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Das haus vom nikolaus

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von: Romana Ortner

Betreuer Robert Neumayr

Inhaltsverzeichnis

Ziel

Das Ziel war, mit Hilfe einer möglichst einfachen geometrischen Form ein komplexes Gesamtsystem zu entwickeln.

1. Versuchsreihe, das Papiermodell

Zuerst wurde versucht durch Distanz einzelner Punkte einer Oberfläche zu einer 2. Oberfläche, in dieser eine Krümmung zu erzielen. Interessant war dabei das Kollektiv der Oberflächendreiecke, welches die Krümmung der Trägeroberfläche bestimmt. Die Struktur erreicht eine Krümmung und dadurch eine stabile und selbsttragende Form.

Das Dreieck: Dank seiner Geometrie und die Möglichkeit zur Variation der Seitenlängen, bietet das Dreieck eine große Bandbreite an Additionsvarianten. Somit ist das Dreieck das Element, welches allein durch Aneinanderreihung und die Methode der Befestigung ein räumliches Gesamtsystem ergeben soll.

2. Versuchsreihe, das Kunststoffmodell

Jedes der flächig angeordneten, dreieckigen Oberflächenelemente wird mit 3 Schrauben, in jeder Ecke eine, mit einer größeren Trägerplatte verbunden. Die Schrauben sind justierbar. Das Festziehen dieser Schrauben beeinflusst die Distanz zwischen Elementecken und Trägerplatte und verursacht die Krümmung der Elemente.

Schon in den 1. Modellversuchen bemerkte ich den großen Einfluss der vielen Befestigungspunkten auf die Krümmung der Trägerplatte.

Befestigung

Durch Überlappung der Seiten der Dreiecke war es möglich die Befestigungspunkte auf ein Minimum zu reduzieren.

3. Versuchsreihe, das Holzmodell

Die einzelnen Eckpunkte der Dreiecke bleiben weiterhin justierbar. Die Dreiecke und die Trägerplatte bestehen hier aus kreuzweise verklebten und thermisch gepressten Furnierholzplatten. Die Plattenstärke beträgt 2-4mm.

Aneinanderreihung

Durch Aneinanderreihung der Elemente erreicht auch die Trägerplatte eine Krümmung. Diese Großform ist das Ergebnis einer großen Addition einzelner, lokaler Einflüsse. Um diesen kollektiven Effekt dieser Aneinanderreihung zu erkennen und zu verwenden ist es notwendig spezielle Designstrategien zu entwickeln.

Krümmungsstudien

Um die Oberflächendreiecke in einer durchgängigen Ebene anordnen zu können, werden die Elemente immer auf der Innenseite der gekrümmten Trägerplatte befestigt. Bei Richtungsänderung der Krümmung, verschieben sich somit die Oberflächendreiecke auf die andere Seite.

Perforation

Zur zusätzliche Material- und Gewichtseinsparung wurden weitere Flächeneinsparungen untersucht. Holz, das weder zur Befestigung, noch zur Verkürzung der Achse benötigt wird, wurde ausgeschnitten. Obwohl sich nichts an der Krümmung der Großform ändert, können durch diese Perforation interessante Licht- und Wahrnehmungsszenarien (Innen und Außen) entstehen.

Digitalisierung

Um komplexe, mehrfach gekrümmte Geometrien zu entwickeln ist die Digitalisierung notwendig. Sobald eine gekrümmte Fläche durch eine Polygonfläche vereinfacht wird, entstehen die zur Generierung der Fläche notwendigen Dreiecke.

Anwendungsbereiche

Das flexible System kann durch seine große Formenvielfalt in vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen. Im Innenraum zum Beispiel als Raumabschluss und Möbel, sowie durch die Perforationsmöglichkeit als Sonnenschutz im Außenbereich. Nach Weiterentwicklung ist auch der Einsatz als großes Tragsystem, wie zum Beispiel einer Überdachung, denkbar.

Vorteile

Durch einen sehr geringen Herstellungsaufwand und ohne Abfall können Trägerplatten und Oberflächendreiecke hergestellt werden. Aufgrund der Krümmung wird eine stabile und selbsttragende Form erreicht. Eine geringe Materialstärke und das dadurch resultierende geringere Gewicht, macht es möglich die einzelnen Elemente leicht zu transportieren. Weiters können sie trotz großer Formvielfalt für verschiedene Großformen wieder verwendet werden.

Präsentationspläne

Weblinks

http://www.achimmenges.net

http://archimorph.wordpress.com

http://www.materialsystems.org

http://www.emergentarchitecture.com

http://www.designtoproduction.com

Attribute

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