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Stairway to Heaven

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...vom Trinkglas zur Himmelsleiter...



Inhaltsverzeichnis

Findling

Mein Findling stellte ein im Wasser schwimmendes Wasserglas dar, welches bereits gut verwendbare Eigenschaften mitlieferte: Wird das Glas mit Wasser gefüllt, sinkt das Glas ab und zusätzlich erzeugt es im Inneren und Äußeren ein unterschiedliches Wasserniveau. Außerdem durchbricht das senkrecht im Wasser schwimmende Trinkglas die stark horizontal betonte Oberfläche des Wassers.


Die Schwimmversuche mit verschiedenen Glasformen gaben mir dann Auskunft über die Form und damit verbundenen Eigenschaften:

  • Weinglas: Durch den langen Stiel bekommt das Glas einen Kiel, der es optimal im Gleichgewicht hält.
  • Macchiato-Glas: Das Glas ist nach oben hin weiter und hat einen sehr schweren Boden. Wegen diesen beiden Eigenschaften kann es sich nur mit Mühe über dem Wasserspiegel halten.
  • Schnapsglas: Hier scheiterte jeder Versuch es zum Schwimmen zu bringen, da es immer sofort unter ging.



Modelle und Entwicklung

Papmagee-Modell, doppelter Boden




Mein erstes Modell sollte versuchen die unterschiedlichen Wasserniveaus sinnbildlich mit einem doppelten Boden darzustellen: Über zwei verschieden große Luftballons wickelte ich jeweils einige Schichten Papmagee und stellte somit die beiden Schalen her. In die größere Schale füllte ich dann Sand und steckte dann die Kleinere hinein. Dadurch wird versteckt, dass das Modell ein Gewicht zum senkrecht Schwimmen braucht. Doch beim Schwimmen hatte das Modell noch einige Probleme,da es zu viel Auftrieb und im Gegensatz dazu zu wenig Gewicht drin hatte. Ein weiteres Problem, welches schwierig für die Verwirklichung in Holz hätte werden können, war die Rundung am Boden.







Kartonmodell "Fass im Fass"




Bei diesem Modell behielt ich die Idee mit dem doppeltem Boden bei. Wieder machte ich zwei verschieden große Behälter und Platzierte den kleineren in den Größeren,der mit Wasser gefüllt ist, hinein. Doch nun hatte das Ganze mehr Sinn. Es wäre gedacht gewesen, dass ich mich am Ende in den Inneren Behälter hineinsitzen könnte. Die Eigenschaften, die dieser Versuch besaß waren, dass der Behälter im Inneren, egal wie wild das Wasser wäre und wie viel Wellen es hätte, immer ruhig und gerade ruhen würde.








Holzmodell mit"Pendel"
Schwimmtest





Das nächst Modell war bereits aus Holz. Diesmal versuchte ich den doppelten Boden mit den zwei unterschiedlichen Behältern mit einem Dach zu "verkleiden". Der Unterschied bestand nun darin, dass der kleinere Behälter nicht mehr im Wasser des größeren Gefäßes schwimmt, sondern nun an einem Seil am Dach befestigt ist und einen Pendel darstellt. Dadurch, dass der Innenteil nur an dem Seil hängt, richtet er sich immer Lotrecht aus und das unabhängig davon, wie schief der äußere Teil im Wasser schwimmt.






Modell mit Schwimmreifen




Da der doppelte Boden meiner Meinung nach zu wenig her gab, konzentrierte ich mich auf eine andere Eigenschaft des Findlings: Das Glas schwimmt ohne jedes Problem senkrecht im Wasser, wenn man es mit Gewichten beschwert. Also legte ich das Augenmerk auf die Senkrechte im Wasser, als Element, das die Horizontalität der Wasseroberfläche durchbricht. Als kleines Extra sollte es mir auch noch möglich sein im Inneren des senkrechten Kubus auf und ab zu steigen; ein Haus mit Keller und Ausblick. Den Aufstieg erleichtert eine Leiter die von ganz unten bis nach oben aus dem Dach hinaus geht. Um es dann ober der Wasserfläche zu halten, werden an den Wänden jeweils Tonnen angebracht. Die Gewichte, dass es jedoch nicht umkippt, werden in Form von Sandsäcken ins Innere gelegt und zusätzlich, wenn es nötigt ist, werden noch in ein Netz zusätzlich Steine gelegt und an der Unterseite befestigt.





Modell in Stabstrukturen aufgelöst





Als nächstes konzentrierte ich mich auf das Dach, welches lustig ausschaut. Die Konstruktion darunter sollte nun nicht mehr massiv aus Holzwänden sein, sondern in eine Stabstruktur aufgelöst werden. Es sollte so schwimmen, dass nur das Dach herausschaut und so über das Wasser schwimmt. Die Stabstruktur hat gleich mehrere Aufgaben zu lösen: Es sollte möglich sein an ihr Gewichte zu befestigen um dem Aufttrieb der Holzstäbe entgegenzuwirken und außerdem sollte es möglich sein über die Stäben auf das Dach zu kommen. Dafür habe ich immer zwei Stäbe miteinander verbunden und immer höher. so dass man dies als Leiter benutzen kann.






endgültiges Modell
Schwimmversuche


Bei dem endgültigen Modell ging ich wieder von der Stabstruktur weg und konzentrierte mich wieder mehr auf die Vertikalität. Da das Dach bei dem Modell mit Schwimmreifen zu sehr ablenkte, ließ ich dieses weg und verlängerte dafür die Leiter um das Senkrechte noch mehr zu verdeutlichen. Wiederum muss mit Sandsäcken im Inneren dem Auftrieb des Holzes entgegengesetzt werden. Die Schwimmreifen in Form von Tonnen sind jedoch unnötig, da das Holz genug Auftrieb erzeugt. Bei den Schwimmtests schwamm das Modell auch so stabil, dass es meiner Meinung nach möglich sein müsste auf die Leiter zu klettern ohne umzukippen. Die Größe ist auch gut dazu geeignet um ins Innere hinunterzuklettern.






Eigenschaften




Man kann durch leichtes Wackeln den Quader zum Schwanken bringen, doch schon nach wenigen Sekunden fängt er sich wieder und pendelt sich in senkrechter Stellung ein. Ein Gurnd dafür ist auch das schwere Gewicht, welches weit unten im Modell lieg. Somit wird nämlich der Schwerpunkt nach unten gezogen und es funktioniert, so wie beim Weinglas, wie ein Kiel.








Je höher man auf die Leiter steigt, desto tiefer sinkt der Quader.






Schnitte, Verbindungen...

Grundriss mit Winkelverbindung




Zwei Seitenwände werden mit PU-Kleber verklebt und dann noch mit Winkeleisen verschraubt um eine höhere Stanilität zu erzeugen.








Längsschnitt mit Winkelverbindungen






Die Seitenwand wird mit dem Boden an jeder Seite mit PU-Kleber und zusätzlich mit zwei Winkeln verbunden.












technische Daten...

Größen:

Quader:
Länge: 60,25cm
Breite: 60,25cm
Höhe: 250cm
Leiter:
Höhe: ca. 4m


Material:

OSB-Platten:
4 Platten: 60,25x250cm für die Wände (Dicke 18mm)
1 Platte: 58,45x58,45cm für den Boden (Dicke 18mm)
PU-Kleber:
ca. 1 Dose, zur Verbindung zwischen den Wänden und Boden
Winkeleisen
16 Stück: 5x2cm (Dicke: 4mm) zur Verstärkung der Verbindungen zwischen den Wänden und zwischen Wand und Boden


Gewichte:

Um dem Auftrieb genügend entgegen zu wirken braucht man ein Gewicht von ca. 900kg. Genauere Werte sind vor Ort auszutesten.

Attribute

Liner Maria | Ender Ursula | Luckeneder Daniel | Troi Valentine | E1 | Treibgut | Stairway to Heaven | 09SS | Datei:Liner Maria Schwimmtest02.JPG |

Fakten zu Stairway to HeavenRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Troi Valentine  +
ImageLiner Maria Schwimmtest02.JPG  +
LVE1  +
Semester09SS  +
ThemaTreibgut  +
TitelStairway to Heaven  +
VerfasserLiner Maria  +
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