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Barcelona Stretch Hotel

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von Anton Cuk, Kathrin Hofer

betreuer: Michael Budig


Bei unserem Projekt handelt es sich um ein Hotel mit reaktiver Fassade. Die Zimmer lassen sich ausstülpen und die Metallfassade dehnt sich mit.



Inhaltsverzeichnis

Konzept

Es ist die Fassade die gewöhnlich als Grenze zwischen dem Privaten und dem Öffentlichen, zwischen Innen und Außen betrachtet wird. Sie agiert als eine Art Filter der bestimmt wie viel von Innen preisgegeben wird und wie sehr man die Außenwelt am eigenen Leben teilhaben lassen will. Wie lässt sich das was sich hinter einer Fassade verbirgt erkennen und ablesen? So widmet sich unser Projekt jenem Aspekt der Fassade, nämlich der Übersetzung des Inneren nach Außen. Wir sehen unser Projekt an stark frequentierten, städtischen Orten wo eine Kommunikation und ein Spiel zwischen der Fassade und der Öffentlichkeit stattfinden kann. Die Fassade interpretiert als eine Haut die sich je nach Zustand des Inneren einem stetigen Wandel unterzieht und darauf reagiert in dem sie sich verformt, nach außen stülpt und lichte, transparente Stellen aufscheinen lässt. Das Erscheinungsbild einer Haut wird durch Beibehaltung ihrer homogenen Struktur verstärkt.


Hotel

Bauplatz

Als Bauplatz für das Projekt wurde eine Baulücke an der Plaça de Catalunya in Barcelona gewählt. Er eignet sich gut wegen seiner zentralen, gut frequentierten Lage und seiner großzügigen Fläche. Der Bauplatz befindet sich in einem Häuserblock mit einem typisch mediterranen Innenhof.

Bild:Plaça_de_Catalunya.jpg


Entwurf

Die Zimmer des Hotels werden aus voneinander unabhängigen Modulen gebildet. Diese bestehen aus einem Stahl – Tragsystem und werden mittels solchem auch an der Frontseite des Hotels übereinander aufgestockt. In jedem Zimmermodul befindet sich neben der üblichen Einrichtung ein ausfahrbarer Glaskubus, der innen mit Sitzkissen versehen ist. Der Kubus lässt sich mechanisch durch einen sich im Boden befindlichen Kolben bewegen. Ist er in ausgefahrenem Zustand, kann er bis zu einem Meter überstehen. Dadurch dehnt sich die vorgehängte Aluminiumfassade und lässt durch Schlitze Licht einfallen und den Blick auf die Umgebung zu. Die Zimmer werden durch Rampen erschlossen, die sich an der Hofseite des Hotels befinden. Hier gibt es auch die für ein Hotel übliche Infrastruktur wie Foyer, Rezeption, Lagerraum und Bar. Das Restaurant bildet das oberste Geschoss und ist neben dem Aufzug auch über Rampen erreichbar, die nebenbei auch Sitzmöglichkeiten bieten. Das gesamte Hotel schwebt über einem seichten Wasserbecken, das durch Luftzirkulation Kühlung verschafft und zudem durch seine Spiegelung interessante Reflektionen bildet.

Bild:Serie_aufbau_hotel2.jpg


Fassade

Die Fassade setzt sich aus einer Vielzahl von schuppenähnlichen Elementen zusammen. Sie sind nach einem Muster angeordnet, das außen die Anordnung der Zimmer hinter der Fassade erahnen lässt. die Fassade ist durch die ein – und ausfahrenden Glasmodule ständig in Bewegung und man kann von außen erkennen, welche Zimmer belegt sind.

Produktion

Bild:Produktionschuppe.jpg

200


Zusammensetzung Fassadenelement:

  • Aluminiumplatte
  • Verformung durch Pressen
  • Schnappverbindung anschweißen
  • Gummi – Dichtungsring hinzufügen
  • Kapsel mit Kugellager hinzufügen(funktioniert wie ein Skikartenanhänger: wenn zu wenig Zugkraftbesteht, rollt sich die Schnur über eine Feder in der Spule auf)
  • extr. Polystrol (Schalldämmung) hinzufügen
  • Federspule mit Verbindungsschnur hinzufügen
  • Cage als Verbindungsteil von jeweils 4 Schnüren hinzufügen
  • Deckteil aufklippsen







Pläne

Bild:Pläne_Stretchhotel50.jpg

Bild:Pläne_Stretchhotel20.jpg


Schlagwörter

Hotel, ausfahrbare Module, Kalzip, Metall, reaktive Fassade, dehnbar


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Attribute

Cuk Anton, Hofer Kathrin | Budig Michael | HB2 | Barcelona Stretch Hotel | 07SS

Fakten zu Barcelona Stretch HotelRDF-Feed
BetreuerBudig Michael  +
LVHB2  +
Semester07SS  +
TitelBarcelona Stretch Hotel  +
VerfasserCuk Anton  + und Hofer Kathrin  +
Persönliche Werkzeuge