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AbstraktionsNADELbett

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"schwimmen oder nicht schwimmen DASS ist hier di Frage"


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Inhaltsverzeichnis

Findling

Die Aufgabenstellung lautete einen Findling zu finden. Der Findling sollte nur eines können schwimmen. Nach vielen versuchen mit verschiedensten Objekten fiel meine Wahl auf die Stecknadel. Das besondere dabei ist, dass die Stecknadel nicht wegen der Wasserverdrängung oder Dichte schwimmt sondern wegen der Oberflächenspannung des Wassers. Daraus ergab sich der erste Gedanke, dass sich mein Entwerfen mit der Wasseroberfläche und deren Bewegung auseinandersetzt.


Auswertung und Weiterentwicklung vom "alten" zum neuen Objekt

Um das Objekt und seine Umsetzung besser zu verstehen wurden Handskizzen angefertigt.



Weiters stellte sich auch heraus, dass ich Flächig arbeiten musste damit ich die Eigenschaften der Oberfläche besser übernehmen konnte. Von diesem Moment wurde klar, dass es sich um eine Abstraktion der Welle handeln sollte. Dies sollte Ähnlichkeit mit dem Ausgangsobjekt besitzen, welches klein und sensibel war. Diese Sensibilität galt es nun auch auf das Neue Objekt zu übertragen.


Umsetzung auf ein Arbeitsmodell

Mit Hilfe der Skizzen wurden Arbeitsmodelle erstellt. Ziel war es die passende Form zu finden. Hierbei entschließ ich mich für einen modularen Aufbau. Als besten Funktionierende Grundform für das Modul wurde das Rechteck. Es ist zwar nicht die geometrisch stabilste Form jedoch wirken nur minimale Kräfte im Gesamtsystem. Die Module werden miteinander über jeweils zwei Verbindungsstücken mit einem anderen Module verbunden.


Am Ende haben wir also einen Anzahl von gleichen Modulen die miteinander gelenkig verbunden wurden. Als „Abtastnadel“ wurden transparente Kunststoffkugeln verwendet. Im inneren der Kugel finden wir das Verbindungsstück (Holzstift) zwischen Kugel und dem einzelnen Modul, es soll die Stecknadel symbolisieren. Jedes Modul hatte vier Kunststoffkugeln die dessen Stabilität auf dem Wasser garantierte.



Schwimmversuch

Da die Arbeitsmodell nicht nur zum anschauen gedacht waren habe wir auch schwimmtest mit ihnen vollzogen. Im Becken wurde es einer ansteigenden Strömung ausgesetzt. Dieser Versuch war ein voller Erfolg bis sich das Model in der Wellenmaschine verfing.


Details

Später wurden noch einige Details geklärt wie die genauen Masse des möglichen Endmodells oder die Wahl der Materialien. Die Technischen Zeichnungen wurden immer wichtiger um die Ausmaße zu ermitteln. So hat die Fläche des Endmodells die Maße von 1,5 m breit und 2 m lang. Das sind 4x6 Modulreihen. Verbunden wurden die einzelnen Elemente mittels Verzahnungen die durch Holzstiften noch ausgesteift wurde. Gleichzeitig dienten die Stifte auch als Gestaltungselement (Stecknadel).


Bodensee

Am Bodensee wurde das Objekt schließlich verwirklicht. Als Material verwendete ich Sperrplatten und die Kunststoffkugeln. Ich legte großen Wert darauf, dass kein Leim verwendet wurde, aller Verbindungen werden nur durch Holz getragen. Innerhalb einer Woche wurde alles fertig gestellt und im Bodensee auf seine Funktion überprüft. Alles verlief einwandfrei auch wenn wir selbst die Wasserwelle erzeugen mussten :-)



Wenn sie Fragen oder Anregungen haben melden sie sich unter Josef.Brunner@student.uibk.ac.at

Danke an das Institut für die Unterstützung.

Attribute

Brunner Josef | Ender Ursula | Luckeneder Daniel | Troi Valentine | E1 | Treibgut | AbstraktionsNADELbett | 09SS | Datei:TreibGUT Objehgfdhkte 076.JPG |

Fakten zu AbstraktionsNADELbettRDF-Feed
BetreuerEnder Ursula  +, Luckeneder Daniel  + und Troi Valentine  +
ImageTreibGUT Objehgfdhkte 076.JPG  +
LVE1  +
Semester09SS  +
ThemaTreibgut  +
TitelAbstraktionsNADELbett  +
VerfasserBrunner Josef  +
Persönliche Werkzeuge