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E1 Michaela Strobl

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Inhaltsverzeichnis

Findling

Auf der Suche nach einem geeigneten, auf dem Wasser schwimmenden Findling, stieß ich zuallererst auf eine formschöne Birne. Dabei ergab sich jedoch schnell ein Problem, Birnen schwimmen nicht. Als ebenso interessante Alternative bot sich ein Apfel an, welcher auf dem Wasser schwimmt.

Nun stellte sich mir natürlich schnell die Frage: "Warum schwimmt eine Birne im Vergleich zum Apfel nicht?"

Es liegt an der Dichte! Die Dichte einer Birne ist höher als die Dichte des Wassers und geht somit unter. Der Apfel hat eine geringere Dichte als Wasser und schwimmt.


Bearbeitung des Findlings

Während der Bearbeitung des Apfels (halbieren, vierteln, achteln, "schnipseln") verankerte sich immer mehr die Idee in mir, die letzte Stufe der Teilbarkeit, also die "Schnipsel" in Holz zu übertragen. Diese Idee war der Beginn einer interessanten Versuchsreihe.


Versuchsreihe

Grundlegendes

Die durch die Bearbeitung entstandenen Apfelschnipsel wurden in kleine Holzspäne übertragen.


Ein neues Material entsteht (1)

Im nächsten Schritt meiner Versuchsphase konzentrierte ich mich auf das Finden eines geeigneten Bindemittels, das in Verbindung mit den Holzspänen ein gut formbares Gemisch ergibt. Aus den durchgeführten Versuchen mit Leim, Wasserglas, Harz, und Bastelkleber ergab sich, dass sich Holzleim am besten für die Umsetzung meiner Idee eignet, da er schnell trocknet, umweltfreundlich und billig in der Anschaffung ist.


Ein neues Material entsteht (2)

Als nächstes galt es dieses Gemisch aus Holzleim und Holzspänen in eine schöne Form zu bringen. Hier verwendete ich Luftballons, bestrich diese mit Leim und streute die Späne dazu. Nach einer kurzen Trockenzeit wiederholte ich diesen Prozess etwa vier Mal. Das fertige Gemisch musste nun einige Tage auf dem aufgeblasenen Lufballon aushärten. Als der Luftballon schlussendlich vom Gemisch getrennt wurde, blieb eine harte, etwa 0,5 cm dicke Schale übrig, die anfangs noch leicht veränderbar war. Nach weiterer Trocknung wurde das Material hart und unbiegbar. Genau wie ich es mir vorgestellt hatte!


Ein neues Material entsteht (3)

Das neue Material lässt sich in verschiedenste Formen bringen. Zur Formgebung eignen sich vor allem harte Materialien. Diese müssen nur noch mit einer Plastikfolie überzogen werden (z.B. Frischhaltefolie) und schon kann kann ein neues Objekt erschaffen werden.


Schwimmtest

Auch beim Schwimmtest konnte sich das neue Material beweisen! Dabei stellte sich heraus, dass die Anzahl der aufgetragenen Schichten ausschlaggebend für die Stabilität des Objekts ist. Je mehr, desto stabiler.


Umsetzung am Bodensee

Das Interessante an meinem Projekt ist die Formbarkeit des neu entwickelten Materials. Aus diesem Grund beschloss ich eine sogenannte "Rüstung" für den menschlichen Körper zu gestalten. Dafür machte ich Gipsabdrücke von einzelnen Körgerteilen und benutzte diese als Formen für die schlussendlich entstehende "Rüstung".

Attribute

Strobl Michaela | Ender Ursula | Luckeneder Daniel | Troi Valentine | E1 | Treibgut | ohne Titel | 09SS | Datei:E1 R14 strobl.JPG |

Fakten zu E1 Michaela StroblRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Troi Valentine  +
ImageE1 R14 strobl.JPG  +
LVE1  +
Semester09SS  +
ThemaTreibgut  +
Titelohne Titel  +
VerfasserStrobl Michaela  +
Persönliche Werkzeuge