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Cor(h)all

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von Karin Wörgötter und Marialuise Stubenböck

Betreuer: Bernhard Wolf


Fasziniert von der Struktur einer Koralle, erarbeiteten wir ein Konzept für eine Halle, welche kostengünstig im Sinne der Bionik aus Spritzbeton hergestellt wird.


Die Halle wird auf einem Felsen am Meer (Strand von Kalithea auf Rhodos / Griechenland) errichtet.

Grobe Bewehrungsstäbe werden in den Untergrund einbetoniert und durch Stützen zwischenzeitlich getragen. Nach Aufbringen des feingliedrigeren Bewehrungsgitters und Ausschalung der späteren Öffnungen wird innen wie außen eine etwa 7 cm starke Spritzbetonschicht aufgetragen. Außenseitig wird weiters eine durchschnittlich 10 cm starke Schicht Sprühdämmung (2-Komponenten Polyurethan Hartschaum) aufgebracht. Nun werden die vorgefertigten Öffnungs-Module eingesetzt, welche zur Belichtung und Belüftung dienen. Die Halle wird aussen durch eine spezielle Silikonschicht versiegelt.

Das eindrucksvolle Gebäude dient als Schauplatz für Messen, Kongresse oder Ausstellungen. Die permanente Einrichtung umfaßt nur Treppen. Um ebene Bereiche herzustellen - sofern diese benötigt werden - können Tribünene eingebaut werden.





Inhaltsverzeichnis

"Entwicklungsgeschichte"

Erste Ideen

Wir hatten uns zum Ziel gesetzt eine temporäre Brücke zu konstruieren, welche auch temporär bewohnbar sein sollte. Die einzelnen Holzrippen des Gehweges sollten aneinandergefügt und die Wohnebene im Anschluß aufgebaut werden.



Nach weiteren Überlegungen erschien es vorteilhaft, die Wohnebene waagrechtanzulegen und vom Gehweg entkoppelt nach unten abzuhängen.



pneudge

Pin Up 1

In der Folge entschieden wir uns für eine Fachwerkskonstruktion, um auch den Gehweg waagrecht anlegen zu können. Begehbare Doppel-Pneus ersetzen die Druckstäbe.



Pin Up 2

Wir erkannten, dass sich "Wohnen" in Verbindung mit einer temporären Brücke nicht sinnvoll vereinbaren läßt und klammerten diese Forderung aus. Neues Ziel war es eine leichte, mobile Brücke anbieten zu können. Inspiration fanden bei den Projekten der Firma Airlight



Pin Up 3

Die Konstruktion kann auch im Hallenbau Anwendung finden - durch adjustieren der oben- und untenliegenden Zugseilen wölbt sich der "Träger" nach oben.



tmp. bridge

Leider erwies sich der Einsatz von Pneus als problematisch gegen Beschädigung und unwirtschafltich aufgrund von hohem Wartungsaufwand. Wir testeten nun andere Systeme.

Klappbrücke

Die Brücke sollte auf einem LKW angeliefert, die Träger nach und nach ausgeklappt, Belag und seitliches Fachwerk schrittweise angefügt werden.


Ausziehbrücke

Die Brücke wird in gefaltetem Zustand angeliefert und vom anderen Ufer aus gestreckt. Die seitlichen Teile bilden das Fachwerk und das Geländer, die oberen Laufleisten und der Gehweg steifen das System aus. Da der Gehweg leicht gefaltet bleibt und nicht eben einrastet, kann die Brücke wieder zurückgezogen werden.


Da wir auch hier keine stabile, zufriedenstellende Lösung finden konnten und orientierten uns komplett um.

cor(h)all - erster entwurf

Pin Up 4


Attribute

Wörgötter Karin Stubenböck Marialuise Wolf Bernhard HBM 09WS Bild:Corhall.jpg

Fakten zu Cor(h)allRDF-Feed
BetreuerWolf Bernhard  +
ImageCorhall.jpg  +
LVHBM  +
Semester09WS  +
VerfasserWörgötter Karin  + und Stubenböck Marialuise  +
Persönliche Werkzeuge