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Canary Wharf Station

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Architekt Foster+Partners
Detail
Fertigstellung 17 September 1999
Image Bild:Eingangsbereich.jpg
Ingenieur Ove Arup & Partners
Auftraggeber
Ort London
Primärtragstruktur Beton, Stahl, Glas
Gebäudetyp Verkehrsbauten.Verkehrsplanung


Säulenhalle_Innenansicht
Quelle: http://www.hughpearman.com/2006/12.html

Architekt, Baujahr:
Norman Foster, 1999
http://www.fosterandpartners.com

Tragwerksplanung:
Ove Arup & Partners

Konstruktion:
Beton, Stahl, Glas

Anzahl der Ebenen:
2

Eröffnung:
17. September 1999


Als Canary Wharf Underground Station wird die auf der Basis des Canary Wharf Towers, im Stadtbezirk London Borough of Tower Hamlets, befindliche U-Bahn-Station der London Underground bezeichnet. Selbige verbindet nicht nur ihr Name sondern ebenso ihre Hauptabmessungen. Die Länge (Innenmaß) der Untergrundstation entspricht nämlich der Höhe des Towers. Die Station liegt im gleichnamigen Viertel, Canary Wharf, in den Londoner Docklands und somit in der Travelcard-Tarifzone 2. Die hier verkehrenden Züge gehören der Jubilee Line an. Die gleichnamige Station der Docklands Light Railway ist nicht Teil der U-Bahn-Station, jedoch ebenso wie die Heron Quays, mit dieser durch unterirdische Ladenpassagen verbunden.


Auf Straßenniveau offenbart sich die Station in Form dreier halbelliptischer nach oben gewölbter Glasdächer. Durch diese gelangt Tageslicht in die unterirdische Ebene (Verteilerebene). Trotz ihrer enormen Kapazität von 100.000 Passagieren, gestalten sich die drei Eingänge als relativ diskret eingebettet in die neu gestaltete Parklandschaft, welche wiederum, aus technischen Gründen, alternativ zur ursprünglich geplanten Wasserfläche ausgeführt wurde.


Eine stromlinienförmig betonierte Säulenhalle stellt das Hauptschiff der Ticket Hall dar. Die Säulen, welche im Eingangsbereich jeweils 27 Meter (88 Fuß), gemessen von der unteren Plattform, emporragen, werden in der Ticket Hall gekrönt durch mechanisch tragende Platten von ungeheurer Größe. Diese Säulen wurden so konstruiert, dass sie die unterschiedlichen Bewegungen der Säulen selbst und der darüber befindlichen Platten zulassen. Die hohe Qualität der Glasüberdachungen sowie der korrosionsfreien Stahlkonstruktion wird im Inneren fortgesetzt. Hier stellen die unterschiedlichen Materialien eine Ergänzung zu dem rohen aber gleichzeitig in feiner Qualität ausgeführten Beton dar und kreieren somit eine moderne „Höhle“ von enormer Größe. Mit großzügig gestalteten freien Plätzen, unzähligen Rolltreppen und Aufzügen sowie einem hohen Anteil an visueller Transparenz zwischen den Ebenen bedarf die Canary Wharf Underground Station einer relativ geringen Beschilderung.

Geschichte

Vor Verlängerung der Jubilee Line in Richtung Stratford waren die öffentlichen Verkehrsverbindungen in den Docklands relativ schlecht. Bereits um 1990 stand fest, dass die Kapazität der seit 1987 bestehenden Station Canary Wharf der Docklands Light Railway bald erschöpft sein würde. Durch die geplante Jubilee Line sollte der zunehmende Ansturm der Fahrgäste bewältigt werden.


Die Canary Wharf Underground Station der Jubilee Line war von Beginn an als Vorzeigeobjekt geplant. Den Auftrag hierfür erhielt der renommierte Architekt Sir Norman Foster.


Als „Bauplatz“ für die neue Station diente ein leer gepumptes ehemaliges Hafenbecken. Mittels der „cut and cover“-Methode („graben und zudecken“) wurde eine 24 Meter tiefe und 265 Meter lange Grube ausgehoben. Heute sind diese Dimensionen nur noch unterirdisch wahrnehmbar.

An der Erdoberfläche deutet nur wenig auf den riesigen Innenraum hin. Zwei gekrümmte Vordächer aus Glas am östlichen und westlichen Ende der Station überspannen die Eingänge und lassen das Tageslicht in die Verteilerebene hindurch scheinen. Zwischen den beiden Vordächern befindet sich ein öffentlich zugänglicher Park. Ursprünglich hatte man vorgesehen, die Fläche zwischen den Vordächern wieder mit Wasser aufzufüllen. Doch dies erwies sich als technisch nicht machbar, weshalb der Park entstand.


Die Eröffnung der Canary Wharf Underground Station erfolgte am 17. September 1999.

Sicherheit

Die Bahnsteige sind durch eine Glaswand von den Gleisen getrennt. Die so genannten "platform screen doors", wobei es sich um in regelmäßigen Abständen in der Wand angebrachte Türen handelt, öffnen sich synchron zu den Türen der Wagons, sodass das Betreten oder Verlassen der U-Bahn weitgehend ungehindert erfolgen kann. Hierdurch soll die Sicherheit der Passagiere erhöht und eine verbesserte Luftzirkulation erreicht werden.

Finanzierung & Zukunftsprognosen

Die Finanzierung der Untergrundstation erfolgte teilweise durch die Eigentümer der Canary Wharf. Bereits jetzt, nur wenige Jahre nach der Eröffnung ist eine erneute Erschöpfung der Kapazität absehbar. Diesem Problem soll ein neues Signalsystem, welches einen geringeren Abstand der Züge ermöglicht, entgegenwirken. Des Weiteren wurden die Züge bereits von sechs auf sieben Wagen verlängert. Eine langfristige Lösung soll eine weitere Bahnverbindung, die Linie 1, von Crossrail nach Canary Wharf, bringen.

Adresse:
Station an der Jubilee Line,zwischen Canada Water und North Greenwich

Erreichbarkeit:
Jubilee Line, Canary Wharf Station

Schlagwörter

ehemaliges Hafenbecken, Jubilee Line, verbesserte Verkehrsanbindung

Literatur und Quellen

Institutsbibliothek:


Baufakultätsbibliothek:

  • David Jenkins; On Foster...Foster On
    englisch ISBN 3-7913-2405-5 Prestel Verlag, München 2000
  • Norman Foster; Catalogue Foster and Partners
    englisch ISBN 3-7913-3298-8 Prestel Verlag, München 2005
  • Per Arnoldi; colour is communication; selected projects for Foster + Partners 1996> 2006
    englisch ISBN-13: 978-3-7643-7503-4. ISBN-10: 3-7643-7503-5 Birkhäuser Verlag – Publisher for Architecture, Basel 2007

Weblinks und Quellen

http://www.essential-architecture.com

Offizielle Website Foster & Partners (englisch)

Webseite über Norman Foster-archINFORM

Google

Wikipedia

Lageplan

Breite: 51º 30´ 13´´ N

Länge: 0º 1´ 7´´ W



Foster Norman Ove Arup & Partners 1999 Stahl Bahnhöfe.anlagen London

Fakten zu Canary Wharf StationRDF-Feed
ArchitektFoster+Partners  + und Foster Norman  +
Fertigstellung17 September 1999  + und 1999  +
GebäudetypVerkehrsbauten.Verkehrsplanung  +
ImageEingangsbereich.jpg  +
IngenieurOve Arup & Partners  +
OrtLondon  +
PrimärtragstrukturBeton, Stahl, Glas  + und Stahl  +
Verkehrsbauten.VerkehrsplanungBahnhöfe.anlagen  +
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