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Claudia Schneider Phänomen und Paradigma Seite

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Inhaltsverzeichnis

Phänomen

Das Phänomen (oder selten das Phänomenon, Plural Phänomene / Phänomena, die Erscheinung) ist ein mit den Sinnen wahrnehmbares einzelnes Ereignis, im weiteren Sinne die sinnliche Wahrnehmung eines Ereignisses.

Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet Phänomen (adj. phänomenal) auch eine Ausnahmeerscheinung. Die sogenannten Phänomene beziehen sich auch auf die Zauberei und vieles mehr.

Das Wort geht auf das griechische φαινόμε¢νο fainόmeno ‚Sichtbares, Erscheinung‘, altgriechisch φαινόμενον fainómenon ‚ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes‘ (Partizip Präsens Medium/Passiv von faino ‚ich zeige‘ bzw. Partizip Präsens des medialen Verbs φαίνομαι fainomai ‚ich zeige mich, ich erscheine‘) zurück.

Der Begriff wurde für jegliche Art einer Erscheinung, ursprünglich nur für Lufterscheinungen gebraucht, dann aber von den Philosophen, besonders den Skeptikern, auf die Metaphysik übertragen und in Bezug auf das, was den Sinnen erscheint, im Gegensatz zu dem in Begriffen Gedachten (Noumenon), angewendet.

Nach Immanuel Kant stellt das Phänomen die Abstraktion des unkennbaren, unwissbaren Dinges an sich, des Noumenon dar, das als solches nicht unmittelbar im Bewusstsein des Beobachters erscheint, sondern nur indirekt, als Phänomenon, bewusst werden kann. Kant bestimmte, dass Phänomene die erfahrungsmäßige Erscheinung, d. h. das in Raum und Zeit wahrnehmbare Mannigfaltige, bezeichnen, wie es für uns nach unserem subjektiven Wahrnehmungsvermögen ist, gegenüber den Dingen an sich, die als solche nicht erscheinen, sondern bloß von uns als das den Phänomenen zu Grunde Liegende gedacht werden.

Den Teil der Naturlehre, welcher die Bewegung oder Ruhe der Materie bloß als solche Erscheinung der äußeren Sinne bestimmt, nennt Kant Phänomenologie. Auch Hegel nimmt in ähnlichem Sinne diesen Ausdruck auf, wenn er die Darstellung der Erscheinungsweisen des Geistes in seiner stufenweisen Heranbildung zum in sich vollendeten Wesen eine Phänomenologie des Geistes nennt. Edmund Husserl entwickelt eine Phänomenologie, die sich zwar an dem Paradigma des Phänomens als dem Zugang zu den Sachen selber orientiert, allerdings eine starke transzendentale Wende nimmt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomen


1. Platon unterscheidet zwischen Phänomen (Erscheinung) und Idee. Ein Pferd z. B. gehört zu den Phänomenen, während die Idee des Pferdes in dem besteht, was alle konkreten (und möglichen) Pferde als Pferde auszeichnet, ihrem gemeinsamen Wesen. Die Idee ist ewige Einheit, immer dieselbe und unveränderlich; die Phänomene dagegen sind mannigfaltig, verstreut in Zeit und Raum, verschieden und dauernder Veränderung unterworfen. Nur dem Anschein nach liegt daher in den Phänomenen Wirklichkeit; die eigentliche Wirklichkeit ist die Idee. Sie läßt sich mit Hilfe der Vernunft schauen, während die Phänomene an das unsichere Zeugnis der Sinne gebunden sind. Im Platonismus rückt das Phänomen in eine Nähe zum bloß Scheinhaften; allerdings steht und fällt diese Deutung mit der Lehre von den dahinterstehenden ewigen Ideen als der eigentlichen Wirklichkeit. Wird sie aufgegeben, erhält das Phänomen zwangsläufig einen anderen Status.

2. Für den naiven Realismus gibt es zwischen den wahrnehmbaren Phänomenen und der Wirklichkeit, wie sie an sich ist, keinen Unterschied. Beides ist unmittelbar identisch.

3. Der kritische Realismus definiert dagegen die Phänomene als Bewußtseinszustände, die durch die Wahrnehmung und in ihr gegeben sind. Sie spiegeln die dahinterstehende Wirklichkeit nicht unmittelbar wider. Aber sie sind Zeichen dafür: Aus der Art, in der die Phänomene auftreten, läßt sich die Wirklichkeit erschließen.

4. Eben dies bestreitet Kant. Phänomen ist für ihn "Erscheinung", Gegenstand der Erfahrung, das Ding, wie es sich dem Wahrnehmenden zeigt. Wie es als "Ding an sich", d.h. unabhängig von aller Wahrnehmung, beschaffen ist und welches Verhältnis es zwischen dem Ding an sich und dem Ding als Erscheinung gibt, darüber kann nichts gewußt werden.

5. Noch einen Schritt weiter geht der Phänomenalismus. Er verneint sogar die Existenz des Dings an sich. Die Wirklichkeit besteht in nichts anderem als den wahrgenommenen (oder wahrnehmbaren) Phänomenen selber.

6. Die Phänomenologie des 20. Jh. klammert die Frage, ob es über die Phänomene hinaus etwas gibt, ein. Zugleich wird der Begriff Phänomen ausgeweitet und umfaßt nun alles, was einem Bewußtsein direkt gegeben sein kann.

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTGEIST/PhaenomenBegriff.shtml


Paradigma

Das Wort Paradigma (gr. παράδειγμα parádeigma, aus παρὰ parà „neben“ und δείκνυμι deiknymi „zeigen“, „begreiflich machen“; Plural Paradigmen oder Paradigmata) bedeutet „Beispiel“, „Vorbild“, „Muster“ oder „Abgrenzung“, „Vorurteil“; in allgemeinerer Form auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“.

Seit dem späten 18. Jahrhundert bezeichnet Paradigma eine bestimmte wissenschaftliche Lehrmeinung, Denkweise oder Art der Weltanschauung. Wenn sich eine solche grundlegend ändert, nennt man das Paradigmenwechsel. Seit dem späten 18. Jahrhundert verwendet man das Wort Paradigma, um damit eine bestimmte wissenschaftliche Denkweise oder eine bestimmte Art der Weltanschauung zu bezeichnen. Der Begriff des Paradigma wurde von Georg Christoph Lichtenberg eingebracht.[2] Im klassischen Deutsch kann man den Begriff auch im Sinne unterschiedlicher (wissenschaftlicher) „Schulen” verwenden. Ein gutes Beispiel für eine solche „grundlegende Weltsicht“ sind das geozentrische Weltbild (Ptolemäus) oder das heliozentrische Weltbild (Nikolaus Kopernikus).

Die gebräuchlichste Verwendungsweise des Wortes in diesem Zusammenhang geht jedoch auf den amerikanischen Wissenschaftstheoretiker Thomas Samuel Kuhn (1922 - 1996) zurück, der darunter „Lehrmeinung” versteht und damit einen Satz von Vorgehensweisen beschreibt. In seinem Buch Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen definiert er ein wissenschaftliches Paradigma als:

das, was beobachtet und überprüft wird die Art der Fragen, welche in Bezug auf ein Thema gestellt werden und die geprüft werden sollen, wie die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchung interpretiert werden sollen

Kuhn meint mit Paradigma also ein vorherrschendes Denkmuster in einer bestimmten Zeit. Paradigmen spiegeln einen gewissen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wider, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen, anhand derer man Phänomene zu erklären versucht. (Leitbild)

Nach Kuhn ist ein Paradigma solange anerkannt, bis Phänomene auftreten, die mit der bis dahin gültigen Lehrmeinung nicht vereinbar sind. Dann werden neue Theorien aufgestellt, die sich manchmal sofort durchsetzen, manchmal erst nach längeren Diskussionen zwischen Verfechtern verschiedener Lehrmeinungen. Das Sich-Durchsetzen einer neuen Lehrmeinung oder den Prozess des Meinungsumschwungs bezeichnet man als Paradigmenwechsel. Jens Asendorpf (* 1950) definiert 2009 den Begriff wie folgt: Ein Wissenschaftsparadigma ist ein einigermaßen zusammenhängendes, von vielen Wissenschaftlern geteiltes Bündel aus theoretischen Leitsätzen, Fragestellungen und Methoden, das längere historische Perioden in der Entwicklung einer Wissenschaft überdauert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Paradigma

Bedeutungen:

[1] Muster, Beispiel [2] Literaturwissenschaft: Kurze Erzählung, die in Beispielen eine moralische Lehre erläutert [3] Linguistik: Muster einer Deklination oder Konjugation [4] Linguistik: die Gesamtheit der Ausdrücke, die in einem bestimmten Kontext gegeneinander ausgetauscht werden können. [5] Denkmuster, Schema [6] eine grundlegende wissenschaftliche Denkweise

http://de.wiktionary.org/wiki/Paradigma

Digital

Digital (v. lat. digitus, „Finger“) bezeichnet

„den Finger betreffend“, „mit dem Finger

wert- und zeitdiskrete Signale, siehe Digitalsignal

die Anzeige eines Messinstrumentes (beispielsweise einer Uhr) mittels Ziffern

kurz die Digital Equipment Corporation, einen ehemaligen Computerhersteller

http://de.wikipedia.org/wiki/Digital

Bei analoger Technik kann ein Signal innerhalb eines Bereichs zwischen seinem Minimum und seinem Maximum jeden Wert annehmen. In der Digitaltechnik kann ein Signal nur die Werte 0 und 1 annehmen. Informationen bestehen aus einer Kette dieser beiden Werte, die auch als die Zustände aus und an interpretiert werden können. Ein digitales Signal ist wert- und zeitdiskret. Wertdiskret bedeutet, dass das Signal nur bestimmte Werte annehmen kann, zeitdiskret heißt, dass diese Werte nur zu bestimmten Zeitpunkten abgefragt werden.

http://www.bluray-disc.de/lexikon/digital

Das Wort digital kommt aus dem Lateinischen und ist abgeleitet von digitus, was Finger bedeutet. In der Technik handelt es sich um die diskreten Ziffern, die keine zeitkontinuierlichen Veränderungen haben, wie analoge Werte. Zeitdiskret bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Digitalwert für eine bestimmbare Zeit einen festen Wert repräsentiert. Die digitalen Ziffern können in allen Zahlensystemen dargestellt werden: im Dezimalsystem ebenso wie im Oktal- oder Dualsystem.

Nach DIN 44300 ist digital eine Darstellungsart von Daten mit den Ziffern eines Zahlensystems, bei der die einzelnen Zeichen voneinander abgrenzbar sind.

In der Computertechnik werden die diskreten digitalen Zustände von Logiken miteinander verknüpft. Mit diesen Verknüpfungen können mathematische Operationen nachgebildet werden.


Persönliche Phänomene

1. ich sehe manchmal das gesicht des mondes

was ist es?: ich sehe augen, nase und mund

wann tritt es auf?: manchmal bei vollmond

logische erklärung: die krateroberfläche ist von der erde aus in form von schattierungen sichtbar

Unter Pareidolie (von griechisch para, „daneben, vorbei“, und eidolon, „Bild, Erscheinung“) versteht man die Tendenz des Gehirns, bei seiner stetigen Suche nach Mustern und Bildern in der Wahrnehmung diese auch selbst in zufälligen Strukturen oder in Sinneseindrücken geringen Informationsgehalts zu finden.

2. wenn ich lange wolken beobachte, erkenne ich figuren, tiere...

was ist es? man erkennt ähnlichkeiten zu bekannten formen

wann tritt es auf? bei längerer beobachtung von wolken

logische erklärung: Pareidolie, die fantasie unseres geistes

3. ich habe im rauschbild eines fernsehers gestalten gesehen

was ist es? ich sah sich drehende Oberkörper und Köpfe mit verschiedener Kleidung, Frisuren, Geschlechtern

wann tritt es auf? als ich ganz lange in ein sehr difuses und körniges Rauschbild geblickt habe

logische erklärung: pareidolie oder die erscheinung von geistern

4. ich fühle, wenn mich jemand anstarrt

was ist es? innere eingebung

wann tritt es auf? wenn man das gefühl hat, sich plötzlich umschauen zu müssen und dann eine person bemerkt, die einen anstarrt

logische erklärung: einbildung bzw. es starrt doch immer jemand jemanden an, oder menschen haben stärkere wahrnehmungskräfte

5. ich treffe eine bekannte person, wenn ich den bus verpasse

was ist es? sehr oft treffe ich jemanden, den ich schon lange nicht mehr gesehen habe

wann tritt es auf? wenn ich geplante abläufe verlasse, bus oder zug verpasse

logische erklärung: zur richtigen zeit am richtigen ort = zufall, schicksal?


Persönlicher Paradigmenwechsel

der US-Geheimdienst hat den Beweis dafür, dass der Irak Atombomben herstellt

Wenn Kriege mit einer Lüge gerechtfertigt werden

Silvester 2000 wird die Welt untergehen

Wir sind noch da, oder?


financial investment industry

ein Industriezweig der sich damit beschäftigt, wie man aus Geld noch mehr Geld macht

Es geht also um Geld, und wie damit gearbeitet wird. Welche Möglichkeiten hat man als Privatperson, als Unternehmen und wer sind die Gewinner. Welche Form von Geldanlagen gibt es und wie können bestimmte Mächte ihren Gewinn daraus ziehen? Wer sind am Ende die Verlierer?

Das Wirtschaftsystem

Es handelt sich um ein globales System, welches durch die Abhängigkeit von Geld eine Steigerung von Produktion und Wirtschaft hervorruft. Dazu sind folgende Begriffe als Grundlage notwendig:

1. Das Geld Das Geld löste das Tauschsystem ab, bei welchem früher Waren miteinander je nach Bedarf ausgetauscht wurden.

Vorteile des Geldes:

  - universeller Wertmesser
  - leicht zu transportieren
  - haltbar
  - Aufbewahren von Werten
  - macht von akutem Bedarf unabhängig
  - vereinfacht und beschleunigt den Handel

2. Die Bank

Die Banken sind die zentralen Machtinstrumente des Finanzsystems. Die Begründung für Ihre Existenz beruht auf einfachen menschlichen Instinkten:

  - Wer viel Geld hat, fürchtet um sein Vermögen
  - Wer kein oder wenig Geld hat will mehr davon

Die Banken bieten also folgendes an:

  - sichere Aufbewahrung des Vermögens
  - Kredite

3. Zinsen

"Erhöhe den Druck" Grundprinzip:

  - Wer Geld verleiht bekommt mehr wieder (Habenzinsen)
  - Wer Geld ausleiht muss für den angebotenen Dienst bezahlen (Sollzinsen, Kreditzinsen)

Dieser Kreislauf lässt ein Wirtschafts- und Produktionswachstum entstehen.

  - es entsteht ein Wettberbsdenken untereinander
  - die Abhängigkeit vom geld wird immer höher

4. Zinseszins

Der Betrag auf den Zinsen gezahlt werden (Kredit) erhöht sich mit jedem Jahr um die Höhe der Zinsen, wenn er nicht abgetragen wird. Also verdienen die Banken immer mehr Geld, je schlechter es dem Schuldner geht.

5. Papiergeld

"Beginne dich von realen Werten zu lösen" Für das Hinterlegen von Münzen oder Gold auf der Bank werden Wertscheine (Quittungen) ausgeteilt, welche den Anspruch auf die Münzen bescheinigen. Das bedeutet:

  - das Papiergeld besitzt keinen Materialwert
  - man muss die Kunden vom Wert des Papieres überzeugen

Somit befindet sich das "wahre" Vermögen in den Banken.

6. Buchgeld

" Die Befreiung des Geldes" Buchgeld ist die Gutschrift auf das Bargeld auf einem Konto oder Sparbuch,...

  - völlig frei von Materie
  - nur eine Information
  - Anspruchweitergabe zB durch Überweisung
  - man nimmt immer seltener Wirklich Geld in die Hand

7. multiple Geldschöpfung

"Es werde Geld"

Die Banken vergeben den Anspruch auf das eingezahlte Geld gleich mehrfach, da es ja meist nur auf der Bank liegt. Dabei werden tatsächlich nur zwischen 2% und 10% als Reserve in der Bank gelagert.

Aus jedem Geldschein, der in die Bank eingeht, kann 10mal soviel Buchgeld gemacht werden.

8. Das moderne Banksystem

Jede Bargeldeinzahlung ist die Grundlage für 10mal soviele Kredite.

Durch die Vergabe der Kredite entsteht Geld aus Zinsen.

Aus diesen Zinsen besteht ein Bedarf auf zusätzliches Geld.

Daraus entsteht wieder ein neuer Kredit

Das System macht sich selbstständig!

9. Inflation + Deflation

Inflation

Ist das Verhältnis zwischen Bargeld und Dienstleistungen zu groß:

  - verliert das Geld seinen Wert
  - Produktpreise steigen
  - das Vertrauen ins Geld sinkt
  - das Geld ist noch weniger Wert
  - es folgt eine Flucht in die Güter
  - das Geldsystem bricht zusammen

Deflation

Wird die Geldmenge im Vergleich zu den Waren + Gütern zu gering:

  - sinken die Preise
  - niemand gibt mehr Geld aus als unbedingt nötig
  - alles wird noch billiger
  - Flucht ins Geld
  - die Wirtschaft bricht zusammen


Das vorherrschende Finanzsystem zielt darauf ab, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen zu beschäftigt sind, um das System zu hinterfragen! Banken regieren das Geld und Geld regiert die Welt.

http://www.youtube.com/watch?v=k8VzXfwtsZg&feature=endscreen Video von Max von Bock (Diplomarbeit 2005) auf youtube

10. Aktien

Will ein Unternehmer seine Firma vergrößern kann er die Erweiterung mit folgenden Mitteln fremdfinanzieren:

  - Bankkredit aufnehmen (100% Eigentümer)
  - eine AG gründen und Aktien verkaufen

Eine AG funktioniert so:

  - der Wert des Unternehmens wird geschätzt
  - dieser Wert wird in Aktien aufgeteilt
  - Aktionäre erhalten eine Dividende = jährliche Ausschüttung des Gewinns + das Stimmrecht an Aktionärsversammlungen
  - der Firmengründer behält die Aktienmehrheit des Unternehmens

11. Fonds

Fonds sind ein Packet aus vielen breitgestreuten Aktien, in den man sich einkaufen kann. Das Risiko ist somit viel niedriger, als wenn man nur in einzelene Aktien investiert.

Der Fondmanager wird mit 2% Verwaltungsbetrag bezahlt. Dieser besitzt freie Hand in Sachen Kauf und Verkauf von Aktien und entscheidet stark über Gewinn und Verlust.

12. Anleihen

Möchte sich eine Aktiengesellschaft AG sich noch weiter vergrößern, gibt es folgende Möglichkeiten:

  - eigene Aktien verkaufen
  - Anleihen

= Kredit, der an der Börse gehandelt wird

Investoren kaufen die Anleihen an der Börse und erhalten, wie eine Bank, nach einem vereinbartem Zeitraum den Kredit inklusive Zinsen zurück.

13. Die dunkle Seite der Wirtschaft

  A. hedgefonds
  B. Leerverkäufe
  C. Feindliche Übernahme

A. agressive hedgefonds (Heuschrecken)

  - sind nur auf kurzfristige Kurssteigerungen aus
  - ziehen von einem Unternehmen zum nächsten und zerstören diese

B. Leerverkäufe funktionieren so:

  - Aktie ausleihen
  - bei einem hohen Kursstand weiterverkaufen
  - negative Gerüchte über das Unternehmen streuen
  - der Kurs sinkt
  - die Aktie wieder viel billiger zurück kaufen
  - die Aktie an den Verleiher zurück geben

Man wetten sozusagen gegen eine Aktie und erzielt hohe Gewinne.

C. Feindliche Übernahme

  - verdecktes Aufkaufen der Aktienmehrheit 
  - Unternehmensleiter / Vorstand kündigen
  - Verkauf der Firma und Gewinn einnehmen

14. Ratingagenturen

The big three - werden die drei ältesten und größten Ratingagenturen in der Finanzwirtschaft genannt. S&P, Moody’s und Fitch Ratings dominieren 95 Prozent des Weltmarkts.

Sie geben Auskunft an Investoren, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kredit zurück gezahlt wird.

Ist ein Produkt nicht weiter zu empfehlen, werden oft viele schlechte Kredite in einen Topf geschmissen = strukturierte Kreditprodukte Diese werden dann plötzlich von den Ratingagenturen als sehr gut bewertet. Steigt dann die Nachfrage werden noch mehr schlechte Kredite mit in den Topf gepackt, um den Bedarf zu decken.

Bewertet werden Unternehmen, Banken und Staaten

Die verwendeten Ratingcodes, die sich marginal von anderen Ratingagenturen unterscheiden, sind:

Investmentwürdig

   Aaa – Zuverlässige und stabile Schuldner höchster Qualität
   Aa – Gute Schuldner, etwas höheres Risiko (vor allem im Langfristbereich) als Aaa
   A – Wirtschaftliche Gesamtlage ist zu beachten
   Baa – Schuldner mittlerer Güte, die momentan zufriedenstellend agieren

Nicht als Investment geeignet

   Ba – Sehr abhängig von wirtschaftlicher Gesamtlage
   B – Finanzielle Situation ist notorisch wechselhaft
   Caa – Spekulative Bonds, niedrige Einnahmen des Schuldners
   Ca – in der Regel liegen hier bereits Zahlungsstörungen vor
   C – in Zahlungsverzug
   NR – keine Bewertung

Ratings unterhalb von Baa gelten als Junk-Bonds.

Zusätzlich werden die numerischen Anhänge 1, 2 und 3 für die Ratings Aa bis Caa verwendet. Der Anhang 1 bedeutet, dass sich das Unternehmen im oberen Drittel der Ratingspanne befinden; der Anhang 2 steht für das mittlere Drittel und der Anhang 3 für das untere Drittel.

Da die Banken die Ratingagenturen für Ihre Bewertung direkt bezahlen sind diese nicht mehr unabhängig und bewerten diese und deren Kredite viel besser als sie in Realität sind.


A. Moody`s

Moody’s ist die Dachgesellschaft für Moody’s Investors Service und Moody’s Analytics und an der New York Stock Exchange gelistet. Moody’s Analytics ist ein Anbieter von Risikomanagement-Software. Moody’s Investors Service ist eine von der US-amerikanischen Finanzaufsicht SEC seit 1975 anerkannte Ratingagentur (Nationally Recognized Statistical Rating Organization, NRSRO).

Die Agentur wurde 1909 von John Moody gegründet. Damals lieferte die Agentur Ratings zu Eisenbahn-Anleihen gegen Bezahlung an Investoren. 1914 wurde die Moody’s Investor Services gegründet. Seit 1970 verlangt Moody’s die Gebühren nicht mehr von den Investoren, sondern von den Emittenten. 1975 wurde Moody’s von der SEC in die Liste der Nationally Recognized Statistical Rating Organization (NRSRO) aufgenommen.

Bis März 2009 besaß Warren Buffetts Unternehmen Berkshire Hathaway 48 Millionen Aktien von Moody’s, danach verkaufte er sie bis auf 28 Millionen.[1] Damit liegt sein Anteil am Unternehmen nun bei 13 Prozent, womit er der größte Anteilseigner und einziger mit einem Anteil von mehr als 5% ist.[2]

In seinem Jahresbericht gab Moody’s bekannt, dass die US-Börsenaufsicht SEC dem Unternehmen im März 2010 förmlich (Wells Notice[3]) mitgeteilt hat, dass möglicherweise sein Antrag aus dem Jahre 2007, weiterhin eine NRSRO zu bleiben, neu geprüft werde.[4]

Moody’s bewertet Wirtschaftsunternehmen und Banken nach ihren veröffentlichten Zahlen und beurteilt das Management wie auch Staatsanleihen. Moody’s ist die zweitgrößte Ratingagentur und beherrscht 40 Prozent dieses Marktes. Im Jahr 2009 haben S&P und Moody’s nach eigenen Angaben im Jahr 2009 über eine Million Kredite beurteilt; damit waren etwa je Agentur 1000 Analysten befasst. Die Agenturen stellen den Emittenten der Schuldverschreibung je Beurteilung 3 bis 4 Basispunkte in Rechnung, abhängig von Emissionsvolumen. Neben der Preisgestaltung von einzelnen Emmissionen gibt es ein weiteres Preismodell für Großunternehmen und -banken, die häufig Darlehen aufnehmen, in einer Art „Flatrate“. Die Einnahmen erscheinen gering, aber es ist die Masse der Aufträge, die die hohen Gewinne erbringt. Das Ergebnis wird zusätzlich durch die geringen Personalkosten befördert.

Moody’s war wesentlich an der Bonitätsbeurteilung der verbrieften Hypothekenkredite in den USA beteiligt und erzielte damit 44 Prozent seiner Umsätze. Diese Hypothekenform waren eine wesentliche Ursache der Finanzkrise 2008. Rudolf Hickel nennt die drei Ratingagenturen eine „private Lizenz zum Geldscheffln“.[6]

http://de.wikipedia.org/wiki/Moody%E2%80%99s

Standard & Poor’s

Standard and Poor’s Corporation (S&P) ist eine international bekannte Kredit-Ratingagentur. Sie entstand 1941 aus der Verschmelzung der US-amerikanischen Firmen H.V. & H.W. Poor Co. und Standard Statistics Bureau. Seit 1966 ist S&P eine Tochtergesellschaft von McGraw-Hill. Kernbereich der Gesellschaft ist die Bewertung und Analyse anderer Wirtschaftsunternehmen, Banken und Staaten hinsichtlich ihrer Bonität. S&P ist die dominierende Ratingagentur neben den kleineren Unternehmen Moody’s und Fitch Ratings. Außerdem erstellt S&P zahlreiche Aktienindices der amerikanischen Börsen und Rohstoff-Indices. Neben der Zentrale des Unternehmens in New York City gibt es 38 Standorte an Finanzplätzen in aller Welt, davon sieben in Europa, darunter auch in Frankfurt (Stand: 2011).[2]

http://de.wikipedia.org/wiki/Standard_%26_Poor%E2%80%99s

Fitch Ratings

Fitch Ratings ist eine Ratingagentur mit Firmensitzen in New York und London. Die Ratingagentur ist weltweit an 51 Standorten präsent; sie beschäftigt 2000 Mitarbeiter. In Deutschland ist sie in Frankfurt am Main als Fitch Deutschland GmbH vertreten.

Die Gründung des Unternehmens unter dem Firmennamen Fitch Publishing Company erfolgte am 24. Dezember 1913 durch John Knowles Fitch und 1924 begann die Fitch Publishing Company Finanzstatistiken zu veröffentlichen. Sie war die erste Rationagentur, die die Bewertungsskala von AAA bis D verwendete.[1] 1997 fusionierte das Unternehmen mit dem in London befindlichen Unternehmen IBCA Limited. Das Unternehmen ist eine der sechs in Deutschland für die bankaufsichtliche Risikogewichtung anerkannte Agenturen.[2]

Fitch Ratings ist als Teil der Fitch Group eine Tochtergesellschaft im Mehrheitsbesitz von 60 Prozent der Fimalac-Holding, die wiederum mehrheitlich dem französischen Geschäftsmann Marc Ladreit de Lacharrière gehört. Die restlichen 40 Prozent der Aktien der Fitch Group werden von dem US-amerikanischen Medienkonzern Hearst Corporation gehalten.[3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Fitch_Ratings

15. Die Börse

Eine Börse ist ein organisierter Markt für vertretbare Sachen nach bestimmten Regeln.

Gehandelt werden kann zum Beispiel mit Wertpapieren (etwa Aktien, Anleihen), Devisen, bestimmten Waren (z. B. Metalle und andere Rohstoffe) oder mit hiervon abgeleiteten Rechten. Die Börse führt Angebot und Nachfrage – vermittelt durch Makler (während definierter Handelszeiten) – marktmäßig zusammen und gleicht sie durch (amtliche) Festsetzung von Preisen (Kurse) aus. Die Feststellung der Kurse oder Preise der gehandelten Objekte richtet sich laufend nach Angebot und Nachfrage.

Eine Börse dient der zeitlichen und örtlichen Konzentration des Handels von fungiblen Gütern unter beaufsichtigter Preisbildung. Ziele sind:

  - eine gesteigerte Markttransparenz für Wertpapiere
  - die Steigerung der Effizienz und der Marktliquidität
  - die Verringerung der Transaktionskosten sowie der Schutz vor Manipulationen

Durch den in der ISO 10383 geregelten Market Identifier Code ist jede Börse genau wie jede andere Handelsplattform weltweit eindeutig identifizierbar. Für An- und Verkäufer von Finanzprodukten übernehmen die Börsen die wichtige Funktion der zentralen Gegenpartei (Central counterparty).

Börsenarten

  - Warenbörsen zum Handel von Waren
  - Terminbörsen oder Warenterminbörsen, an denen Warentermingeschäfte abgewickelt und mit Derivaten gehandelt wird.
  - Wertpapierbörsen oder Aktienbörsen für den Handel mit Aktien und festverzinslichen Wertpapieren
  - Devisenbörsen für den Handel von Fremdwährungen
  - Weiter existieren börsenähnlich organisierte Märkte, beispielsweise Dienstleistungsbörsen für Geschäfte im Verkehrs- und Versicherungsbereich, zum Beispiel Schifffahrtsbörsen.

Die klassische Form der Börse ist die Präsenzbörse (auch Parketthandel genannt). Dort treffen sich die Makler in persona und schließen durch Gespräche ihre Geschäfte ab. Dies geschieht entweder im Eigenhandel oder im Auftrag ihrer Kunden.

Bei Computerbörsen wie dem Handelssystem Xetra übernimmt ein Computerprogramm die Berechnungen und die Kommunikation. Hier werden Eingaben über Computermasken gemacht, das Computersystem wickelt den Handel ab und errechnet die Kurse (z. B. den Tagesdurchschnitt). Der Hauptanteil des Umsatzes wird gegenwärtig weltweit über computergestützte Börsen abgewickelt, wobei teilweise die Makler selbst am Bildschirm sitzen. Für die Abwicklung von Lieferung und Zahlung haben sich zwischen den Marktteilnehmern teilweise nicht-kodifizierte (festgeschriebene) Handelsbräuche gebildet.

Handelszeiten

Bei den Handelszeiten an allen Börsen wird unterschieden zwischen dem Parketthandel und dem Computerhandel (wie zum Beispiel Xetra). Kleinere Börsen verfügen oftmals nur über den Parketthandel. Der Parketthandel beginnt an den Börsen Frankfurt und Stuttgart um 09:00 Uhr Ortszeit, an den Börsen Berlin, Düsseldorf und München um 8:00 Uhr. Er endet um 20:00 Uhr Ortszeit, auf Xetra bereits um 17:30 Uhr Ortszeit.

Wichtige Handelsplätze


  - New York Stock Exchange
  - New York Mercantile Exchange
  - NASDAQ

New York City

  - London Stock Exchange
  - London Metal Exchange

London

  - Tokyo Stock Exchange

Tokio

  - Shanghai Stock Exchange

Shanghai

  - Euronext

Amsterdam, Paris, Lissabon, Brüssel

  - Frankfurter Wertpapierbörse

Frankfurt am Main

  - Hong Kong Stock Exchange

Hongkong

  - Toronto Stock Exchange

Toronto

  - SIX Swiss Exchange

Zürich

  - Singapore Exchange

Singapur

  - Australian Securities Exchange

Sydney

  - BM&FBovespa

Die erste Börse wurde 1409 in Brügge - Belgien gegründet Die New Yorker Börse gibt es seid 1792


Bedeutende Börsenereignisse

Im Jahr 1929 geschah der heftigste Krach an der Wall Street am „Black Monday“ – Montag, dem 28. Oktober 1929. Der Dow Jones Industrial Average fiel von 298,97 auf 260,64 Punkte. Im Oktober 1929 hat es viele schwarze Tage an der Wall Street gegeben, ein schwarzer Freitag war aber nicht dabei. Freitag, der 25. Oktober 1929, wird fälschlicherweise oft als „Schwarzer Freitag“ bezeichnet; an dem Tag legte der Dow Jones Industrial Average jedoch 1,75 Punkte zu.

Im Jahr 1997 ereignete sich die Asien-Krise. Die Schwellenländer hielten künstlich den Wert ihrer Währung hoch bis das System einbrach und die Verluste an der Börse in Hongkong etwa 40% betrugen. Der Start der Krise erfolgte durch die Abwertung der thailändischen Währung.

Bis März im Jahr 2000 stiegen die Aktien der sogenannten New-Technology-Branche. Ab diesem Zeitpunkt platzte die Dotcom-Blase, wodurch Aktionäre mehr als 200 Milliarden Euro verloren haben.

Durch die anhaltende Finanzkrise ab 2007 und mehreren Bankenpleiten kam es im September 2008 zu bedeutenden Kursrutschen. Neben dem Aussetzen einzelner Werte setzte unter anderem die Russische Börse mehrmals den Handel komplett aus.

http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%B6rse

Börsenmarkler: Er regelt das optionale Verhältnis = Börsenkurs

Börsenindex: Summe der Börsenkurse pro Börse (DAX, Dow Jones,...)

16. Spekulationen mit Lebensmittel

Finanzmärkte beeinflussen den Preis von Lebensmitteln. Deswegen verhungern Menschen!

Gründe, warum der Nahrungsmittelpreis steigt:

  - Nachfrageanstieg
  - Dollar-Kurs-Verfall
  - Produktionsnachlass
  - Export-Beschränkungen
  - Bio-Treibstoff-Boom
  - Produktionsbedingungen
  - Ernteausfälle
  + Extensive Spekulationen

Kassamarkt = direkter Verkauf

Terminmarkt = Futures oder Forwards = zukünftige Verkäufe in Verträgen fixieren

  - Absicherung für Produzenten gegen Preisschwankungen

Zwischenhändler (Hedger) übernehmen Verluste oder erhalten Gewinne

  - dieser wird prozentuell für seine Arbeit bezahlt
  - verursacht leichten Anstieg der Preise
  - Planungssicherheit
  - ist mit dem Markt gut vertraut
  - ist Marktstabilisator

Dazu kommen dann weitere Spekulanten, die je nach Risikobereitschaft die ursprünglichen Verträge verteilen und vervielfachen.

Erst seid der Änderung der Gesetzeslage im Zuge der Weltwirtschaftskrise gibt es einen Anstieg der Spekulanten bei Nahrungsmitteln.

Hedgefonds - machen selbst bei fallenden Preisen Gewinne Indexfonds - durch den Kauf von riesigen Futures treiben sie die Preise nach oben (Wetten auf steigende Preise)

An den Börsen in den USA, Paris und London haben sich die Futures zwischen 2000 und 2008 bereits verdreifacht. Kleine Preisänderungen werden dadurch zu trends = Finanzialisierung

Steigen also die Preise für Lebensmittel, verhungern die Menschen in der 3.Welt.

Infos aus explainity - videos auf youtube

17. Staatsbankrot

entsteht in Folge einer hohen Schuldenquote =

Bruttoinlandsprodukt (Steuern) / Staatsschulden (Staatsanleihen)

zum Beispiel: Deutschland = 73% Italien = 110%

ab 90% Schuldenquote ist mit Vorsichtsmaßnahmen zu rechnen

  - Staaten vertrauenswürdig
  - also niedrige Zinsen
  - Staaten mit hoher Schuldenquote
  - Zinserhöhung
  - ist wird noch schwerer die Schulden zu begleichen

Darauf folgt der Staatsbankrott!

18. Die 3 reichsten Menschen der Welt


Carlos Slim Helú (mexikanischer Unternehmer der Telekommunikationsbranche)

Bill Gates (Mikrosoft Gründer) = 56 Milliarden US$

Warren Buffett (Großinvestor - Moody`s)

19. Die größten Unternehmen der Welt

Treibstofflieferanten

Royal Dutch Shell

ExxonMobil

BP

Sinopec

China National Petroleum

Chevron

Banken

Fannie Mae (Privatbank)

ING Groep (Finanzdienstleister)

Bank of America

BNP Paribas

JPMorgan Chase

Citigroup

Crédit Agricole

HSBC

Banco Santander

Freddie Mac

Lloyds Banking Group

Wells Fargo

Versicherungen

AXA

Berkshire Hathaway

Allianz

Assicurazioni Generali

AIG

UnitedHealth

Aviva

Finanzdienstleister unter den größten nicht Börsenotierten Unternehmen:

Kohlberg Kravis Roberts & Co.

Carlyle Group

Blackstone Group

Texas Pacific Group

Permira

Bain Capital

CVC Capital Partners

Apollo Management

Fidelity Investments

Warburg Pincus

Capital Group Companies

BC Partners

Apax Partners

Cinven


ERDÖL + DER WELTWEITE ÖLMARKT

Erdöl ist ein in der Erdkruste eingelagertes, hauptsächlich aus Kohlenwasserstoffen bestehendes Stoffgemisch, das bei Umwandlungsprozessen organischer Stoffe entsteht.Das als Rohstoff bei der Förderung aus Speichergesteinen gewonnene und noch nicht weiter behandelte Erdöl wird auch als Rohöl bezeichnet.


Obwohl Erdöl bereits in der Antike genutzt wurde, begann die systematische Erschließung des Rohstoffs erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit ersten Bohrungen 1856 und 1858 in Niedersachsen. Bekannter wurde die Bohrung nach Öl, die Edwin L. Drake am 27. August 1859 am Oil Creek in Titusville, Pennsylvania durchführte.


Erdöl ist ein fossiler Energieträger und dient zur Erzeugung von Elektrizität und als Treibstoff fast aller Verkehrs- und Transportmittel. Wichtig ist Erdöl zudem in der chemischen Industrie, es wird zur Herstellung von Kunststoffen und anderen Chemieprodukten benötigt. Daher rührt unter anderem die Bezeichnung „Schwarzes Gold“ wie auch die Bedeutung von zumeist politisch bedingten Ölkrisen für die Weltwirtschaft.


Allein in den Jahren von 2000 bis 2009 wurden etwa 242 Milliarden Barrelein Barrel entspricht ungefähr 159 Liter – weltweit gefördert.


Erdölfirmen wie BP gehören zu den größten Wirtschaftsunternehmen weltweit. Unfälle wie bei der Ölpest im Golf von Mexiko 2010 haben bedeutende Umweltauswirkungen. Erdöltransportwege und deren Bewirtschaftung sind wie bei Nord Stream oder der Erdölleitung Freundschaft Gegenstand von politischen Energiestreitigkeiten wie Basis von weitreichenden Wirtschaftsentwicklungen. Die Ölpreise sind wichtige Indikatoren für die Wirtschaftsentwicklung. Unter dem Stichwort Globales Ölfördermaximum wird eine Erschöpfung der weltweiten wirtschaftlich ausbeutbaren Vorräte diskutiert. Marion King Hubbert sagte in den 1950er-Jahren den Höhepunkt der amerikanischen Erdölförderung korrekt für das Jahr 1970 voraus. 1974 schätzte er jedoch fälschlicherweise, dass man das weltweite Maximum bei gleichbleibenden Bedingungen 1995 erreichen werde.


Als Startschuss der modernen Erdölindustrie gilt das Patent von 1855 auf die Herstellung von Kerosin aus Kohle oder Erdöl, das dem kanadischen Arzt und Geologen Abraham P. Gesner in den USA erteilt wurde. Hintergrund war die Suche nach einer preiswerten Alternative zu Walöl als Brennstoff für Lampen. Kerosin als Leuchtmittel blieb bis zum Aufstreben der Automobilindustrie in den 1920ern die wichtigste Verwendung von Erdöl. Heute ist Erdöl die Grundlage unserer Industriegesellschaft. Erdöl ist der wichtigste Energieträger und Ausgangsstoff für zahlreiche Produkte der chemischen Industrie, wie Düngemittel, Kunststoffe, Lacke und Farben oder auch Medikamente.


Die großtechnische Ausbeutung der Erdöllagerstätten begann im 19. Jahrhundert. Man wusste bereits, dass bei Bohrungen nach Wasser und Salz gelegentlich Erdöl in die Bohrlöcher einsickerte. Die erste Erdölförderung im Untertagebau fand 1854 in Bóbrka bei Krosno (Polen) statt. Die ersten Bohrungen in Deutschland wurden im März 1856 in Dithmarschen von Ludwig Meyn und 1858 bei Wietze in Niedersachsen (nördlich von Hannover) durchgeführt. In einer Tiefe von ca. 50 m wurde gegen 1910 mit 2000 Bohrtürmen etwa 80 % des deutschen Erdölbedarfs gefördert. In Wietze befindet sich heute das Deutsche Erdölmuseum.


In Saudi-Arabien wurde das „schwarze Gold“ zuerst in der Nähe der Stadt Dammam am 4. März 1938 nach einer Reihe erfolgloser Explorationen von der US-Gesellschaft Standard Oil of California entdeckt.


Besondere Schwierigkeiten bereitet die Erdölförderung aus Lagerstätten, die sich unter Gewässern befinden („Off-Shore-Gewinnung“). Hier müssen zur Erschließung der Lagerstätte auf dem Gewässergrund stehende oder darüber schwimmende Bohrplattformen (Bohrinseln) eingerichtet werden, von denen aus gebohrt und später gefördert (Förderplattformen) werden kann. Hierbei ist das Richtbohren vorteilhaft, weil dadurch von einer Bohrplattform ein größeres Areal erschlossen werden kann.


Im Dezember 2009 wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass bei der Erdöl- und Erdgasförderung jährlich Millionen Tonnen radioaktiv verseuchter Rückstände anfallen, für deren Entsorgung größtenteils der Nachweis fehlt. In Kasachstan sind weite Landstriche durch diese Abfälle verseucht, in Großbritannien werden die radioaktiven Rückstände in die Nordsee geleitet.[10][11] In den Vereinigten Staaten gibt es in fast allen Bundesstaaten aufgrund der radioaktiven Altlasten aus der Erdölförderung zunehmend Probleme. In Martha, einer Gemeinde in Kentucky, hat das Unternehmen Ashland Inc. tausende kontaminierte Förderrohre an Farmer, Kindergärten und Schulen verkauft, ohne diese über die Kontamination zu informieren. Es wurden bis zu 1100 Mikroröntgen pro Stunde gemessen, so dass die Grundschule und einige Wohnhäuser nach Entdeckung der Strahlung sofort geräumt werden mussten.


Für das Jahr 2008 wurden die bestätigten Weltreserven je nach Quelle auf 1329 Milliarden Barrel (182 Milliarden Tonnen nach Oeldorado 2009 von ExxonMobil) bzw. auf 1258 Milliarden Barrel (172,3 Milliarden Tonnen nach BP Statistical Review 2009) berechnet. Die Reserven, die geortet sind und mit der heute zur Verfügung stehenden Technik wirtschaftlich gewonnen werden können, haben in den letzten Jahren trotz der jährlichen Fördermengen insgesamt leicht zugenommen. Während die Reserven im Nahen Osten, Ostasien und Südamerika aufgrund der Erschöpfung von Lagerstätten und unzureichender Prospektionstätigkeit sanken, stiegen sie in Afrika und Europa leicht an.


Nach heutigem Stand der Technik, prospektierter Fläche und Verbrauch decken die Erdölreserven noch für 50 Jahre den Weltverbrauch. Der Begriff Erdölkonstante bezeichnet den Umstand, dass solche Voraussagen der statischen Reichweite von Erdöl wie bei anderen Rohstoffen regelmäßig fortzuschreiben sind. Im Jahre 2003 befanden sich die größten Erdölreserven in Saudi-Arabien (262,7 Milliarden Barrel), im Iran (130,7 Milliarden Barrel) und im Irak (115,0 Milliarden Barrel), darauf folgten die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Venezuela (siehe Abschnitt Reserven für eine genaue Tabelle).


Kritiker dieser Reservenangaben weisen allerdings darauf hin, dass die meisten der Reserven aus Nicht-OECD-Ländern keiner unabhängigen Kontrolle unterliegen (siehe Fußnoten des BP-statistical

Erhöhung der Sicherheitsauflagen für Öltanker sowie zu einer intensiven Untersuchung möglicher Maßnahmen zur Bekämpfung von Ölunglücken.

Eine andere schwere Ölkatastrophe war der Brand und Untergang der Bohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexico im April 2010. Über mehrere Monate trat Rohöl aus, insgesamt über 500.000 Tonnen. Durch dieses Unglück entstand eine Ölpest an den Küsten vom Golf von Mexico, auch das Delta des Mississippi war davon betroffen.

Der tägliche Verbrauch weltweit liegt im Jahr 2008 bei etwa 87 Millionen Barrel[14]. Die USA (20,1 Millionen Barrel), die Volksrepublik China (6 Millionen Barrel), Japan (5,5 Millionen Barrel) und Deutschland (2,7 Millionen Barrel)

Die erste Erdölraffinerie entstand 1859. Die Erdölpreise sanken deutlich und die Raffinerien nahmen in der Anzahl zu. Leuchtöle, besonders Petroleum, ermöglichten neue Lichtquellen. Nach der Einführung des elektrischen Lichts war Erdöl zunächst nicht mehr attraktiv, doch bald nach der Entwicklung des Automobils setzte die Familie Rockefeller als Mitbegründerin der Standard Oil Company die Verwendung des Erdölprodukts Benzin als Ottokraftstoff durch, statt des von Henry Ford zunächst vorgesehenen Ethanols.


Aus der weltweiten Fördermenge des Erdöls werden ca. 6–7 % für die chemischen Produktstammbäume verwendet, der weitaus größere Anteil wird einfach in Kraftwerken und Motoren verbrannt. Die Wichtigkeit dieser Erdölerzeugnisse liegt auf der Hand: Gibt es kein Erdöl mehr, müssen diese Grundchemikalien über komplizierte und kostenintensive Verfahren mit hohem Energieverbrauch hergestellt werden. Aus Erdöl kann fast jedes chemische Erzeugnis produziert werden. Dazu gehören Farben und Lacke, Arzneimittel, Wasch- und Reinigungsmittel, um nur einige zu nennen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Erd%C3%B6l


Protest gegen Ölsuche in der Arktis

07.05.2012 | 17:01 | Von unserem Korrespondenten GERD BRAUNE (Die Presse)


Der Mineralölkonzern Shell plant Probebohrungen im Arktischen Ozean. Dort werden Milliarden Fass Öl und große Mengen an Gas vermutet. Umweltschützer versuchen jedoch, die Suche nach Rohstoffen zu verhindern. Ottawa .Der Protest gegen die Ölsuche im Arktischen Ozean beginnt in der Ostsee. Dort versuchten Greenpeace-Aktivisten Ende der Vorwoche vor der deutschen Insel Rügen die Fahrt des Eisbrechers Nordica zu stoppen. Das Schiff soll Teil einer Flotte des Mineralölkonzerns Shell sein, der im Sommer im Arktischen Ozean nach Öl suchen will. Auch in den USA wenden sich zuletzt vermehrt Umweltorganisationen gegen die Probebohrungen in Tschuktschen- und Beaufortsee, da sie Gefahren für das fragile Ökosystem des Eismeeres sehen.


„Diese Region, die eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Klimas unseres Planeten spielt, schmilzt vor unseren Augen, dennoch wird diese Tragödie von der Ölindustrie als Möglichkeit gesehen, Geschäfte zu machen“, begründete Mads Flarup Christensen von Greenpeace Nordic die Aktion, bei der Mitglieder von Greenpeace in den Weg der Nordica schwammen und sie vorübergehend an der Weiterfahrt hinderten. Das Schiff konnte unter Schutz der dänischen Küstenwache seine Fahrt fortsetzen.

20 Jahre keine Exploration Shell will in diesem Sommer in der Tschuktschensee zwischen Alaska und Sibirien und in der Beaufortsee vor Alaska Probebohrungen vornehmen, nachdem im Arktischen Ozean 20 Jahre lang nahezu völlig auf Explorationsarbeiten verzichtet worden war. Im Meer vor Alaska werden mehrere Milliarden Barrel Öl und große Mengen Gases vermutet. Umweltschützer fürchten, Shells Vorhaben könnte den Startschuss für einen massiven Ansturm auf Eismeer-Öl darstellen.


Shell Gulf of Mexico Inc. hatte im vergangenen Jahr die grundsätzliche Genehmigung des US-„Bureau of Ocean Energy Management“ (BOEM) für die Probebohrungen erhalten. Im Frühjahr billigte das US-Innenministerium dann auch die Notfallpläne von Shell für den Fall von Ölunglücken bei den Bohrungen. Die Förderlizenzen hatte Shell bei einer Auktion im Jahr 2008 erworben. Die Genehmigung der Notfallpläne bezeichnete Shell als einen wichtigen Meilenstein im Genehmigungsverfahren. Dies stärke die Zuversicht, „dass die Bohrungen in den flachen Gewässern vor Alaska in diesem Sommer beginnen können“. Das Projekt entspreche den hohen Standards des US-Innenministeriums für die Offshore-Ölsuche.


Diese Ansicht teilen die Umweltschutzorganisationen nicht. Sie fürchten, dass Shell nicht in der Lage sein werde, nach einer Ölpest das Öl in eisführenden Gewässern wieder einzusammeln. Die Regierung von US-Präsident Barack Obama ignoriere die „enormen Risken“, die mit der Öffnung des Arktischen Ozeans für Ölbohrungen verbunden seien, meint Miyoko Skashita vom Center for Biological Diversity. Auch die Alaska Wilderness League wirft dem Präsidenten vor, Fakten zu missachten, indem er grünes Licht für die Probebohrungen gebe. Die Pew Environment Group machte in der vergangenen Woche am Rande einer internationalen Polarkonferenz in Montreal auf die Risken aufmerksam, die mit dieser Ölsuche verbunden sind. „Amerikas Arktischer Ozean ist Heimat eines der am wenigsten gestörten großen Meeres-Ökosysteme“, meint Pew. Der Rückgang des Meereises öffne den Ozean für die Öl- und Gassuche und den Schiffsverkehr. Diese Aktivitäten brächten aber das Risiko von Ölverseuchungen. Dies könne den Lebensraum von Eisbären, Walen, Robben und Vögeln ruinieren.

Rückgang des Meereises

Mit dem Rückgang des Sommer-Meereises durch Klimaveränderungen und der wachsenden Nachfrage nach Öl ist das Interesse an der Ölförderung im Bereich des Kontinentalschelfs gestiegen. Öl wird in Alaska bisher vor allem auf dem Land oder sehr nahe an der Küste gefördert. Nun will Shell aufs Meer hinausgehen. Das Explorationsgebiet in der Tschuktschensee liegt etwa 110 Kilometer von der Küste entfernt, aber immer noch in einer geringen Wassertiefe von nur 40 bis 50 Meter. Im Kontinentalschelf Alaskas vermutet das BOEM unentdeckte, technisch abbaubare Ölreserven in der Größenordnung von 26 Milliarden Barrel und Gasreserven von 3,7 Billionen Kubikmeter.


Während Shell erklärt, es habe ohne Zwischenfälle in der Vergangenheit mehr als 35 Ölbohrungen im Meer bei Alaska ausgeführt, blicken die Kritiker auf das Desaster der BP-Plattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko 2010. „Die hässliche Wahrheit“ sei, dass sich seitdem nur wenig verändert habe und Offshore-Bohrungen weiter gefährlich seien, sagt Lois Epstein von der Wilderness Society in Anchorage. Umweltschützer fürchten verheerende Folgen für das Ökosystem, wenn sich Öl im und unter dem Eis ausdehnt. Den Ölunternehmen sollte daher nicht erlaubt werden, ihre „gefährlichen Pläne für Bohrungen in unberührten Gebieten fortzusetzen“.


Seven Sisters (Ölkonzerne)

Als Seven Sisters (sieben Schwestern) wurden nach dem Zweiten Weltkrieg sieben Ölkonzerne bezeichnet, die in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren den globalen Ölmarkt beherrschten. Die Seven Sisters bildeten die folgenden Unternehmen:

1. Standard Oil of New Jersey (Esso) – später mit Mobil zu ExxonMobil zusammengeschlossen.

2. Royal Dutch Shell

3. Anglo-Persian Oil Company (APOC) – später Anglo-Iranian Oil Company (AIOC), dann British Petroleum und schließlich BP Amoco nach der Übernahme von Amoco (früher Standard Oil of Indiana). Inzwischen tritt das Unternehmen nur noch unter dem Kürzel BP auf.

4. Standard Oil Co. of New York (Socony) – Später Mobil bzw. ExxonMobil (s.o.)

5. Standard Oil of California (Socal) – Daraus entstand Chevron, dann, durch Zusammenschluss mit Texaco, ChevronTexaco. Inzwischen wurde der Name 'Texaco' wieder abgelegt und das Unternehmen firmiert wieder als Chevron.

6. Gulf Oil – Gulf wurde 1984 zerschlagen, der größte Teil ging an Chevron, Teile an BP und Cumberland Farms.

7. Texaco – schloss sich mit Chevron (s.o.) zusammen.


Von den ursprünglichen sieben Schwestern sind damit heute noch vier – ExxonMobil, Chevron, Royal Dutch Shell und BP – übrig geblieben, zusammen mit ConocoPhillips und der französischen Total werden diese als Supermajors bezeichnet. Der Begriff soll auf den italienischen ENI-Manager Enrico Mattei zurückgehen.[1]

http://de.wikipedia.org/wiki/Seven_Sisters_%28%C3%96lkonzerne%29


EIGENEN Standpunkt zu:

derStandard.at: Ethik-Ranking durch die Konsumenten

Mein Einkaufverhalten ist seit den letzten vier Jahren in einem Wandel, der noch nicht abgeschlossen ist. Ich lege mehr Wert auf die Mitbestimmung durch meine Konsumentenkraft - aber eben noch nicht immer (wenn es schnell gehen muss!) Eine solche Plattform könnte eine wesentliche Verbesserung darstellen - ich frage mich aber immer, ob bei solchen Normierungen bestimmte Produkte unter ein nicht passendes Raster fallen. Würden die Gesetze einfach strenger, dann ist immer auch die Wirtschaft davon betroffen. Qualität statt Quantität - kann sich das jeder leisten?(Einkommensgrenze)

derStandard.at: Ferraris für alle

Ich bin der Meinung, dass die großen Weltkonzerne zuviel Macht haben und die Politik keine Möglichkeit sucht das Wirtschaftswachstum in gesunde Bahnen zu führen. Die Politik ist abhängig von der aktuellen Wirtschaftslage!

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