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Das Palettentier

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Inhaltsverzeichnis

Das Palettentier

Das fertige Palettentier am Bodensee
Swimmtest(Gips+Epoxydharz-Modell)

Motto: Der Weg ist das Ziel

Der Entwurfsprozess:


Mein Findling war ein Kontaktlinsenbehälter mit seinen unterschiedlichen Höhenniveaus. Aus diesem Findling entwickelte sich eine Entwurfsreise die über mehrere Konzepte hinweg seine Entfaltung fand. Es blieb jedoch immer das Ziel verschiedener Aufenthalts- und Bewegungsmöglichkeiten im Vordergrund. Ich wollte einen Abwechselungsreichen Treffpunkt im See schaffen. Um das passende Treibgut zu finden wurden verschiedene Maßstabsmodelle aus unterschiedlichen Materialien(Gips+Epoxydharz, Balsaholz, Plexiglas, selbsthärtendes Gips)konstruiert und getestet. Dieser Prozess führte mich zum Aufsuchen eines hölzernen, standardisierten Mediums aus dem ich unterschiedliche Formen erzeugen konnte. Mit dem Hintergedanken der Realisierbarkeit im Maßstab 1:1 endete meine Materialreise bei der Europalette. Anfangs halfen mir CAD Programme, vielfältige Formgebungen auszuprobieren. Anschließend zeigte mir ein Modell im Maßstab 1:10 welche Formen möglich waren im Wasser. Als größte Herausforderung stellte sich die sinnvolle Verbindung der Einzelteile. Letztendlich half nur der Workshop eine zufriedenstellende Lösung zu finden.

Die Intention:


Der Entwurf eines hölzernen schwimm- und tragfähigen Treibgutes, das den Zusammenschluss
diverser Aufenthalts- bzw. Bewegungsmöglichkeiten mittels der formorientierten Umgestaltung
eines standardisierten Mediums, zulässt .


Merkmale des Palettentieres:


Die gegenüberliegenden Rückenlehnen
  • Eine überlegte und begründete Umgestaltung sowie Verbindung mehrerer einzelner Europaletten
    mit dem Ziel, der Treib- und Tragfähigkeit mehrerer Personen im Wasser, führte zur letztendlichen Formgebung.
  • Die unterschiedlichen Aktivitäten wie Beispielsweise das Sitzen, Springen, Liegen, Unterhalten,
    Aufsteigen, Umschauen etc. sind über verschiedene Niveaus des Treibgutes verteilt.
  • Eine allgemeine Längsausrichtung möglichst aller Einzelteile aus Holz soll für Steifigkeit und Formfluß sorgen.
  • Die Auskragung(Sprungbrett) ist nach dem Ober-, Untergurtprinzip konstruiert.
  • Das Palettentier ist dem Formwunsch entsprechend aus fünf Europaletten konstruiert.


Das Pallettentier zu Wasser


Realisierung am Bodensee im Maßstab 1:1:


  • Die Verbindung der Einzelteile wurde, fast ausschliesslich mit Holzdreiecken unterschiedlicher Dimensionen(Höhe, Breite, Winkel) und Schrauben unterschiedlicher Länge, erfolgreich
    aber vorallem stabil erreicht.
  • Das Zerlegen der alten Paletten verlangte den Einsatz mehrerer unterschiedlicher Werkzeuge(Wagenheber, Brechstange, Beißzange, Metallkeile, Hammer).
  • Bei der Konstruktion wurden Akkuschrauber, Sticksägen, Bohrer, eine große Holzsäge, Flex, eine Industrielle Kreissäge und noch einige andere Werkzeuge eingesetzt.


Fazit

  • Der Swimtest ist erfolgreich absolviert worden am Bodensee, alle Funktionen wurden ausgetestet bis auf eine mehrzahlige Besatzung des Palettentiers.
  • Eine horizonterweiternde Erfahrung.

Attribute

Frederic Chapman | Ender Ursula | Luckeneder Daniel | Troi Valentine | E1 | Treibgut | Das Palettentier | 09SS | Datei:Treibgut F.C. 9.jpg |

Fakten zu Das PalettentierRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Troi Valentine  +
ImageTreibgut F.C. 9.jpg  +
LVE1  +
Semester09SS  +
ThemaTreibgut  +
TitelDas Palettentier  +
VerfasserFrederic Chapman  +
Persönliche Werkzeuge