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Hilfe:3D-Printer Rapman 3D

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Inhaltsverzeichnis

WICHTIG

Der Drucker bedarf permanenter Instandhaltungs- und Revisionsarbeiten. Daher sind etwaige Verzögerungen im Druckprozess nicht auszuschließen und die Druckaufträge möglicht früh anzumelden.

Einsatzgebiet

Aufwändige Architekturmodelle sind mit diesem Drucker sehr schwer, ab einem bestimmten Grad an Komplexität überhaupt nicht mehr zu realisieren eindeutig ein Fall für den ZCorporation . Die Stärke des Rapman liegt eindeutig darin, stabile und VERWENDBARE Modelle zu bauen, die z.B. als Knotenpunkte funktionieren können. Auf jeden Fall ist jeder Druckauftrag individuell abzuklären!

Beschreibung

Das Gerät am Institut ist ein modifiziertes Gerät, das auf dem Design des Rapman 3 von "Bits from Bytes" basiert, welches wiederum auf dem Reprap Darwin basiert. Das Reprap-Projekt ist ein open source Projekt, welches von Adrian Bowyer an der Universität Bath gegründet wurde, um eine Maschine zu bauen, die sich selbst reproduzieren kann.


Die Modifikationen bestehen in erster Linie aus verstärkten Plexiglasteilen,

Wade's Extruder - einem Extruder, der sowohl für Druckmaterial, Stellmotor, als auch HotEnd schonender arbeitet,

chylld's alternative corner design for rapman 3x - neue "Eckverbindungen", um den Rapman stabiler zu machen. Gleichzeitig wird der Gerät so zum RepRap, also eine zur Selbstreproduktion fähigen Maschine,

arcol's HotEnd 3.0 - einem neuen HotEnd, welches modular aufgebaut und somit wesentlich einfacher zu warten/reparieren ist,

und kleineren Anpassungen, wie Adaptern für das neue HotEnd oder den Extruder.

allgemeine Information

Das Druckergebnis ist stark vom verwendeten Kunststoff abhängig und gewisse Aufträge sind in einem speziellen Kunststoff extrem schwer bzw. gar nicht durchführbar.

Da beim Druckprozess Temperaturunterschiede von bis zu 230°C im Werkstück auftreten können, kann es zum sogenannten "wrapping" kommen, also einem Verziehen des Werkstück. Aus diesem Grund weichen die Druckdimensionen von Werkstoff zu Werkstoff ab.

lagernde Kunststoffe:

ABS weiß ABS schwarz ABS gelb (Restbestände) PLA grün transluzent PLA weiß glänzend HDPE weiß (von einer Verwendung wird auf Grund der sehr schwierigen Materialeigenschaften stark abgeraten!) PP graubraun (von einer Verwendung wird auf Grund der sehr schwierigen Materialeigenschaften stark abgeraten!)

Temperatur und andere Druckeinstellungen

Die Arbeitstemperatur ist bei verschiedenen Materialien sehr unterschiedlich. Zu beachten ist, dass nicht nur komplett andere Kunststoffe, sondern auch andere Mischungen, (z.B. andere Farbe, anderer Hersteller,...) eine Anpassung der Temperatur verlangen.

Als Anhaltspunkte gelten:

ABS: 220-240°C PLA: 190-220°C

PLA ist generell einfacher zu drucken, jedoch verändert es seine Konsistenz bei Temperaturveränderung wesentlich stärker als ABS. Im Arbeitsbereich liegen Viskositäten zwischen "eher zäh" und "flüssig".

In allen Fällen ist nach einem Materialwechsel ein Herantasten durch Versuchsdrucke unabdingbar.

Maximale Druckdimensionen: (alle Angaben xyz und getestet)

Arbeitsbereich: 275mm x 205mm x 200mm

ABS: 80x80x150mm PLA: 120x120x180mm HDPE: 40x40x?mm PP: 40x40x?mm

Druckauflösung und Druckqualität:

0.1mm in der xy-Ebene und 0.35mm z-Richtung

Zu feine Bereiche, wie z.B. sehr dünne Auskragungen sind nicht möglich. Zu beachten ist ebenfalls, dass jede überhängende Geometrie eine Unterkonstruktion benötigt. Diese muss (sofern sichtbar) auch wieder entfernt werden können!

Passgenaue Aussparungen sollten vor der Verwendung auf jeden Fall nachgebohrt oder nachgeschliffen werden!

Arbeitsablauf

Die Mesh Geometrie muss im stl-Format (binär) abgegeben werden. Bei komplexeren Teilen (v.a. bei Hohlräumen) muss das Mesh geschlossen sein!

Etwaige, oben bereits erwähnte, Unterkostruktionen sind im Normalfall NICHT einzuzeichnen!

Anschließend erfolgt die Umwandlung in GCODE


- BfB Axon (Skeinforge) starten, Type: RapMan Single Profile: Je nach Kunststoff

- "Open Stl File" auswählen, Geometrie gegebenenfalls über "Scale" oder "Rotate" einpassen und platzieren.

(- sollte das Werkstück neu positioniert, skaliert oder rotiert worden sein, auf "Save changes and align to bed" klicken.)

- Build klicken, um GCODE zu erzeugen.

- Begutachtung des fertigen GCODES unter dem Reiter "G-code"

- Im Reiter "Main" "Download to SD card" wählen, um Datei zu speichern.


Diese SD-Karte sollte kleiner als 2Gb sein und in FAT32 (oder FAT16) formatiert sein.

Am Gerät selbst muss bei reibungslosem Ablauf nur mehr auf "Run File" gedrückt werden. Ein manuelles Vorheizen über "Tool Setup" auf die Arbeitstemperatur wird dringend empfohlen! Die Navigation erfolgt über Z +/-, Einstellungen und Bestätigung über X/Y +/-

Links

Bits from Bytes Homepage: http://www.bitsfrombytes.com

The Reprap Project: http://reprap.org

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