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Holztextil

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Holztextil

Findling:


Als Findling habe ich die Rose ausgewählt, aufgrund ihrer schönen Form und der interessanten Verbindungen zwischen den Blütenblättern. Die Rose schwimmt, da sie wie Holz aus Cellulose besteht.


Skizzen:



Erstes Arbeitsmodel:


Aus den Skizzen wurde die Form des ersten Models entwickelt. Die Materialwahl bezieht sich auf die Blüte der Rose. Hobelspäne weisen die gleiche Stärke wie Rosenblätter auf und nehmen runde Formen bei Berührung mit Wasser an, die der Form der Rose gleichkommen.


Webstrukturen


Es war sehr schwer die Verbindungen der Rose ähnlich zu konstruieren, weshalb das Model auf das Material reduziert wurde, das als Grundlage für die Webstruktur diente. Die Arbeitsmodele wurden zunächst mit Papier erstellt. Beim ersten Model wurde regelmäßig gewebt und danach die Struktur aufgeschoben. Dadurch entstand ein gewelltes Gefüge, welches an einem Karton festgetackert wurde, damit es seine Form beibehält. Im nächsten Model wurden Formen herausgearbeitet, indem Zug auf die Papierstreifen ausgeübt wurde, sie unter diesem Zug festgetackert wurden und sich dadurch Anhöhungen und Absenkungen ergaben. In der dritten Struktur wurden verschiedene Webtechniken angewandt und mit verschiedenen Dichten der Webstruktur gearbeitet. Im Vierten Model wurden unterschiedliche Strukturen erzeugt, durch das Herausziehen einzelner Laschen, die über Luftballons gewebt wurden. Die Luftballons wurden nachträglich entfernt.



Bearbeitung der Hobelspäne


Hobelspäne sind anfangs nach dem Hobeln kurz und zusammengerollt. Damit eine große Webstruktur konzipiert werden kann, ist es notwendig, dass die Späne glatt sind und über eine gewisse Länge verfügen. Deswegen werden die ursprünglichen Hobelspäne angefeuchtet, gebügelt und die ca. 20cm langen, nivellierten Späne zu 1,20m langen Streifen zusammengetackert.


Entwicklung der Strukturen Methode 1 und 2


Anfangs werden 1,20m lange Hobelspanstreifen regelmäßig gewebt. Strukturen entstehen, indem man wie beim letzten Model oben aus gewebten Abschnitten Laschen herauszieht und diese über Luftballone webt. Je nachdem, ob die Hobelspanschicht doppelt (Methode 1) oder einfach (Methode 2) ist, wird der Luftballon in den Hobelspanteppich eingewebt (siehe oben) oder nachträglich entfernt. Wenn der Luftballon entfernt wird, muss die Erhebung durch eine Eisenbewährung, die zwischen zwei Hobelspanstreifen hinein getackert wird, zusätzlich gestützt werden, da die Späne im Wasser ihre Spannung verlieren und sonst zusammenfallen. Damit Strukturen auf beiden Seiten vorhanden sind, wird die Webstruktur umgedreht und auf der anderen Seite analog weitergewebt.


Methode 1:



Methode 2:



Model im Maßstab 1:1


Wichtig bei meinem Endprojekt war mir, dass die gewellte Struktur des Models im Wasser gut herauskommt. Dazu wurden in die Webstruktur teils Luftballons eingewebt, die für einen Auftrieb im Wasser sorgten und teils eine Eisenbewährung hineingetackert, die sie im Wasser beschwerten.

Attribute

Graßl Johanna | Ender Ursula | Luckeneder Daniel | Troi Valentine | E1 | Treibgut | Holztextil | 09SS | Datei:IMG 3965.JPG |

Fakten zu HolztextilRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Troi Valentine  +
ImageIMG 3965.JPG  +
LVE1  +
Semester09SS  +
ThemaTreibgut  +
TitelHolztextil  +
VerfasserGraßl Johanna  +
Persönliche Werkzeuge