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Arian Fröhlich Phänomen und Paradigma Seite

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Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1: Phänomen? Paradigma? Digital?

phänomen

1. etwas, was sich beobachten, wahrnehmen lässt; [bemerkenswerte] Erscheinung Gebrauch bildungssprachlich

Beispiele: ein physikalisches, meteorologisches, seltenes, alltägliches Phänomen rätselhafte Phänomene

2. das Erscheinende, sich den Sinnen Zeigende; der sich der Erkenntnis darbietende Bewusstseinsinhalt

Gebrauch: Philosophie

3.außergewöhnlicher, phänomenaler (2) Mensch

Gebrauch: bildungssprachlich

Beispiel: auf ihrem Fachgebiet ist sie ein Phänomen

Quelle: http://www.duden.de/rechtschreibung/Phaenomen

paradigma

2. Definition „Ein Paradigma ist ein symbolisches Modell oder Diagramm, das es uns erleichtert, die wesentlichen Merkmale eines Prozesses zu verstehen“ (Wulf, 1995, Seite 266).

3. Definition Als Paradigma versteht man den begrifflichen Rahmen, in dem ein Wissenschaftler arbeitet. Paradigmen teilen auch mit, welche Begriffe verwendet werden dürfen und welche nicht, um diese in der Folge interpretieren oder sammeln zu können. Ein Paradigma kann auch durch den Begriff „Betrachtungsweise“ ersetzt werden. Viele Autoren sprechen anstatt von Paradigmen von Modellen, andere von Theorien als Rahmenkonzepte für die Forschung (vgl. Michel & Novak, 1991, Seite 286).

4. Definition Der Begriff Paradigma stammt aus dem Griechischen, in der Mehrzahl spricht man von Paradigmen. Eingeführt wurde der Begriff von T. S. Kuhn, der die in einer Gruppe beispielsweise von Wissenschaftlern geltenden Grundannahmen als Paradigmen bezeichnet. Paradigmen festigen sich durch die gemeinsame Erarbeitung von Problemen und Überlieferungen von Problemstellungen und Lösungswegen (vgl. Lexikon-Institut Bertelsmann, 1995, Seite 347).

5. Definition Nach der Philosophie und Wissenschaftstheorie von Platon sind Paradigmen als Vorbilder zu verstehen von sinnlich Wahrnehmbaren. Sie sind als ewig, unveränderlich und ermöglichend zu sehen. Laut Ludwig Wittgenstein sind Paradigmen als Muster oder Standards zu verstehen, nach denen Erfahrungen verglichen und betrachtet werden (vgl. Brockhaus, 1998, Seite 554).

Quelle: http://lexikon.stangl.eu/1850/paradigma/

digital

Das Wort digital kommt aus dem Lateinischen und ist abgeleitet von digitus, was Finger bedeutet. In der Technik handelt es sich um die diskreten Ziffern, die keine zeitkontinuierlichen Veränderungen haben, wie analoge Werte. Zeitdiskret bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Digitalwert für eine bestimmbare Zeit einen festen Wert repräsentiert. Die digitalen Ziffern können in allen Zahlensystemen dargestellt werden: im Dezimalsystem ebenso wie im Oktal- oder Dualsystem.

Quelle: http://www.itwissen.info/definition/lexikon/Digital-digital.html


Aufgabe 2: Phänomene und Paradigmenwechsel

eigenes Paradigma / eigene Phänomene

Persönliches Paradigma

Früher, als kleines Kind, war Weihnachten immer ein sehr magischer Abend. Der schimmernde, schön geschmückte Weihnachtsbaum und die Geschenke waren immer das Highlight. Für mich war die Erklärung damals ganz klar – das Christkind hat das alles gebracht. Mit etwa 8 Jahren, wurde ich dann aufgeklärt wodurch sich dieses Paradigma schlagartig geändert und aufgeklärt hat.


Phänomene

1. Wandernde Felsen In einem ausgetrockneten See im Westen des Death-Valley-Nationalparks wandern Felsbrocken langsam über die flache Ebene. Sehen kann man die Wanderungen nicht, aber die Felsen hinterlassen Spuren, die ihre Bewegungen dokumentieren. Eine Erklärung haben Geologen bis heute für diese seltsamen Steinwanderungen nicht gefunden.

Wandernde Felsen


2. Die Zigarette zieht den Bus an

Immer wenn ich pünktlich an einem Ziel sein muss und auf den Bus warte kommet er nicht. Wenn ich mir dann denke – "eine Zigarette geht sich jetzt bestimmt noch aus" – und mir eine anzünde, kommt der Bus spätestens nach dem 3. Zug. Ich versuche dieses Phänomen ab und zu für mich ein zusetzten und zünde mir eine Zigarette an, wenn der Bus einfach nicht kommen will...meistens klappt es auch!


3. Stress = viele Autos auf der Straße

Auf dem Weg zum Bus muss ich über die Straße vor meinem Haus. Dort fahren normalerweise nicht allzu viele Autos und ich kann einfach über die Straße gehen. Es ist Phänomenal, dass immer wenn ich unter Zeitdruck stehe, gerade sehr viele Autos auf dieser Straße fahren. Dadurch kann ich die Straße nicht gleich überqueren und gerate noch mehr unter Zeitdruck.


4. Immer grüne Ampel

Wenn ich in den „Spar“ gegenüber meiner Wohnung einkaufen gehe, springt die Ampel der Straße die ich überqueren muss immer genau dann auf Grün, wenn ich wieder aus dem Geschäft komme. Ich habe keine Erklärung dafür, jedoch klappt das bis jetzt zu 99%. Meine Freunde spaßen schon darüber.


5.Kornkreise

Kornkreise sind Bereiche eines Getreidefeldes, in denen die Kornhalme in einer regelmäßigen Weise umgeknickt, gebogen oder abgemäht worden sind. Die daraus gebildeten Kreise oder komplexeren Geoglyphen sind oft nur von erhöhter Stelle oder aus der Luft erkennbar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kornkreis http://video.google.com/videoplay?docid=867893355157832060

Aufgabe 03 :Global and Personal Communication

Kommunikation

Im Englischen und Französischen bezeichnen information und communication beziehungsweise die dazugehörigen Verben inform, informer und communicate, communiquer nichts weiter als die schlichte „Mitteilung“, wobei communication noch allgemeiner ist und nur „Verbindung“ bedeuten kann. Im Deutschen sind diese Wörter typische Fremdwörter, die in der Umgangssprache immer durch bessere, das heißt genauere Ausdrücke ersetzt werden können. Diese genaueren Ausdrücke sind es auch, aus denen sich die vielen verschiedenen technischen Bedeutungen ergeben, in denen Information und Kommunikation in verschiedenen Disziplinen verwendet werden.


Geschichte

Im Zusammenhang mit der Erfindung von Computern und der Entwicklung von Telefonnetzen in den 1940er Jahren wird mit der Informationstheorie und ihrem Kommunikationsmodell die Information als eine messbare mathematische und physikalische Größe entdeckt, und gewinnt dadurch ihren großen Stellenwert in der wissenschaftlichen, philosophischen und gesellschaftlichen Diskussion und praktisch jede wissenschaftliche Disziplin entwickelt eigene Kommunikationsmodelle. Innerhalb der Soziologie kommt es zur Entwicklung einer eigenen Kommunikationswissenschaft In den 1960er Jahren entwickelt die Transaktionsanalyse, eine Weiterentwicklung der Psychoanalyse ein Kommunikationsmodell, das sehr gut die Störungen und damit die Wiederherstellungsmöglichkeiten und Neuaufnahme der Kommunikation zwischen Menschen erklärt. Ursprünglich ein Therapieverfahren findet es Eingang in das Marketing. In den 1980er Jahren entwickelt das Marketing die so genannte Kommunikationspolitik. Kommunikation ist dabei jeder Kontakt eines Wirtschaftssubjekts mit der Außenwelt, der sinnvollerweise geplant und überprüft werden sollte.


Um 3000 v. Chr. In Mesopotamien entstehen Tontafeln und Sinnbilder.

Um 3000 v. Chr. Im Vorderen Orient entsteht die Keilschrift, Schriftart des Altertums.

Seit 2900 v. Chr. Hieroglyphen, Schriftzeichen mit erkennbar bildhaftem Charakter.

Um 1500 v. Chr. In Griechenland wurde die Silbensprache LinearB entwickelt.

1184 v. Chr. Der griechische Dichter Aischylos erwähnt in seinem Drama „Agamemnon", daß Rauchtelegraphen den Fall der Stadt Troja nach Argos melden.

Um 450 v. Chr. Kleoxenos und Demoklitos entwickeln ein Fackelzeichenalphabet.

Um 150 v. Chr. Im Römischen Reich besteht ein Rauchtelegraphennetz von 4500 km Ausdehnung.

50 v. Chr. Die Schriftrolle wird als Medium genutzt.

Um 1450 Der Mainzer Goldschmied Johannes Gutenberg erfindet den Buchdruck mit beweglichen Lettern.

1609 Erste regelmäßig erscheinende Zeitung in Straßburg.

17. Jahrhundert Zur Nachrichtenübermittlung auf See werden Signalflaggen, beim Militär Trommelsignale eingesetzt.

1792 Die Brüder Claude und Ignace Urbain Chappe entwickeln in Frankreich gemeinsam mit Delaunay und Breguet ein optisches Telegraphensystem, das bald in ganz Europa Nachahmer findet.

1796 Der Österreicher Alois Senefelder erfindet die Lithographie (Steindruck).

18. Jahrhundert Liebespaare kommunizieren mit dem Medium des Schnurtelefons.

1809 In München baut Samuel Thomas von Sömmering einen galvanischen Telegraphen. Wegen des komplizierten Aufbaus setzt sich das Gerät jedoch nicht durch.

1825 Gründung des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler in Leipzig.

1825 Englische Postkutsche befördert Eilpost von London nach Edinburgh (560 km) in sieben Tagen.

1829 Die Fotografie konserviert reale Abbildungen.

1833 Carl Friedrich Gauß und Wilhelm Eduard Weber richten in Göttingen erstmals einen funktionsfähigen elektromagnetischen Nadeltelegraphen ein.

1837 Der US-amerikanische Historienmaler und Erfinder Samuel Morse meldet einen elektromagnetischen Telegraphenapparat zum Patent an.

1840 Entwicklung des Morsealphabets und der Morsetaste (1844).

1853 Latimer Clark baut in London die erste Rohrpost.

1855 Ernst Theodor Litfaß stellt die ersten nach ihm benannten Anschlagsäulen für Plakatwerbung (Litfaßsäulen) auf.

Seit 1873 Schreiben mit der Schreibmaschine.

1876 Der Schotte Alexander Graham Bell erfindet das erste praktisch nutzbare Telefon (Echtzeit-Kommunikation).

Seit 1877 Die deutsche Zeitungslandschaft wächst rapide, Gründerboom bei Tageszeitungen.

Seit 1884 Schreiben mit dem Füllfederhalter.

1887 Der Deutschamerikaner Emil Berliner erfindet das Grammophon mit drehbarer Schallplatte.

1895 Mit dem Film können bewegte Bilder reproduziert werden.

1897 Der Italiener Guglielmo Marconi nutzt die Herz’schen Radiowellen zur Erfindung der drahtlosen Telegraphie.

1925 Die Entwicklung des Fernsehens beginnt.

1933 Der sog. Volksempfänger (VE 301) ist für 76 RM zu haben.

1947 Grundig bringt sein Baukasten-Radio „Heinzelmann" auf den Markt.

1950 Tonbandgerät

1950 Der NWDR Hamburg strahlt die ersten TV-Bilder (Fernsehen) nach dem Kriege aus.

1964 In der Bundesrepublik Deutschland wird das 10.000.000. Fernsehgerät angemeldet.

1967 Einführung des Farbfernsehens in Deutschland.

1969 Das Netzwerk ARPANET wird vom US-Verteidigungsministerium realisiert. Dies gilt als die Geburtsstunde des Internets.

1971 Satelliten-TV

1978 In bundesdeutschen Haushalten stehen rund 80.000 Videorecorder.

Seit 1979 Personal Computer (PC) kommen auf den Markt.

1982 Bildplattenspieler

1983 Bildschirmtext durch Staatsvertrag in der Bundesrepublik Deutschland zugelassen.

1983 Die Compact-Disc (CD) beginnt ihren weltweiten Siegeszug.

1989 Funktelefon „Pocky", das erste mobile Handtelefon der Telekom komt auf den Markt.

1990 Digitaler Mobilfunk

1992 Kodak und Philips zeigen auf der Photokina in Köln die Photo-CD. Auf ihr lassen sich bis zu 100 Bilder digital speichern.

1992 Am CERN in der Schweiz wird mit dem WWW (World Wide Web) als Bestandteil des Internets der Weg ins multimediale Zeitalter geöffnet.

1993 Multimedia wird eines der zentralen wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen weltweit.

1994 Es gibt 32.000.000 Fernsehanschlüsse in Deutschland.

1994 Im Sommerloch 1994 wird das Internet zentrales Kommunikationsthema in Deutschland.


Brief- und Paketversand

Größten Logistikunternehmen der Welt

Platz 1: DHL (Deutschland) Gemessen am Umsatz von 41,6 Mrd. Euro im Jahr 2010 ist DHL der größte Logistikdienstleister weltweit. Die Deutsche-Post-Tochter beschäftigt 275.000 Mitarbeiter in 220 Ländern. Wie viele Wettbewerber konnte das Unternehmen zuletzt im vergangenen Weihnachtsgeschäft zulegen: DHL transportierte 2011 deutlich mehr Sendungen zu Weihnachten als im Jahr zuvor.

Platz 2: UPS (USA) Etwas mehr Umsatz als der heimische Konkurrent Fedex machten die Männer in den braunen Uniformen. 2010 erwirtschaftete UPS 31,4 Mrd. Euro. Unternehmenssitz des United Parcel Service ist Atlanta. Die Europa-Zentrale hat ihren Sitz in Brüssel, die deutsche Niederlassung, die große Teile der europäischen Verwaltungsarbeit übernimmt und die größte Niederlassung außerhalb der USA ist, befindet sich in Neuss. Das schicke Braun der Mitarbeiteruniformen und der Transporter hat übrigens einen ganz einfachen Grund: Man sieht Staub und Schmutz nicht sofort.

Platz 3: Fedex (USA) Mit einem Logistik-Umsatz von 34,7 Mrd. Euro im Jahr 2010 geht Platz 3 der weltgrößten Logistikdienstleister an den US-Konzern Fedex. Auch die Zahlen 2011 dürften gut ausfallen - insbesondere zum Jahresende profitierte Fedex kräftig vom steigenden Onlinehandel. Angesichts des guten Geschäfts investierte das Unternehmen jüngst in die Modernisierung seiner Flugzeugflotte und bestellte bei Boeing mehrere Dutzend Maschinen.

Platz 4: Maersk (Dänemark) Das Jahr 2010 hatte nicht gut begonnen für A.P. Moeller Maersk. Vor allem durch die von der Wirtschaftskrise gebeutelte Tochtergesellschaft Maersk, der größten Containerschiffsreederei der Welt, schrieb der dänische Mischkonzern erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen. Doch dann zog die Konjunktur an und die Frachtraten für Containerschiffe legten kräftig zu. Das Ergebnis: 2010 lag der Logistik-Umsatz von Maersk bei 29, 1 Mrd. Euro - und das Unternehmen konnte einen Rekordgewinn, einen Nettoertrag von 3,8 Mrd. Euro, vermelden.

Platz 5: DB Schenker (Deutschland) Die Logistikgeschäfte der Deutschen Bahn, DB Schenker Logistics und DB Schenker Rail, sind unter dem Dach DB Schenker zusammengefasst. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 91.000 Mitarbeiter an etwa 130 Standorten. 2010 erwirtschaftete die DB Schenker einen Logistikumsatz von 18,5 Mrd. Euro.


Briefpostdienstleistungen in Europa: http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=post_ps_let&lang=de

E-Mails

220 Milliarden E-Mails pro Tag Cisco zählt pro Tag 220 Millionen E-Mails weltweit. Neunzig Prozent davon – nämlich 200 Milliarden – sind Spam. 5,8 Milliarden kommen von deutschen Rechnern. Der Cisco 2008 Annual Security Report kommt auf etwa 200 Milliarden Spam-E-Mails weltweit pro Tag. Die meisten dieser unerwünschten Werbemails kommen aus den USA gefolgt von der Türkei und Russland. 5,8 Milliarden Spam-Mails werden jeden Tag von deutschen Rechnern aus losgeschickt. Hier die Spamanteile der Länder:
17 % kommen aus den USA
9 % aus der Türkei
8 % aus Russland
4,7 % aus Kanada
4,1 % aus Brasilien
3,5 % aus Indien
3,3 % aus Südkorea
2,9 % aus Deutschland
2,9 % aus Großbritannien Hier geht es zum Cisco 2008 Annual Security Report Radicati 2006: 171 Milliarden E-Mails pro Tag
Das E-Mail-Management-Unternehmen Radicati schätzte 2006 die Zahl der weltweit verschickten E-Mails auf 171 Milliarden pro Tag. Dahinter stehen 1,1 Milliarden E-Mail-Nutzer mit 1,4 Milliarden aktiven E-Mail-Accounts. Im Jahr 2000 waren es noch 8,2 Milliarden E-Mails pro Tag weltweit. Damals lag auch der Spam-Anteil noch im einstelligen Prozentbereich. 2005 waren es laut Radicati bereits 135 Milliarden E-Mail pro Tag mit 67 Prozent Spamanteil. 2007 lag der Spam-Anteil bei 71 Prozent. Heute ist der Spamanteil noch höher. Allein T-Online erhielt 2006 eine Milliarde Spam-Mails pro Tag. Bei dreißig Millionen „normalen“ E-Mails pro Tag macht das einen Spam-Anteil von 97 Prozent.


Das Internet-Jahr 2010 in Zahlen

107.000.000.000.000 E-Mails, fast alle Spam


Corbis E-Mail: Immer öfter liebe Grüße mit böser Absicht Wer große Zahlen mag, muss das Internet lieben. Ein britisches Beratungsunternehmen hat die wichtigsten Eckdaten zur Internetnutzung 2010 zusammengetragen - und ist dabei auf enorm viele Nullen gestoßen.


Große Zahlen sind das, die das britische Beratungsunternehmen pingdom zusammengesucht hat. Eigentlich arbeitet die Firma als Dienstleister für Unternehmen wie Microsoft, Amazon - oder auch Twitter. Ihr Spezialgebiet: Untersuchungen wie zuverlässig eine Website arbeitet, wie gut sie erreichbar ist - und wann sie ausfällt. Gegen eine Monatsgebühr überwacht pingdom Webseiten und informiert deren Betreiber, sobald es Performance-Probleme gibt.

Und weil solche Probleme oft mit dem immer noch rasanten Wachstum des Webs zusammenhängen, interessiert sich pingdom sehr dafür, wie sich die Netzbevölkerung entwickelt, welche Trends abzusehen sind und welche Dienste besonders nachgefragt werden. Wohl deshalb hat die Firma die wichtigsten Internet-Statistiken für 2010 zusammengetragen, die Ergebnisse der Datensammelei im Firmenblog veröffentlicht und damit einen statistischen Jahresüberblick geliefert, den es in dieser Gesamtheit bisher noch nirgends zu sehen gab. Die Erkenntnisse über die enorme Twitter-Popularität von Lady Gaga sind da nur ein Detail. Zwölf Nullen - und noch viel mehr Denn die richtig großen Zahlen im pingdom-Jahresüberblick findet man da, wo es um E-Mail geht. Sagenhafte 107 Billionen E-Mails wurden demnach Schätzungen zufolge 2010 weltweit verschickt. pingdom spricht sogar von Trillionen, doch diese Zahlenangabe täuscht, denn englische Trillionen (10 hoch 12) sind nicht dasselbe wie deutsche Trillionen (10 hoch 18), sondern entsprechen hierzulande Billionen. Aber auch darauf reduziert ergibt sich immer noch eine imposante Zahl mit zwölf Nullen: 107.000.000.000.000.


▪ Im Juni 2010 zählte die Netzbevölkerung 1,97 Milliarden Menschen ▪ Nicht jeder der online ist, hat auch einen E-Mail-Account: Nur 1,88 Milliarden Onliner sind elektronisch erreichbar ▪ Die Übrigen haben oft mehrere Mail-Accounts, insgesamt nämlich 2,9 Milliarden ▪ Nur ein Viertel aller Mail-Accounts wird beruflich genutzt ▪ Pro Tag wurden zwei Milliarden YouTube-Videos angeschaut (also schaute im Durchschnitt jeder Netznutzer eines pro Tag) ▪ Die meisten Netznutzer leben in Asien: 825,1 Millionen ▪ Fast jeder Dritte Internet-Anwender ist bei Facebook registriert: 600 Millionen ▪ Der Bilderdienst flickr verwaltete bis September 2010 rund fünf Milliarden Fotos ▪ Auf Facebook wurden 2010 - hochgerechnet - 36 Milliarden Bilder hochgeladen

Nutzungsverhalten bei Spam-Mails

http://www.w3b.org/nutzungsverhalten/spam-gefaehrdet-e-mail-marketing.html

Mobilfunk

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Zahl der Mobilfunkteilnehmer in Europa: http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tin00059&plugin=1

Mobilfunkteilnehmer je 100 Einwohner in Europa http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tin00060&plugin=1

Anzahl der Personen in Europa, die Internetbestellungen getätigt haben http://epp.eurostat.ec.europa.eu/tgm/table.do?tab=table&init=1&language=de&pcode=tin00096&plugin=1


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Facebook

Facebook Demographics Revisited – 2011 Statistics

Approximately a year ago, I published "Dispelling the Youth Myth – Five Useful Facebook Demographic Statistics" on this blog. It’s been one of the most visited posts ever since, so clearly there is a lot of interest in understanding the demographics of the Facebook user population. A year later, Facebook is bigger than ever, now the most visited site on the internet. So, I’ve updated the statistics below, and included some new ones, so that we can all be informed, and dispel any myths about Facebook user demographics. Like the original post, I’m writing this one to help avoid the need for us to explain over and over again, who uses Facebook, and instead direct people to this post. Here is the most recent data on Facebook that you can use to enlighten yourself and others on just who uses Facebook and where they come from.

Facebook.com average user figures and facts:

Average user has 130 friends on the site Average user sends 8 friend requests per month Average user spends an average 15 hours and 33 minutes on Facebook per month Average user visits the site 40 times per month Average user spends an 23 minutes (23:20 to be precise) on each visit Average user is connected to 80 community pages, groups and events Average user creates 90 pieces of content each month 200 million people access Facebook via a mobile device each day More than 30 billion pieces of content are shared each day Users than access Facebook on mobile devices are twice as active on Facebook compared to non-mobile users Facebook generates a staggering 770 billion page views per month


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Source: facebook.com, pingdom.com

Videoconferencing

Videoconferencing

Videokonferenz wird der synchrone Informationsaustausch zwischen Menschen an mehr als einem Ort in Erweiterung zur örtlich begrenzten Besprechung (Konferenz) mit Hilfe von technischen Einrichtungen zur Bild- und Tonübertragung genannt. Die unterschiedlichen Bilder und Töne an den Orten werden durch die Teilnehmer beeinflussbar für die jeweiligen Endgeräte aufbereitet. Die Endgeräte haben mindestens eine Kamera und ein Mikrofon als Eingabegeräte sowie Bildschirm und Lautsprecher als Ausgabegeräte. Bei nur zwei Teilnehmern ist der Begriff Bildtelefonie zutreffender.

Geschichte

Erste Entwicklungen von Technologien zur Videokonferenz begannen bereits in den Dreißiger Jahren, parallel zur Entwicklung des Fernsehens. Trotz neuer Technologien in den 1970er Jahren und einer dadurch getragenen Wiederaufnahme der Entwicklung waren Videokonferenzen bis zum Beginn des Dritten Jahrtausends wenig verbreitet. Einen Durchbruch erlangten verbesserte Kompressionsverfahren der mittlerweile vollständig digitalisierten Sprach- und Videodaten, die Standardisierung der bis dahin proprietären Verfahren und der allgemeinen Verfügbarkeit von PCs und digitalisierten Anschlussleitungen zu ersten Erfolgen. Mit der zunehmenden Umstellung auf IP-basierte Vermittlungstechnik profitiert die Videokonferenz heute immer stärker von der Verfügbarkeit breitbandiger Verbindungen. Experten sagen daher einer wachsende Verbreitung dieser Kommunikationstechnologie voraus.

Soziale Dynamik

Video-Konferenzen stellen eine eigenständige Kommunikationsituation dar, die nicht bloß auf der Mitte zwischen traditioneller Telefon- Face-to-Face-Kommunikation liegt. Das wichtigste Problem ist dabei, dass aus den räumlich getrennten Standorten der Teilnehmer unterschiedliche Wahrnehmungsbedingungen resultieren. Die Beantwortung der Frage, ob die Teilnehmer einer Videokonferenz verstärkt auf den Video- oder Audiostream zurückgreifen, hängt dabei vom Thema des Gesprächs ab. Wenn nonverbale oder deiktische Aspekte eine große Rolle spielen, rückt das Video in den Vordergrund, bei allen anderen Themen konzentrieren sich die Teilnehmer dagegen zumeist auf den Audiostream. Ein häufig auftretendes Kommunikationsproblem in Videokonferenzen ist die bis zu einer Sekunde lange Zeitverschiebung zwischen Aufnahme und Ausstrahlung. Dieser Lag hat oft zur Folge, dass der jeweils andere Gesprächspartner als „langsam“ wahrgenommen wird oder eine Übertragungspause dahingehend missinterpretiert wird, dass der erwarteten, aber vermeintlich ausbleibenden Antwort ins Wort gefallen wird. Weitere Probleme sind die Schwierigkeit, Augenkontakt herzustellen, insbesondere, weil oft das Eigenbild vorgezogen wird und technische Störungen wie Bild- oder Tonausfall oder Grobpixelierung.


Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Spam

http://socialmediatoday.com/kenburbary/276356/facebook-demographics-revisited-2011-statistics

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/150696/umfrage/festnetzanschluesse-der-deutschen-telekom-seit-2003/

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/30044/umfrage/handy-art-der-nutzung/

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155052/umfrage/versendete-sms-in-deutschland-seit-2000/

http://www.cisco.com/web/DE/index.html

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/top-ten-die-groessten-logistikkonzerne-der-welt/3582886.html

http://www.w3b.org/nutzungsverhalten/spam-gefaehrdet-e-mail-marketing.html

http://appsso.eurostat.ec.europa.eu/nui/show.do?dataset=post_ps_let&lang=de

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/portal/page/portal/information_society/data/main_tables

http://en.wikipedia.org/wiki/Videoconferencing


Aufgabe 04: Vergleich und Statement der Artikel "Ethik-Ranking durch die Konsumenten" und "Ferraris für alle"

Die Idee einer Ethik-Rankingagentur finde ich sehr Interessant, denn zur Zeit ist der Konsument dem Hersteller mehr oder weniger ausgeliefert. Er kann sich zwar auf Verpackungsinformationen informieren und danach handeln, jedoch wir der einzelne Konsument kaum etwas verändern können.

Durch eine Organisation der Konsumenten, würde die Summe der Stimmen eine klare Macht werden, und die Machtposition einzelner Bosse ins schwanken bringen, die bis zum jetzigen Zeitpunkt unantastbar sind. Dies gilt für jede Art von Produkt. Vom Joghurt bis zur Bank könnte somit großer Einfluss ausgeübt werden.

Bezüglich des Textes „Ferraris für alle“ denke ich, dass die vom Autor Vertretene Meinung grundlegend Richtig ist. Nur durch Streben nach mehr steigt auch der Wohlstand, der von jedem einzelnen von uns verlangt wird. Jedoch lässt er meiner Meinung nach außer Acht, dass mit dem Streben nach mehr Wirtschaftskraft, mehr Wohlstand auch mehr Ausbeutung von Menschen Hand in Hand geht. So werden die Reichen immer reicher und die Armen immer Ärmer.

Aufgabe 05: "BIG DATA"

Als Big Data werden besonders große Datenmengen bezeichnet, die mit Hilfe von Standard-Datenbanken und Daten-Management-Tools nicht oder nur unzureichend verarbeitet werden können. Problematisch sind hierbei vor allem die Erfassung, die Speicherung, die Suche, Verteilung, Analyse und Visualisierung von großen Datenmengen. Das Volumen dieser Datenmengen geht in die Terabytes, Petabytes, Exabytes und Zettabytes. Nach aktuellen Berechnungen verzehnfacht sich die verfügbare Datenmenge circa alle fünf Jahre.

Dieser Trend wird verstärkt durch die zunehmende maschinelle Erzeugung von Daten z. B. über Protokolle von Telekommunikationsverbinden (CDR) und Web-Zugriffen (Weblogs), automatische Erfassungen von RFID-Lesern, Kameras, Mikrofonen und sonstigen Sensoren. Weitere Beispiele für Big Data gibt es in der Finanzindustrie (Finanz-Transaktionen, Börsendaten), dem Energiesektor (Verbrauchsdaten), Gesundheitswesen (Verschreibungen). In der Wissenschaft fallen ebenfalls große Datenmengen an, z. B. in der Geologie, Genetik, Klimaforschung und Kernphysik. Kritik gibt es vor allem daran, dass die Daten oft nur nach quantitativen Aspekten erhoben und ausgewertet werden, statistische Grundprinzipien wie Repräsentativität aber nicht gewahrt werden. Dadurch enthalten die so gewonnen Erkenntnisse oft einen verfälschenden Trend.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Big_Data

Arno Ritter's Ausstellung bei der Biennale 2012

Zentrales Thema der Ausstellung ist die Beziehung zwischen dem humanen Körper und den „dafür“ konstruierten Räumen der Architektur wie der Stadt. Der Beitrag der kommenden Biennale positioniert sich als räumliches Instrument der Reflexion und der architektonischen Forschung, das scheinbar utopisch klingende Fragen zur Zukunft unserer Städte und der Architektur stellt, als auch gegenwärtige Entwicklungen im naturwissenschaftlichen, technologischen wie medialen Kontext thematisieren wird.

Es ist ein Projekt zwischen SCIENCE und FICTION, oder anders gesagt, es ist Science Fiction. Im Ausstellungsbeitrag wird über zukünftige Formen von Städten und Architekturen und deren Interaktion mit Nutzern und Besuchern jenseits von realer Architektur nachgedacht. „reports from a city without architecture“ versucht damit darzustellen, welche „soziale Physik“ in absehbarer Zukunft an die Stelle unserer gebauten Städte und Gebäude treten könnte.

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