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Dockingstadion

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von Daniele Capra, Hannes Gögele

Betreuer: DI Markus Malin

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Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Sport weckt Emotionen, man redet über ihn, es ist ein gemeinschaftsförderndes Ereignis. Öffentliche Räume sind für ein solches Großereignis essentiell, man will unter Leuten sein, Freunde treffen, viele Menschen auf engem Raum sind sogar erwünscht.

Bei einem Großereignis wie einer Fußball EM ändern sich die Raumbedürfnisse: Man will für kurze Zeit ein Gemeinschaftsgefühl erleben, weg von Privatheit, Abgeschiedenheit und Anonymität. Es findet eine Vernetzung statt: auf kultureller, medialer und kommunikativer Ebene. Die Konstruktion soll dies ausdrücken, sie soll ein temporäres Konstrukt sein, das sich ans Stadion heftet und sich wieder lösen kann, um an einem anderen Bauwerk angedockt zu werden. Die Beziehung ist aber nicht parasitär, sondern symbiotisch. Das Konstrukt liegt auf dem Boden auf und dockt an einigen Stellen ans Stadion an bzw. ragt ins Stadion hinein. Die Qualität liegt nicht in der Größe, sondern im Raumerlebnis, im engen Kontakt mit dem Material, dem Lichtspiel, den Durchblicken und dem Bezug nach außen, sowie mit dem Stadion. Die gesamte Struktur ist vorgefertigt und basiert auf drei Stablängen, sowie identischen Knoten, auf denen die Stäbe angeschraubt, sowie Stege und Textilbespannungen aufgehängt werden. Auch die Stege werden aus vorgefertigten Teilen zusammengebaut und ermöglichen somit die Flexibilität, welche benötigt wird, um das Konstrukt an einem anderen Ort wieder aufbauen zu können.

Das Gefühl der Vernetzung ist in der Konstruktion sichtbar und soll den formalen Ausgangspunkt auf das Bauwerk übertragen. Die Konstruktion wird nicht nach herkömmlichen Kriterien geplant: durch ein spezielles System von Kugelanordnungen und unterschiedlichen Behältervarianten für die Kugeln ergeben sich immer wieder unterschiedliche Formen, die individuell an das Stadion angepasst werden. An die Konstruktion heften sich öffentliche Gemeinschaftsflächen (-räume), halböffentliche Räume, sowie der Vip-Bereich. Je nach Funktion ist eine Ausdifferenzierung der Dichte von Stäben und/oder Bespannung zu beobachten. Jeder Ort wird zum einzigartigen Erlebnis und verstärkt somit die Besonderheit des Großereignisses EURO am Tivoli. Neben dem Erlebnis Fußball soll die besondere Wirkung des umgebenden Raumes auf den Betrachter zum zentralen Thema werden und die Besonderheit des Stadionbesuches verstärken.


Entwicklung der Tragwerkkonstruktion

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Einzelteile

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Lieferung der Bestandteile

Bild:Lkw.jpg


Tragwerk, angedockt am Tivolistadion

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Situation an einem Spieltag

Bild:spiel.jpg

Nach außen hin dient die Verkleidung als Sicht- und Wetterschutz, sowie für Werbezwecke, während nach innen die Abgrenzung verschiedener Bereiche erfolgt, Brüstungen geschaffen werden, sowie Bespielungen stattfinden, welche immer wieder das Thema Fußball inszenieren. Es ergeben sich verschiedene Plätze mit Durchblicken, abgeschlossenen Räumen und Freiflächen, welche an jedem Ort verschiedene Stimmungen erlauben. Die Verkleidung erfolgt nicht nach strengen Kriterien, sondern ist von einem zufälligen, spielerischen, spontanen Charakter geprägt.


Plakate

Bild:Plakatda1.jpg Bild:Plakatda2.jpg


Attribute

Capra Daniele Gögele Hannes Malin Markus HB2 09SS Bild:Abstrakt3Kopie.jpg

Fakten zu DockingstadionRDF-Feed
BetreuerMalin Markus  +
ImageAbstrakt3Kopie.jpg  +
LVHB2  +
Semester09SS  +
VerfasserCapra Daniele  + und Gögele Hannes  +
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