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7-More London

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Architekt Foster & Partners
Detail Glasfassade
Fertigstellung 2009
Image Bild:PWC.jpg
Ingenieur Foster & Partners
Auftraggeber More London/LBD2 Limited London
Ort London
Primärtragstruktur Verbundbauweise
Gebäudetyp Mischnutzung


Inhaltsverzeichnis

More London

Unmittelbar neben der Tower Bridge ragt die gläserne Architektur des Projektes „More London“ in den Himmel. Das jüngste Gebäude „7 More London“ – die neue Firmenzentrale von Pricewaterhouse Coopers – steht im historischen, südlich der Themse gelegenen Stadtteil Southwark. Im Mittelalter noch zwielichtiges Vergnügungsviertel und Bühne für Shakespeares Theater, hat es sich über Jahrhunderte zu einem wirtschaftlich bedeutsamen Zentrum der Millionenmetropole entwickelt. Hier residieren Dienstleister und Anwälte, hier steht die Tate Modern Gallery – das weltweit größte Museum für moderne Kunst – und das Londoner Rathaus. Das „bunte“ Viertel mit rund 250.000 Einwohnern steht für Fortschritt, Integrität und Aufschwung, ohne die enge Bindung zur Theaterkunst zu verlieren. Moderne Architektur fügt sich harmonisch neben Jahrhunderte alten historischen Gebäuden ins Stadtbild, ohne das Flair des Viertels zu zerstören – eine für London typische Mischung.

Fassade,Innenhof

Das Areal „More London“ ist bereits seit 2003 im Aufbau. Die Bürogebäude wirken durch Glasfassaden offen, transparent und einladend. „7 More London“ komplettiert das Projekt. Mit mehr als 60.000 Quadratmetern hat die Gebäudefläche die Ausmaße von vier Fußballfeldern. Es überzeugt architektonisch und technisch durch seine innovative Gebäudeform und die konsequente Nutzung ökologischer und energiesparender Technologien und Werkstoffe – wie zum Beispiel die 16.500 Quadratmeter große Sonnenschutzglas-Fassade mit ipasol neutral 50/27 von Interpane.

Der als Vieleck angelegte Bau umschließt einen polygonalen Innenhof und ist durch mehrstöckige gläserne Skybridges verbunden. Diese sind halbmondförmig und beidseitig konkav gewölbt. Das auffällige Gebäude öffnet sich in Richtung Themse: Am Fluss flanierende Passanten erkennen die stark unterschiedlichen Gesichter des Baus: Die glatte, fließende Fassade im Innenbereich zeigt sich klar und zurückhaltend. Eine so genannte „Zig-Zag“-Fassade rund ums Gebäude ist optisch extrovertierter, denn die Oberfläche mäandriert durchgehend. Das bauphysikalisch anspruchsvolle Projekt führte als Fassadenbauer seele, Gersthofen, aus.


Highlight

Technisch spielt auch die Sonnenschutzverglasung in der ersten Liga: ipasol neutral 50/27 verringert das Aufheizen der Büroräume bei intensiver Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig sorgt es für neutrale Durchsicht und viel Tageslicht im Inneren (TL = 50 Prozent), elektrisches Licht muss erst verhältnismäßig spät eingeschaltet werden. Die energetischen Eigenschaften des Glases tragen dazu bei, die Betriebskosten des Gebäudes gering zu halten. Durch den niedrigen Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert = 27 Prozent nach EN 410) bleiben die Räume auch im Hochsommer angenehm kühl und die Klimatisierungskosten sinken deutlich. Im Winter sorgt der Ug-Wert von 1,1 W/m²K (nach EN 673) für effektive Wärmedämmung. Als Verbundsicherheitsglas erfüllt das Glas zudem einen hohen Sicherheitsstandard. Zusätzlichen Sonnenschutz an besonders heißen Sommertagen bieten vorgesetzte Aluminium-Lamellen.


Bilder

Weblinks & Quellen

Offical Homepage Baudetails]

Offical Homepage Foster & Partners]

Location

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ArchitektFoster & Partners  +
AuftraggeberMore London/LBD2 Limited London  +
DetailGlasfassade  +
Fertigstellung2009  +
GebäudetypMischnutzung  +
ImagePWC.jpg  +
IngenieurFoster & Partners  +
OrtLondon  +
PrimärtragstrukturVerbundbauweise  +
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