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Architektur als Indikator

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von Lukas Mähr

Architektur als Indikator

Die Architektur wird hier verwendet um Informationen über die Konzentration der Strahlung in der Luft zu bekommen, aber nicht nur in der Luft sondern auch in der nächsten Umgebung. Das Spektrum reicht von kontaminierten Landstrichen bis hin zum engsten Körperkontakt mit dem Indikator. Der Rezipient, der Mensch, also kann damit die Strahlung ablesen und Ihre Veränderungen und Verlagerungen beobachten. Die Fremde und Undurchsichtigkeit des Wesens der Strahlung soll sichtbar und erfahrbar gemacht werden.


Bild:Architektur als Indikator1.jpg


Neuronale Netzwerke

Dazu ist es notwendig, dass die Architektur sich autonom und der Strahlung entsprechend verändern kann, es muss sich eine Art intelligentes System an die Strahlung anpassen. Dazu werden lebende Organismen aus nicht-lebendigen Elementen erzeugt, Leben ohne natürliche Substanzen, dynamische Systeme, Energie- und Informationsaustauschenden, sich selbst erzeugenden wie steuernden, in 3-dimensionaler materialer Ausführung erzeugten Wesen, mit einer Art von Intelligenz, produziert durch künstliche neuronale Netze. Künstliche neuronale Netzwerke sind die Nachahmung ihres Vorbilds, des Gehirns. So wie Synapsen und Neuronen unser Gehirn bilden, besteht ein künstliches Neuronennetz aus einem Gitter nachgeformter Neuronen und Synapsen. Das System setzt sich aus einer Vielzahl gleichartig funktionierender Teile zusammen die sich selbst so organisieren dass sie gemeinsam sehr komplexe Aufgaben bewältigen können.

Funktionsweise Replikator

Wir sprechen hier von einem Replikator, das ist ein Konzept das aus vielen einzelnen intelligenten Bausteinen besteht die alle identisch sind. Dieser fließt durch seine Hindernisse, er bewegt sich in fortwährender Bewegungs- Metamorphose. Statt aufrechtem Gehen und Rollen zerteilen sich diese Bestandteile, um Hindernisse rasch zu überwinden. Folglich muss man Algorithmen entwickelt, mit denen das Gesamtkonstrukt kontrolliert werden kann. Die Bauteilen welche sich als Gesamtheit oder auch eigenständig bewegen können erhalten dieselbe Intelligenz, in Form mikroskopischer Silizium Chips, so dass die Funktionsfähigkeit auch nach einem eventuellen Teilungsprozess erfüllt werden kann. Bei der Formgebung orientieren sich diese kleinsten Bestandteile nach der Strahlung, Elemente im Bereich einer höheren Strahlungsintensität sondern ein stärkeres Magnetfeld ab und bilden dort Verdichtungen.

Die einzelnen Module schließen sich dann über Ihre Tentakel kurz, um Informationen miteinander austauschen zu können, Konzentrationen, vorprogrammierte Bewegungsabläufe, Intensitäten,… Diese Randbedingungen bestimmen dann den Bewegungsablauf, den Status, die Farbe und die weiterzuleitenden In- und Outputs welche sich im ständigen Wechsel befinden. Bei Niedrigstniveau der Strahlung wird die Verbindung aufgelöst und der Gesamtorganismus teilt sich, löst sich auf und oder bildet sich bei Höchstniveau wieder neu.

Phänomenologie und Auftreten

Die Omnipräsenz der Indikatoren spielt hierbei eine große Rolle für die Neubildung und das Wachsen und Schrumpfen der Art und ihre Möglichkeit zur Teilung. Nach dem Impfen ganzer Gegenden um diese der Strahlung einsichtig zu machen bilden sich in diesen die Strahlungsindikatoren in den unterschiedlichsten Formen und Intensitäten, in unterschiedlichsten Dimensionen und an verschiedensten Orten. Von der Freiform im offenen Land bis hin zu Bewachsungen von Gegenständen, so zieht sich dieser Schleier über all Jenes welches der Strahlung augesetzt ist setzt sich in Körpern fest und verschwindet nach dem Verbrauchen der Strahlung wieder.





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Attribute

Mähr Lukas | Thorsen Kjetil Bild:E6 LukasMaehr.jpgLudin Frank | E6 | Architektur als Indikator | | chernobyl+ | 04WS

Fakten zu Architektur als IndikatorRDF-Feed
BetreuerThorsen Kjetil  + und Ludin Frank  +
ImageE6 LukasMaehr.jpg  +
LVE6  +
Semester04WS  +
Themachernobyl+  +
TitelArchitektur als Indikator  +
VerfasserMähr Lukas  +
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