel.

Optische Differenzierung durch Neigungsänderung

Das optische Erscheinungsbild wurde durch die Änderung der Spiralbandinklination untersucht. Eine vollständige Neigung des Bandes ist aber nicht möglich, da es nicht mehr genügend Auflagerpunkte gibt, um die Lasten abzutragen.

Einbindung eines statischen Systems

Um die Lastabtragung zu optimieren, wurden fünf Achsen festgelegt, durch die jedes Spiralsegment verlaufen muss. In diesen fünf Punkten liegen die Spiralbänder orthogonal aufeinander auf, sodass die Kräfte geradlinig und direkt abgetragen werden können. Somit ist das System statisch stabil.

Ausarbeitung der Inklination

Die Segment der Spirale wurden so verändert, dass sich das Band in den Bereichen zwischen zwei Achsen nach Außen oder nach Innen neigt. Die Neigung nimmt mit steigender Höhe zu.

Konische Achsenanordnung

Die orthogonalen Achsen der Spirale wurden um 15° nach außen geneigt, sodass im Inneren ein sich nach oben öffnender Raum entsteht.

Änderung der Proportionen

Das Objekt wurde in die Höhe gestreckt und der Durchmesser verringert, sodass es schlanker und filigraner erscheint; frei nach dem Motto: "Weg vom Blumentopf- hin zum eleganten Turm"


Endprojekt

Der Endentwurf entwickelt sich aus der umgebenden Landschaft. Diese ist gekennzeichnet von saftigen Wiesen im Norden, dichten Wäldern in Westen und Osten und einem bizarren Bergpanorama im Süden. Die Neigung der Spirale geht auf diese Besonderheiten der Natur ein. Dem Hüllsystem wurde ein Aufgang eingeschrieben, der immer dort Plattformen ausbildet, wo sich interessante Aus- und Einblicke ergeben. Der Eingang befindet sich im Norden und wird ebenfalls durch geneigte Spiralelemente gebildet. Der Besucher wird über eine rechtsdrehende Rampe nach oben bis auf die 360°- Panorramaplattform geführt. Nach Westen und Osten eröffnen sich dem Betrachter dabei immer wieder aufregende Einblicke in den Wald. Nach Süden bleibt der Blick zunächst verwehrt. Unten gestaltet sich der Turm noch recht düster, er lichtet sich aber mit zunehmender Höhe und lässt die Spannung auf den endgültigen Ausblick steigen. Auf der abschließenden Terrasse weitet sich der Blick auf die umliegende Landschaft und das gegenüberliegende beeindruckende Bergpanorama.




Schnitt mit Umgebung


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Attribute

Mayr Utta Tschigg Natalie Schumacher Patrik Neumayr Robert Budig Michael Malin Markus E1 Strukturelle morphologien E1 Projekt Mayr Tschigg 08SS Datei:Sp31.jpg

Fakten zu E1 Projekt Mayr TschiggRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Neumayr Robert  +, Budig Michael  + und Malin Markus  +
ImageSp31.jpg  +
LVE1  +
Semester08SS  +
ThemaStrukturelle morphologien  +
TitelE1 Projekt Mayr Tschigg  +
VerfasserMayr Utta  + und Tschigg Natalie  +
Persönliche Werkzeuge