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ARCUS CATENA

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Verfasser Hatice Karakus, Neslihan Özkan
Betreuer Ladinig Johannes, Mandler Paul, Mathoy Thomas
LV E2
Thema Construction and the Digital
Titel Arcus Catena
Semester 14WS
Image Bild:IMG 7621.JPG

Inhaltsverzeichnis

Hängemodell Experimente

Arcus Catena, abgeleitet vom lateinischen Arcus (Kette) Catena (Bogen), stellt eine erweiterte Form einer Kettenlinie dar. Um die Kettenlinie herzuleiten muss man sich die physikalischen Gegebenheiten zu Nutze machen. Durch Aufhängungspunkte und Länge einer Kette, unter Berücksichtigung der Schwerkraft, kann man die Form der Kettenlinie bestimmen. Deshalb wurden für den Vorentwurf physische Modelle aus verschieden langen Ketten und Holzlehrgerüsten mit Hilfe von Assembly Logic erstellt.

Digitalisierung

Durch unterschiedliche Aufhängpunkte wurden die Ketten in mehreren verschiedenen Höhen an einem Holzrahmen befestigt, somit wurde die Form des Bogens bestimmt und daraufhin als digitales Hängemodell, basierend auf dem Prinzip des Umkehrmodells, in Maya simuliert.


Produktion

Durch die Bestimmung einer Konstruktionsart und eines Montageverfahrens, wurde entschieden den Bogen aus Holzbalken zu fertigen. Als Material benötigten wir Balken mit dem Querschnitt 4,4x7,4 cm, Gurte (2 cm), Pattex-Kleber,Tacker und Klettverschlüsse. Bei der Produktion wurden Holzteile in einer Reihe aufgelegt und mit Pattex bestrichen. Dann wurden jeweils zwei Gurte der Länge nach möglichst gespannt darüber geklebt. Um die Stabilität zu sichern wurden die Gurte zusätzlich noch mit einem Tacker auf die Holzstücke fixiert. Somit ergaben sich die sieben verschieden großen Bögen.

Vorteile

Die Bögen können sehr einfach an beliebigen Standorten, durch vielachsige CNC gesteuerter Abbund-Maschinen, vorfabriziert und zusammengerollt transportfähig bereit gestellt werden. Die Vorteile dieser Bögen liegen darin, dass sie sehr schnell aufstellbar und genauso schnell wieder abbaubar sind. Aufgrund der Verbindungen mit Gurten sind die Teile sehr flexibel formbar und benötigen weder einen glatten noch einen festen Untergrund.

Experiment Gips-Ziegel

Das Projekt Ziegel dreht sich hauptsächlich um zwei Begriffe: Flexibilität - die wiederverwendbaren Schalen sind aufgrund ihrer Flexibilität anpassungsfähig. Individualität - die Ziegel können aufgrund ihrer Schalen individuell gestaltet werden.

Die Gips-Ziegel werden in Schalen gegossen. Durch diese können die Ziegel individuell gestaltet und von lichtdurchlässig bis zu ganz massiv hergestellt werden. Auch die Maße,sowie die Korngröße der Schalen sind flexibel gehalten, so kann man die Größen unterschiedlich ausführen und die Struktur sowie die Oberfläche des Ziegels bestimmen.

Es wird deutlich weniger Material verbraucht als bei herkömmlichen Bausteinen.Durch das Aufeinanderschichten der Ziegel können schalenartige Morphologien entstehen. Außerdem wird die Reibung zwischen den einzelnen Ziegeln durch geringere Auflageflächen verringert. Mithilfe von Nuten werden die Ziegel ineinander gesteckt, deshalb wird kein Mörtel oder Zusatzstoff zur Fixierung der Einzelteile benötigt. Jeder einzelne Ziegel wird extra für eine ganz bestimmte Stelle in der Konstruktion produziert.

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Fakten zu ARCUS CATENARDF-Feed
BetreuerLadinig Johannes  +, Mandler Paul  + und Mathoy Thomas  +
ImageIMG 7621.JPG  +
LVE2  +
Semester14WS  +
ThemaConstruction and the Digital  +
TitelArcus Catena  +
VerfasserHatice Karakus  + und Neslihan Özkan  +
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