exp.wiki NEU
WICHTIG: Das exp.wiki wurde aktualisiert und ist ab sofort unter einer neuen Adresse zu erreichen: https://exparch-www.uibk.ac.at/testwiki
Bitte das Anlegen neuer Seiten oder die Änderungen bestehender ab sofort ausschließlich dort durchführen.
Bestehende Projektseiten wurden/werden migriert und sind auch auf der neuen Plattform vorhanden.

Benjamin Eberl Phänomen und Paradigma Seite

Aus exp.wiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

PHÄNOMEN

1. allg.: außergewöhnliche oder unerklärbare Ereignis, Vorkommnis

2. Philosophie: die vom Sublekt wahrgenommene Erscheinung eines Gegenstandes (Kant: Phaenomenon; Ggs.: Noumenon, das – Ding an sich); nach Platon gegenüber den Ideen von geringerer Seinsintensität. (F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig- Mannheim 2002)

Laut österreichischem Wörterbuch wird das Wort „Phänomen“ mit dem Begriff Erscheinung beschrieben

Im heutigen Sprachgebrauch bezeichnet Phänomen (adj. phänomenal) auch eine Ausnahmeerscheinung. Die sogenannten Phänomene beziehen sich auch auf die Zauberei und vieles mehr.“ (http://lexikon.freenet.de/Ph%C3%A4nomen)

„Das Wort geht auf das griechische φαινόμε¢νο fainόmeno ‚Sichtbares, Erscheinung‘, altgriechisch φαινόμενον fainómenon ‚ein sich Zeigendes, ein Erscheinendes‘ (Partizip Präsens Medium/Passiv von faino ‚ich zeige‘ bzw. Partizip Präsens des medialen Verbs φαίνομαι fainomai ‚ich zeige mich, ich erscheine‘) zurück.“ (http://lexikon.freenet.de/Ph%C3%A4nomen)

Ursprünglich wurde der Begriff „Phänomen“ nur für Lufterscheinungen genützt. (vgl.http://lexikon.freenet.de/Ph%C3%A4nomen)

„Nach Immanuel Kant stellt das Phänomen die Abstraktion des unkennbaren, unwissbaren Dinges an sich, des Noumenon dar, das als solches nicht unmittelbar im Bewusstsein des Beobachters erscheint, sondern nur indirekt, als Phänomenon, bewusst werden kann. Kant bestimmte, dass Phänomene die erfahrungsmäßige Erscheinung, d. h. das in Raum und Zeit wahrnehmbare Mannigfaltige, bezeichnen, wie es für uns nach unserem subjektiven Wahrnehmungsvermögen ist, gegenüber den Dingen an sich, die als solche nicht erscheinen, sondern bloß von uns als das den Phänomenen zu Grunde liegende gedacht werden. Den Teil der Naturlehre, welcher die Bewegung oder Ruhe der Materie bloß als solche Erscheinung der äußeren Sinne bestimmt, nennt Kant Phänomenologie. Auch Hegel nimmt in ähnlichem Sinne diesen Ausdruck auf, wenn er die Darstellung der Erscheinungsweisen des Geistes in seiner stufenweisen Heranbildung zum in sich vollendeten Wesen eine Phänomenologie des Geistes nennt. Edmund Husserl entwickelt eine Phänomenologie, die sich zwar an dem Paradigma des Phänomens als dem Zugang zu den Sachen selber orientiert, allerdings eine starke transzendentale Wende nimmt.“ (http://lexikon.freenet.de/Ph%C3%A4nomen)


PARADIGMA

Das Wort Paradigma stammt aus dem griechischen und wird vom parádeigma abgeleitet.

1.allgemein: Beispiel, Muster

2.Sprachwissenschaftlich: • Gesamtheit der Formen der Flexion eines Wortes, bes. als Muster für die Flexion anderer Wörter (Deklinations oder Konjugationsmuster) • Anzahl von sprachlichen Einheiten, zwischen denen in einem Kontext zu wählen ist (z.B. Er steht hier und nicht etwa dort)

3.Wissenschaftstheorie: ein von T:s: eingeführter Begriff, der die Gesamtheit aller eine wissenschaftlichen Disziplin in einem Zeitabschnitt beherrschenden Grundauffassungen (z.B. Raum – Zeitvorstellungen, methodologischen Regeln) bezeichnet und somit festlegt, was als wissenschaftlich befriedigende Lösung angesehen werden kann. Nach der These Kuhns lassen sich in der Wissenschaftsgeschichte wiss. Revolutionen im Sinne von Paradigmenwechsel definieren, wie z.B. die Übergänge von der aristotelischen zur klassischen und von dieser zur relativistischen Mechanik. (F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig- Mannheim 2002)

Laut österreichischem Wörterbuch wird der Begriff Paradigma mit dem Begriff „Musterbeispiel“ beschrieben.

DIGITAL

Digital (v. lat. digitus, Finger) bezeichnet

1. Medizin: Den Finger (auch die Zehen) betreffend; mithilfe des Fingers (z.B. Untersuchungen) 2. Technik, Physik: stufenförmig, nur diskrete, d.h.nicht stetig veränderliche Werte annehmend, in dirskrete Einzelschritte aufgelöst; (F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig- Mannheim 2002)

• den Finger betreffend‘, ‚mit dem Finger‘ • wert- und zeitdiskrete Signale, siehe Digitalsignal • die Anzeige eines Messinstrumentes (beispielsweise einer Uhr) mittels Ziffern kurz die Digital Equipment Corporation, einen ehemaligen Computerhersteller“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Digital)

Laut österreichischem Wörterbuch versteht man unter dem Begriff digital ziffernmäßig.

Bei dem EDV Begriff Digital handelt es sich um eine Bezeichnung für eine Größenangabe die ausschließlich eine genau definierte endliche Anzahl von diskreten Werten annehmen kann. Zwischenwerte sind nicht definiert und somit nicht zulässig. Computersysteme in der elektronischen Datenverarbeitung arbeiten ausschließlich digital um Informationen zu Übertragen oder zu Verarbeiten. Alle Informationseinheiten lassen sich somit auf die zwei Grundwerte bzw. Ziffern 0 und 1 zurückführen, die zum Beispiel für Strom aus bzw. Strom ein (Elektronik) oder Licht aus bzw. Licht ein (Optoelektronik) stehen. Gegenüber der analogen Darstellung erfolgt der Übergang von einem Wert zum nächsten stets sprunghaft. Das Umwandeln eines analogen Signals in ein digitales Signal bezeichnet man als digitalisieren und wird mit Hilfe von Analog-Digital-Wandlern kurz A/D-Wandler realisiert. Bei der Digitalisierung sind die Abtasttiefe und die Abtastrate (englisch: sampling rate) entscheidend für die Qualität des digitalisierten analogen Signals. (http://www.bullhost.de/d/digital.html)

PERSÖNLICHE PHÄNOMENE

1. Extremsportler

Das Ausüben der sportlichen Tätigkeit, die extrem außernatürliche sportliche Leistung, einer Person nehme ich als Phänomen wahr- Einzelphänomene. Dabei nehme ich nicht die Person als Phänomen wahr, sondern die Tätigkeit, die die Person ausübt. Bsp. Alpiner Bergsport-Besteigung 8000er

2. Zauberei

Das Ausüben der Zauberei erscheint mir als Phänomen. Bsp. Zaubertrick: Verschwinden lassen verschiedener Objekte, Kartentricks … Wahrnehmungstäuschung des Sehens; Illusionen

3. Wolken

Besonders Föhnwolken erscheinen mir als Phänomene, da innerhalb kurzer Zeit unterschiedliche Wolken- Schichten auftreten. Durch Beobachten der Wolken kann man verschiedene Formen und Strukturen, auch Objekte erkennen. Fantasie

4. Regenbogen

Das Entstehen von Regenbögen- Ein radialer Farbverlauf in der Atmosphäre nehme ich als Phänomen wahr-eine nicht alltägliche Erscheinung. Optische Erscheinung; Entstehung durch Lichtbrechung annähernd Wassertropfen

5. Der Mensch

Den Menschen an sich nehme ich als Phänomen wahr. Die Geburt, dass durch eine befruchtete Eizelle ein komplexer völlig funktionsfähiger Organismus entsteht. Besonders das Zusammenspiel einzelner Funktionen- Funktionsapparat. Medizinischer- Biologischer Hintergrund (Phänomen)

PARADIGMENWECHSEL

Früher- als Kind- bedeutete für ich mich das Wort Einsamkeit- Alleinsein und assoziierte dies mit einem negativen-unangenehmen- frustrierenden Gefühl. Als Jugendlicher erfuhr ich durch alleinige alpine Bergtouren die Einsamkeit als etwas Positives- Zufriedenheit- geistige Erholung.


ARCHITECTUAL DESIGN AND CITY PLANING


QUELLEN

Wikipedia Artikel http://en.wikipedia.org/wiki/Yas_Viceroy_Abu_Dhabi_Hotel

Deutsche Bauzeitschrift http://www.dbz.de/artikel/dbz_Yas_Hotel_Abu_Dhabi_VAE_Das_Rennen_kann_beginnen_305093.html

Architektur online http://www.architektur-online.com/archiv/08_09/24-53.pdf

Arc space http://www.arcspace.com/architects/asymptote/yas/yas.html

Schlaich Bergermann und Partner http://www.sbp.de/de/build/sheet/1694-Yas_Hotel.pdf

Front.Inc New York http://www.frontinc.com/#/2-1?type=serial&order=79

Waagner Biro http://www.waagner-biro.at/service/newsroom/news-releases/press-details//artikel/start-ziel-sieg-fuer-waagner-biro-mit-yas-island-m/

Designboom http://www.designboom.com/weblog/cat/9/view/6388/asymptote-architecture-the-yas-hotel-abu-dhabi.html

Dewan Architects http://www.dewan-architects.com/featured.projects.01.html

VIDEO

Dmax Projekt Megabau http://www.dmax.de/video/die-groessten-projekte-der-welt-abu-dhabi-1/



ARTIKEL "ETHIK RANKING" AND "FERRARIS FÜR ALLE" KOMMENTAR

Ich finde es wichtig, besonders in Zeiten der Globalisierung und der freien Marktwirtschaft, dass staatlich neutrale Ethik Ratingagenturen ins Leben gerufen werden. Die Konsumenten sollen aufgeklärt werden- Woher kommen die Produkte-Wer produziert sie und unter welchen Bedingungen-… Dies wäre ein erster Schritt um das Konsumverhalten der Bürger zu verändern. Durch die Einführung von Ethik-Ratingagenturen im Zusammenspiel mit den Konsumenten können Prüfkriterien gewisse Produktions- Dienstleistungsfirmen untergehen lassen bzw. aus den Verkehr gezogen werden. Solche Ratingagenturen tragen somit für ein faireres und gerechteres Wirtschaftssystem mit sich.


„Materieller Fortschritt ist unverzichtbar für das menschliche Wohlergehen.“(D. Ben Ami) Technische und materielle Weiterentwicklung ist die Grundlage für ein fortbestehen der Wirtschaft und der gesellschaftlichen Entwicklung. Jedoch darf die Basis einer derartigen wirtschaftlichen Entwicklung nicht von einem absoluten Kapitalismus geprägt werden. In dieser derzeitigen Form führt dies zu einen Reichtums- Zuwachs einer kleinen gesellschaftlichen Oberschicht, während die Mittelschicht in den Hintergrund gedrängt wird und deren Armut zunimmt. Daher kann ein gesunder wirtschaftlicher Fortschritt erfolgreich nur Hand in Hand mit einer gerechten Umverteilung durchgeführt werden.


BIG DATA

Als Big Data werden besonders große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard Datenbanken und Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Problematisch sind hierbei vor allem die Erfassung, die Speicherung, die Suche, Verteilung, Analyse und Visualisierung von großen Datenmengen. Das Volumen dieser Datenmengen geht in die Terrabytes, Petabytes und Zettabytes. Nach aktuellen Berechnungen verzehnfacht sich die verfügbare Datenmenge circa alle 5 Jahre. Dieser Trend wird verstärkt durch die zunehmende maschinelle Erzeugung von Daten z.B. über Protokolle von Telekommunikationsverbinden (CDR) und Web-Zugriffen (Weblogs), automatische Erfassungen von RFID Lesern, Kameras, Microphonen und sonstigen Sensoren. Weitere Beispiele für Big Data gibt es in der Finanzindustrie (Finanz-Transaktionen, Börsendaten), dem Energiesektor (Verbrauchsdaten), Gesundheitswesen (Verschreibungen) und in vielen anderen Bereichen. In der Wissenschaft fallen ebenfalls große Datenmengen an, z.B. in der Geologie, Genetik, Klimaforschung und Kernphysik. Für Unternehmen bietet die Analyse von Big Data die Möglichkeit zu Erlangung von Wettbewerbsvorteilen, Generierung von Einsparungspotentialen und die Schaffung von neuen Geschäftsfeldern. Beispiele hierfür sind.

• Zeitnahe Auswertung von Webstatistiken und Anpassung von Online-Werbemaßnahmen

• Bessere, schnellere Marktforschung

• Entdeckung von Unregelmäßigkeiten bei Finanztransaktionen (Fraud-Detection).

• Einführung und Optimierung von intelligenter Energie-Verbrauchssteuerung (Smart-Meetering)

• Erkennung von Interpendenzen in der medizinischen Behandlin

• Real-Time Cross- und Upsellung im eCommerce und stationären Vertrieb

• Aufbau von flexiblen Billing-Systemen in der Telekommunikation

Klassische relationale Datenbanksysteme sowie Statistik und Visualisierungstools sind oft nicht in der Lage, derart große Datenmengen zu verarbeiten. Für Big Data kommt daher eine neue Art von Software zum Einsatz, die massiv parallel auf bis zu hunderten oder tausenden von Prozessoren bzw. Servern arbeitet. Hierbei gibt es folgende Herausforderungen

• Verarbeitung von vielen Datensätzen

• Verarbeitung von vielen Spalten innerhalb eines Datensatzes

• Schneller Import von großen Datenmengen

• Sofortige Abfragemöglichkeit von importieren Daten (Real-Time-Processing)

• Kurze Antwortzeiten auch bei komplexen Abfragen

• Möglichkeit zur Verarbeitung von vielen gleichzeitigen Abfragen (Concurrent Queries)

Die Entwicklung von Software für die Verarbeitung von Big Data befindet sich noch in einer frühen Phase. Prominent ist der Map Reduce Ansatz, der in der Open Source Software Hadoop, sowie in einigen kommerziellen Produkten (Aster Data, Greenplum, etc) zum Einsatz kommt.


QUELLE

http://www.bigdata.de


ARNO RITTER

http://derstandard.at/1311802413787/Venedig-Arno-Ritter-wird-Kommissaer-fuer-Architektur-Biennale-2012


Arno Ritter als Kommissär den Österreich-Beitrag bei der Architektur-Biennale 2012 in Venedig inhaltlich bestimmen wird. Im Mittelpunkt seiner Betrachtung steht der Mensch und seine Wahrnehmung von Architektur und Raum. Ihn interessieren die gesellschaftlichen Bedingungen der Raumproduktion sowie Planungsprozesse, die Lebensqualität generieren. Qualitätsvolle Architektur setzt er in Verbindung mit Raumerlebnis, Lebensgefühl und Alltagspraxis."

Arno Ritter wird sein Ausstellungskonzept für den österreichischen Pavillon bei der 13. Mostra Internazionale di Architettura di Venezia gemeinsam mit Kulturministerin Claudia Schmied im Frühjahr 2012 vorstellen. Die internationale Architekturausstellung in Venedig wird von September bis Dezember 2012 für das Publikum zugänglich sein. Für die Gestaltung des österreichischen Pavillons steht Arno Ritter ein Bundesbudget in der Höhe von 400.000 Euro zur Verfügung. (http://www.bmukk.gv.at/ministerium/vp/2011/20110801.xml)

Persönliche Werkzeuge