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3 motion

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3 motion


Entwurfsidee

Grundidee dieses Projektes war es eine Überdachung in Verbindung mit einer Tribüne zu schaffen. Diese soll als Modul für unterschiedliche Veranstaltungen installiert werden können. Dazu gehören zum Einen sportliche Spielstätten wie zum Beispiel verschiedene Plätze für Fußball, Tennis, Eishockey... oder auch als Tribüne neben einer Rennstrecke kann es eingesetzt werden. Zum Anderen kann das Projekt auch bei kulturellen Veranstaltungen Verwendung finden, wie etwa einer Theateraufführung oder bei einem Konzert. Der Entwurf sieht dabei ein Modul vor das aus zwei Trägern besteht die oben durch ein Faltwerk miteinander verbunden sind. Zwischen den Trägern ist Platz für eine zweistöckige Tribüne die Sitzplätze für 420 Personen beinhaltet. Einzigartig an diesem System ist das sich aufklappende Dach. Je nach Witterung oder Einsatz des gesamten Moduls kann dieses nämlich verschiedene Positionen einnehmen. Durch die Bewegung ist es z.B. möglich einmal nur dir Tribüne zu beschatten oder auch einen großen Teil des Platzes der davor liegt. Eine andere Einsatzmöglichkeit wäre, dass bei einem Konzert die gesamte Licht- und Soundanlage vorne angebracht würde. Durch das weit ausfahrende Dach könnte diese dann direkt ober den Künstlern zu Einsatz kommen, ohne das noch ein separater Aufbau dafür gemacht werden muss. Wenn man mehrere dieser Module aneinander reiht, können durch das Verstellen der Dachflächen sogar verschiedene, sich immer zu bewegende, Formen dargestellt werden. Ein Beispiele dafür wäre eine Welle.




Theo Jansens „Strandbiester“

Der Impuls für diese Entwurfsidee kam vom niederländischen Künstler Theo Jansen. Dieser beschäftigte sich hauptsächlich mit kinetischer Kunst und wurde durch die Erfindung seiner "Strandbiester" berühmt. Diese aus Plastikrohren, Kabelbindern, Nylonfäden und Klebebändern bestehenden Kunstobjekte können sich sehr elegant bewegen.



Funktionsschema

Der Träger ruht auf einem Pfeiler aus Stahlbeton. Der schwere Sockel dieses Pfeilers sorgt für dafür, dass das gesamte Tragwerk nicht vornüber kippt. An der Spitze teilt er sich zu einer Gabel, in der eine Platte (rot) gelenkig eingehängt ist. Diese wird von einem hydraulischen Kolben (rot) um die Achse (wo sie mit dem Pfeiler verbunden ist) gedreht. An die Platte angeschlossen sind das vordere Tragwerk (das zugleich das vordere Dach bildet) und ein Stab. Diese verteilen die Kräfte weiter im System. Im Gelenk zwischen der Platte und dem Stab befindet sich ein Nabenmotor. Dieser wird dazu benötigt den Träger in eine oder andere Richtung zu schwingen, wenn der hydraulische Kolben senkrecht zur Drehachse (diese zwischen Pfeiler und Platte) steht. An diesem kleinen Punkt hat der Kolben nicht die Möglichkeit die Platte zu bewegen.

Funktion.gif

Grundriss

Schnitt

Details


Renderings

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