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Die Welle in der Welle

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Inhaltsverzeichnis

Die Welle in der Welle!

Findling

Ausgehend von meinem Findling – einem Teller – habe ich mich näher mit dem physikalischen Hintergrund beschäftigt, warum nur der Suppenteller schwimmt und der flache Teller nicht.


Findling











physikalische Analyse

Nach dem Gesetz von Archimedes entspricht die Auftriebskraft dem Gewicht der von einem Körper verdrängten Flüssigkeit. Ob ein Gegenstand schwimmen kann oder nicht, hängt somit nicht von seinem Gewicht sondern von seinem Volumen ab!

Durch Versuche, den Teller auch in anderen Positionen im Wasser zum Schwimmen zu bringen, habe ich erkannt, dass die eingeschlossene Luft meinen Teller auch umgedreht über Wasser hält. Weitere Tests mit anderen Gegenständen haben mir gezeigt, dass ich mein umgedrehtes Objekt stabilisieren muss, um zu verhindern, dass es kippt und die eingeschlossene Luft entweicht.


Becher mit eingeschlossener Luftblase













Formfindung

Mein Objekt sollte sich aus diesen beiden Schwimmprinzipien – einerseits durch Auftrieb, andererseits durch die eingeschlossene Luftblase, die als Auftriebskörper dient – zusammensetzen. Die Form war schnell gefunden und damit auch der Titel meines Projektes „Die Welle in der Welle!“.


Formfindung










Modell

Bereits bei meinen ersten Modellen hatte ich immer schon die spätere 1:1 Umsetzung in Holz im Hinterkopf und suchte nach einer Methode dich sich möglichst effizient auch in einem größeren Maßstab anwenden ließ.

Das Modell, welches mit Erfolg den Schwimmtest meisterte, bestand aus lauter einzelnen sich überlappenden Quadraten die die Form von zwei ineinander übergehende Schalen bildete. Diese Technik aus lauter gleichen einzelnen Teilen mein Objekt zusammenzusetzen behielt ich bis zum Schluss bei. Doch musste ich noch ein System finden diese anzuordnen.


Schwimmtest










System

Durch die Beschäftigung mit den Bauten von Buckminster Fuller habe ich erkannt, dass er seine Kuppeln aus Dreiecken aufbaut und diese wiederum in Verbänden angeordnet sind, die ein Sechseck bilden.

Diese Technik habe ich mir abgeschaut und in einem 1:1 Fragment umgesetzt. Indem man sechs Dreiecke an einer Spitze miteinander verschraubt und die Seiten überlappend zusammenklammert erhält man bereits die Krümmung.


Pläne Fragment














Materialsuche

Dafür galt es nun das passende Material zu finden. Ein Holz, das man auch von Hand biegen konnte? Die Entscheidung viel auf Pappelsperrholz.

Als Methode, die entstandenen Zwischenräume abzudichten, habe ich zunächst in etwas abgewandelter Form eine Technik ausprobiert, wie sie im Bootsbau verwendet wurde, nämlich Spalten mit Hanfwerg in Kombination mit Holzteer/Pech auszustopfen. Schlussendlich war es allerdings doch vorteilhafter die Spalten mit Silikon auszufüllen.



Umsetzung am Bodensee

Der Plan steht! Und das ist draus geworden:




Attribute

Auer Elisabeth | Ender Ursula | Luckeneder Daniel | Troi Valentine | E1 | Treibgut | Die Welle in der Welle! | 09SS | Bild:Bild_Bodensee_3.jpg |

Fakten zu Die Welle in der WelleRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Troi Valentine  +
ImageBild Bodensee 3.jpg  +
LVE1  +
Semester09SS  +
ThemaTreibgut  +
TitelDie Welle in der Welle!  +
VerfasserAuer Elisabeth  +
Persönliche Werkzeuge