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Adding together

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Verfasser Schmid Benjamin, Moschig Verena
Betreuer Sommer Gilbert
LV HBSE
Thema T-Shelter
Titel adding together
Semester 15WS
Image Bild:ScMo Modellfoto 1 50 1.JPG

Inhaltsverzeichnis

Aufgabenstellung

Den aktuellen Geschehnissen in Europa entsprechend, besteht zunehmend der Bedarf an Unterkünften welche Platz für die Ströme an Flüchtlingen bieten. Zudem ist es sinnvoll, dass solche Behausungen möglichst schnell aufbaubar sind sowie, wenn möglich sogar mobil oder transportabel. Jedoch sind dies nicht die einzigen Merkmale welche eine solche Unterkunft aufweisen muss, es reicht nicht ein Dach über dem Kopf, der Raum der Produziert wird soll auch architektonische Qualitäten aufweisen und den Menschen darin ein Gefühl von Geborgenheit geben.

Diese Grundidee des schnellen, einfachen und kostengünstigen Bauens, kann auf verschiedenste Art und Weise umgesetzt werden. Einzelne Gebäudeteile für eine Person oder auch Gebäudekomplexe für mehrere Personen sind möglich.

Konzept: adding together

Unsere Behausung soll Menschen aus verschiedensten Herkunftsländern zusammenfürhern. Durch einen großzügigen Gemeinschaftsbereich, welcher aufgeständert wird um auf unebenen Untergrund zu reagieren, wird sozialer Raum geschaffen welcher der Kommunikation und dem Zusammenleben dient. An den Gemeinschaftsraum können indviduell und je nach Anzahl der Bewohner Wohneinheiten angedockt werden, zudem besteht die Möglichkeit mit solchen Einheiten den Gemeinschaftsraum zu erweitern odern weitere Sanitäreinheiten hinzuzufügen. Durch diese freie Anordnung entstehen spannende Außenansichten und weiter Freiräume wie etwa Balkone. Die einzelnen Wohneinheiten sind relativ klein gehalten, bieten jedoch durch Sprünge in Boden und Decke große Wohnqualität, sodass der Raum optimal und individuell genutzt werden kann. Die sparsamen Einzelräume werden an den gemeinsamen sozialen Raum angehängt und somit die Bewohner nicht nur räumlich sondern auch sozial zusammengebracht...adding together!

Unser Entwurfsansatz beinhaltet eine platzsparende Denkweise, welche jedoch spannende Raumsituationen schaffen soll. Wir haben uns dazu entschlossen ein Bauwerk zu entwerfen welches für bis zu 30 Personen Platz bieten soll. Das Bauwerk enthält um Platz zu sparen für jede Person einen 9m² großen privaten Schlafraum und auf zwei Ebenen verteilte Gemeinschaftsräume zum Kochen, Kommunizieren und zur Körperpflege.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die horizontale Schichtung in unserem Projekt, durch diese soll Platz eingespart werden aber zugleich sollen die Räumlichkeiten dadurch an Qualität gewinnen und soziale Räume zur Kommunikation entstehen lassen.

Baubeschreibung

Wohneinheiten

Die privaten Wohn- und Schlafeinheiten haben eine quadratische Grundfläche von 9m², welche durch unterschiedliche Boden- und Deckenhöhen den Raum ideal nutzten und interessante Raumsituationen erzeugen. Diese einzelnen Einheiten werden gestapelt und nebeneinander gestellt so dass jeweils drei davon übereinander liegen und auch jeweils drei an eine Seite des großen Gemeinschaftsraumes andocken. Einige dieser Einheiten werden zusätzlich dem Gemeinschaftsraum zugesprochen und dienen etwa als Sanitäranlage nicht dem Privatgebrauch. Flächen welche frei von Wohneinheiten bleiben können als Außenflächen, etwa Balkone genutzt werden.

Die Einheiten haben drei Unterschiedliche Bodenniveaus: 0,00m; 0,50m und 1,00m. Dabei wird das 50cm hohe Podest als Sitzbank verwendet über welcher sich eine Raumhöhe von 2,50m erstreckt und somit diesem Bereich hohe Qualität gibt. Das 1m hohe Podest dient als Schlafplatz, welcher mit 1m Raumhöhe auskommt. Durch diese Sprünge in Decke und Boden entstehet eine hohe Raumqualität und die Beengtheit des Raumes wird dadurch ausgeglichen.

Die Wohneinheiten werden aus Massivholzbauweise vorgefertig, d.h. die Wände, Böden und Decken bestehen aus 5,7cm dicke Brettschichtholz welches gedämmt und mit einer Fassade aus Fichtenholzlattungen versehen wird. Innenliegend ist somit durchgehend die Maserung des BSH aus Fichte sichtbar. Die großzügigen Fenster besitzten Aluminiumrahmen, welche sich an der Fassade vom Holz abheben. Zudem sind sie als Klappfenster ausgeführt.


Gemeinschaftsbereich

Der gemeinschaftliche Bereich im Inneren besteht aus zwei Umgängen welche die einzelnen Wohneinheiten mit dem Inneren verbinden und zwei Ebenen, eine im Erdgeschoss und ein Mittelgeschoss. Die beiden Hauptebenen im Gemeinschaftsraum besitzen Raumhöhen von bis zu 4,00m und geben den kleinen Wohneinheiten somit eine Ausgleich. Dieser Raum soll offen gestaltet werden und ein Gefühl von gemeinschaftlicher Freiheit vermitteln.

Die beiden Umgänge liegen auf einer Höhe von 2,50m und 5,00m und werden durch stadionartige Treppen d.h. mit höhere Sitzstufen, mit den Hauptebenen auf 0,00m und 3,60m verbunden. Die Treppenunterkonstruktionen bestehen aus filigranen Stahlteilen, welche mit Fichtenbrettern gedeckt sind.

Das mittlere Geschoss steht auf Stützen und ist sonst so materialsparend wie möglich gefertigt. Es besteht rein aus einer Holzleichtbauunterkonstruktion auf welcher der Fichtenboden liegt. Um die unteren Geschosse sonst frei von Stützen zu halten, werden die tragenden Balken der Umgänge mit Stahlelementen aus der Außenwand des Gemeinschaftsraumes gehalten. Das Dach sowie die der Boden des Gemeinschaftsraumes sind ebenfalls in Holzleichtbau gefertigt und erfüllen die Mindestanforderungen dieser Bauteile. Das Dach wird durch eine leichte Stahlunterspannung zusätzlich gestützt. Alle Oberflächen sind in Fichtenholz ausgeführt.


Verbindung

Die massiv vorgefertigten Wohnmodule werden über Stahlverbindungen an den Raster des Innenraumes in Holzleichtbau angedockt und befestigt. Die Flächen zwischen Wohnmodul und Gemeinschaftsraum werden wiederum mit Holzleichtbaumodulen gefüllt. Die Module welche diesen Raster füllen unterscheiden sich je nach dem ob diese Wand als Außenwand oder als Innenwand genutz wird.

Aufbauten

In unserem Projekt sind folgenden Aufbauten zu unterscheiden:


WANDAUFBAU-WOHNMODUL

Lattung Fichte 20mm

Konterlattung Fichte Hinterlüftungsebene 30/50mm

XPS-Dämmung 120mm

Bitumen 1-lagig geflämmt 5mm

Brettsperrholz Fichte (KLH) 57mm


DACHAUFBAU-WOHNMODUL

Lattung Fichte 20mm

Konterlattung Fichte Hinterlüftungsebene 30/50mm

XPS-Dämmung 120mm

Bitumen 2-lagig geflämmt 10mm

Brettsperrholz Fichte (KLH) 57mm


WANDAUFBAU-HAUPTRAUM (als Innenwand)

Vorsatzschalung Fichte 20mm

Konterlattung Fichte Installationsebene 30/50mm

DWD Platte 20mm

Konstruktionsholz / XPS-Dämmung 120mm

OSB Platte als Dampfsperre verklebt 18mm

Konterlattung Fichte Installationsebene 30/50mm

Vorsatzschalung Fichte 20mm


WANDAUFBAU-HAUPTRAUM (als Außenwand)

Bitumen 2-lagig geflämmt 10mm

Vorsatzschalung Fichte 20mm

Konterlattung Fichte Hinterlüftungsebene 30/50mm

DWD Platte 20mm

Konstruktionsholz / XPS-Dämmung 120mm

OSB Platte als Dampfsperre verklebt 18mm

Konterlattung Fichte Installationsebene 30/50mm

Vorsatzschalung Fichte 20mm


BODENAUFBAU-HAUPTRAUM

DWD Platte 20mm

Konstruktionsholz / Glaswolle 200mm

OSB Platte als Dampfsperre verklebt 18mm

Bretter Fichte 20mm


DACHAUFBAU-HAUPTRAUM

Bitumen 2-lagig geflämmt 10mm

Lattung Fichte 20mm

Konterlattung Fichte Hinterlüftungsebene 30/50mm

DWD-Platte 20mm

Konstruktionsholz /Glaswolle 200mm

Schalung Fichte 20mm


BODENAUFBAU-WOHNMODUL

Windpapier

XPS-Dämmung 120mm

Bitumen 2-lagig geflämmt 10mm

Brettsperrholz Fichte (KLH) 57mm


Pläne

Grundrisse

Schnitte

Ansichten

Treppe

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