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E1 Projekt Hohenegg Kavaz

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faltwerk

Inhaltsverzeichnis

Faltwerke


Ein Faltwerk ist ein räumliches Tragwerk aus Stahlbeton, Spannbeton, Holzplatten oder Stahlblech, das aus starren ebenen Einzelplatten zusammengesetzt ist. Vorwiegend verwendet für Dächer größerer Hallen. Origami (jap. 折り紙, von oru = falten + kami = Papier) ist die Kunst des Papierfaltens, und die Basis aller Faltwerke.

Geschichtlicher Hintergrund

Origami

Bereits vor der Erfindung des Papiers (rund 100 v. Chr. in China) wurden Stoffe und andere Materialien gefaltet.

Unabhängig davon entwickelte sich die europäische Papierfaltkunst, welche sich von Ägypten und Mesopotamien aus nach Spanien (16. Jahrhundert) und später Resteuropa ausbreitete. Lange Zeit kannte man im Origami nur eine kleine Anzahl traditioneller Modelle wie z. B. den Kranich (Japan) oder den Pajarita (Spanien). Erst der Japaner Akira Yoshizawa (1911–2005), der die traditionellen Vorlagen durchbrach und innovative neue Modelle schuf, brachte eine große Wende. Gemeinsam mit Samuel Randlett entwickelte er ein System aus einfachen systematischen Zeichnungen (Diagramme genannt), um Faltanleitungen zu erstellen, die weitergegeben und allgemein verstanden werden konnten.

Falttypen

  • Akkordeonfaltung
  • Umkehrfaltung
  • Rautenfaltung
  • Fischgrätenfaltung
  • Diagonalfaltung

Bausystem

Wie kann so etwas einfach gebaut werden?

Aus einem Bausystem mit dicken Platten als vorgefertigten Bauelementen! Diese sind direkt aneinander gestoßen oder im Winkel über Stäbe befestigt. Platten und Stäbe haben jeweils die Form eines schiefen Prismas. Dadurch klaffen nirgendwo Spalte zwischen schräg aneinander stoßenden Platten. Die Fugen haben keine Lücken und Versprünge.

Jede Platte dient der Wärme-Isolierung und Lastabtragung zugleich. Somit sind die mit dem neuen System gebauten polyedrischen Raumhüllen nicht, wie bisher üblich, auf ein Traggerüst aufgesetzt oder an dieses angehängt, sondern als selbsttragende, auch wärmedämmende Schalen mit ausreichender Wandstärke anzusehen.

Es handelt sich also nicht um eine Skelettbauweise, sondern um eine Großtafel-Bauweise. Deshalb entfällt die Notwendigkeit eines Universalknotens, wie er bei Raumfachwerk-Systemen üblich ist. So besteht eine große Freiheit in der Wahl der Raumrichtung der Platten, die im "Plattenbau" neu ist.

Die Machart der Platten in Leichtbauweise ist der von flexiblen Trennwandsystemen ähnlich. Schichten für Hinterlüftung sowie Wind- und Wasserdichtigkeit können in die Plattengeometrie integriert werden.

Modellenwicklung/Renderings

Endmodel

in bearbeitung


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Attribute

Hohenegg Georg Kavaz Buenyamin Schumacher Patrik Neumayr Robert Budig Michael Malin Markus E1 Strukturelle morphologien E1 Projekt Hohenegg Kavaz 08SS Datei:End1.jpg

Fakten zu E1 Projekt Hohenegg KavazRDF-Feed
BetreuerSchumacher Patrik  +, Neumayr Robert  +, Budig Michael  + und Malin Markus  +
ImageEnd1.jpg  +
LVE1  +
Semester08SS  +
ThemaStrukturelle morphologien  +
TitelE1 Projekt Hohenegg Kavaz  +
VerfasserHohenegg Georg  + und Kavaz Buenyamin  +
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